
Oslebshausen wirkt auf den ersten Blick wie ein Ortsteil aus Gleisen, Gewerbe und Wohnsiedlungen. Dazwischen liegen aber Grünflächen, die für Natur und Menschen zählen: der Oslebshauser Park, der Grünzug West, der vom Ortsteil bis nach Walle reicht, Gehölzböschungen an den Bahnanlagen und Brachen, auf denen sich Gras- und Staudenfluren entwickelt haben.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung und regelmäßigen Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass Bauvorhaben in Bremen-Oslebshausen ihre Auflagen zum Schutz von Gehölzen, Boden, Wasser und Tieren einhalten. Wir kontrollieren, dokumentieren und melden Abweichungen, bevor daraus ein Problem wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Flächennutzungsplan ist zwischen der Wohnsiedlung Wohlers Eichen und der Hafenbahn eine Fläche für Wald dargestellt, der Bebauungsplan 2434 setzt eine Böschung mit Gehölz als Grünfläche fest. Bauvorhaben an diesen Rändern müssen Gehölze und Wurzelbereiche schützen. Ein Schutzzaun allein reicht oft nicht, wenn Material oder Maschinen daran vorbei müssen.
Auf früheren Bahn- und Lagerflächen beschreibt die Stadt halbruderale Gras- und Staudenfluren, einzelne Sträucher und Schotterböden. Solche Flächen können Lebensraum für Tiere sein, die erst bei genauem Hinsehen auffallen. Vor dem Abschieben des Bewuchses klären wir mit dem Bauherrn, welche Prüfungen und Zeitfenster gelten.
Die Weser hat bei Oslebshausen einen Tidenhub von über fünf Metern, weitere Gewässer wie der Waller Feldmarksee liegen in der Umgebung. Für Baustellen in Bremen-Oslebshausen heißt das: Betriebsstoffe, Waschwasser und Bodenaushub dürfen nicht unkontrolliert in Gräben oder Gewässer gelangen.

Wir halten jede Begehung schriftlich fest und prüfen dabei, ob Auflagen aus Genehmigung und Planfeststellung eingehalten werden. Abweichungen melden wir der Bauleitung mit einem Vorschlag zur Abhilfe.
Schutzzäune, Wurzelschutz und Tabuzonen werden vor Baubeginn eingerichtet und regelmäßig kontrolliert. Wird ein Schutzbereich befahren oder als Lager genutzt, fällt das bei der nächsten Kontrolle auf.
Wir achten darauf, dass Oberboden getrennt gelagert, Betriebsstoffe sicher aufbewahrt und Waschwasser nicht in Gräben geleitet wird. Funde im Boden melden wir sofort.
Wo Amphibienzäune oder andere Schutzeinrichtungen gefordert sind, kontrollieren wir sie in den vorgegebenen Abständen und dokumentieren den Zustand und die Funde.
Auflagen aus Genehmigung und Planfeststellung werden nachweisbar eingehalten.
Probleme fallen früh auf, statt bei einer Behördenkontrolle.
Gehölze und Böschungen am Rand des Baufelds bleiben erhalten.
Die Dokumentation liegt vollständig vor, wenn Behörde oder Bauherr danach fragen.
→ Wir markieren den Schutzbereich, setzen einen festen Zaun und prüfen regelmäßig, ob er eingehalten wird. Engstellen für Transporte planen wir so, dass sie den Wurzelbereich nicht berühren.
→ Wir klären mit dem Bauherrn und den zuständigen Stellen, welche Prüfung vorab nötig ist und welche Zeiten gelten. Erst danach wird geräumt.
→ Wir prüfen Ableitung und Absetzbecken, schlagen Abhilfe vor und dokumentieren die Maßnahme für die Behörde.
→ Die Arbeiten an der Stelle werden angehalten, die Bauleitung informiert und der Bereich abgegrenzt. Wie weiter vorgegangen wird, entscheidet der Gutachter.
Für neue Gleise und Werkstatthallen, etwa an der Reitbrake, ist ein Planfeststellungsverfahren mit Prüfung der Umweltverträglichkeit vorgesehen. Daraus folgen Auflagen für Boden, Wasser, Tiere und Pflanzen.
Zwischen Wohlers Eichen und der Hafenbahn liegen Böschungen und Waldflächen, die bei angrenzenden Bauarbeiten geschützt werden müssen.
Der Bebauungsplan 2434 sah vor, brach gefallene Flächen zu entsiegeln und als Grünflächen zu entwickeln. Bei solchen Arbeiten sind Boden und Bewuchs zu beachten.
In der Nähe des Grünzugs West, des Oslebshauser Parks oder der Kleingärten In den Wischen zählen Schutz von Bäumen und sauberer Umgang mit Wasser.

Wir lesen Genehmigung, Planfeststellung und Gutachten und stellen zusammen, was auf der Baustelle zu beachten ist.
Tabuzonen, Schutzzäune und Lagerregeln werden vor Baubeginn festgelegt und auf der Fläche markiert.
Bei regelmäßigen Begehungen prüfen wir Schutzbereiche, Boden, Wasser und Schutzzäune und halten alles schriftlich fest.
Abweichungen melden wir der Bauleitung sofort. Berichte gehen in der vereinbarten Form an Bauherr und Behörde.
Liegt ein Bauvorhaben an einer Böschung mit Gehölz zwischen Wohnsiedlung und Hafenbahn, dann richten wir vor Baubeginn den Schutzbereich ein und halten ihn auf Fotos fest. Bei jeder Begehung prüfen wir Zaun, Wurzelbereich und Lagerflächen in der Nähe. Ist etwas verschoben, sprechen wir das am selben Tag mit der Bauleitung an.
Wird zugleich eine Brachfläche mit Gras und Stauden abgeräumt, dann klären wir vorab, ob dort Tiere zu erwarten sind und welche Zeiten gelten. Die Räumung wird danach geplant. Ergebnisse und Fotos gehen in einen Bericht, den Bauherr und Behörde erhalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Maßnahmen funktionieren nur, wenn sie im Bauablauf mitgedacht werden. Deshalb stimmen wir Schutzbereiche mit der Baustelleneinrichtung ab und weisen das Personal der operativen Baulogistik auf Tabuzonen und Lagerregeln hin.
Bei Vorhaben mit Planfeststellung, wie sie für Bahnanlagen in Bremen-Oslebshausen vorgeschrieben sind, sind die Umweltauflagen oft umfangreich. Wir übersetzen sie in einfache Regeln für die Baustelle und kontrollieren ihre Einhaltung.
Ja, etwa die Fläche für Wald zwischen Wohlers Eichen und der Hafenbahn, Gehölzböschungen an den Bahnanlagen und Grünzüge wie der Grünzug West. Welche Auflagen für Ihr Baufeld gelten, ergibt sich aus Genehmigung und Bebauungsplan.

Senden Sie uns Genehmigung oder Auflagen Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen und Schutzmaßnahmen nötig sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Oslebshausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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