
Bodenheim liegt in Rheinhessen, rund acht Kilometer südlich der Mainzer Stadtmitte, auf etwa 100 Metern über dem Meeresspiegel. Auf einer Gemarkung von gut 13 Quadratkilometern drängen sich Ortskern, Wohngebiete, Gewerbe und Weinlagen eng zusammen. Wer hier eine Baustelle einrichtet, entscheidet früh, wo Material liegt, wo Fahrzeuge wenden und wo die Nachbarschaft ihren Weg behält.
Eine Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit dem Blick auf das Grundstück und seine Umgebung. Wir planen Aufstellflächen, Lagerbereiche, Wege und Versorgungspunkte so, dass sie zur Lage passen: im Fachwerkkern mit wenig Raum, am Ortsrand mit Feldwegen oder im Gewerbegebiet mit größeren Flächen. Das Ergebnis ist ein Einrichtungsplan, den alle Gewerke von Beginn an kennen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund in Rheinhessen besteht überwiegend aus Löss sowie mergeligen und lehmigen Böden über tertiären Schichten. Solche Böden tragen trocken gut, weichen aber nach Starkregen auf und werden dann für Lastwagen schnell zur Rutschbahn. Für Bodenheim heißt das: Befestigte Fahrwege und Lagerflächen gehören in die Planung, bevor das erste Fahrzeug einfährt.
Der historische Ortskern mit dem Rathaus von 1608 und der Kirche St. Alban hat enge Straßen und wenig freien Platz. Hier lässt sich selten eine große Fläche vor dem Haus belegen. Eine Einrichtung muss mit kleinen Aufstellflächen auskommen, Material in Etappen vorsehen und Fassaden sowie Pflaster schützen.
Die Bahnstrecke Mainz–Mannheim mit dem Bahnhof Bodenheim durchzieht den Ort. Rund um Bahnhof und Hauptstraßen sind Flächen knapp. Zufahrten teilen sich Baustellen dort mit dem Verkehr zum Bahnhof. Wer in diesem Bereich baut, plant Flächen und Zufahrten enger als am Ortsrand.

Wir legen fest, wo Lager, Aufenthaltsbereich und Wendeflächen entstehen. In Bodenheim richtet sich das nach der Grundstücksform, dem Gefälle zu den Weinlagen hin und der Breite der Zufahrt.
Löss- und Mergelboden braucht eine feste Unterlage, wenn Schwerverkehr darüberrollt. Die Planung sieht Befestigung und Entwässerung der Wege vor, damit nach Regen kein Schlamm auf die Ortsstraße gelangt.
Wir stimmen Anschlusspunkte für Baustrom und Bauwasser mit den Versorgern ab und legen Plätze für Abfallsammlung fest. Sachmittel wie Aufenthalts- oder Sanitäreinheiten besprechen wir vorab nach Absprache mit Ihnen.
Wo Wohnhäuser, Weingüter oder Gewerbebetriebe direkt angrenzen, planen wir Zugänge, Zufahrten und Absperrungen so, dass Anlieger ihren Weg behalten. Wie weit die Absperrung geht, stimmen wir mit Ihnen ab.
Ein Einrichtungsplan zeigt allen Gewerken früh, wo Lager, Wege und Anschlüsse liegen.
Befestigte Zufahrten halten die Ortsstraßen in Bodenheim sauber und die Baustelle erreichbar.
Eine klare Flächenaufteilung spart im engen Ortskern Platz und Umlagerungen.
Anlieger wissen früh, welche Flächen in Anspruch genommen werden.
→ Wir planen mit kleinen Teilflächen, Etappenlieferungen und festen Wegen, damit nur das Material auf der Fläche liegt, das gerade gebraucht wird.
→ Fahrwege und Lagerplätze werden befestigt. Die Entwässerung führen wir so, dass kein Wasser auf Nachbargrundstücke läuft.
→ Die Einrichtung berücksichtigt die Zufahrten rund um den Bahnhof und sieht Zwischenlager vor, damit Lieferungen nicht an einem Punkt zusammenkommen.
→ Wir stimmen die Wege der Baustelle auf die Zeiten ab, in denen Traktoren und Traubenwagen unterwegs sind. Alternative Zufahrten planen wir mit ein.
Umbauten an Fachwerk- und Winzerhäusern, bei denen Aufstellflächen knapp sind und Lieferungen in Etappen erfolgen.
Ein- und Mehrfamilienhäuser in Neubaugebieten, wo Zufahrt und Baugrund vorab geplant werden.
Erweiterungen und Neubauten mit größeren Lager- und Rangierflächen.
Vorhaben bei Bahnhof und Bahnstrecke, bei denen Zufahrt und Fläche knapp bemessen sind.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umfeld an und halten fest, was Platz und Boden hergeben.
Aus den Eindrücken entsteht ein Plan mit Flächen, Wegen und Anschlusspunkten.
Wir besprechen den Plan mit Bauleitung und Beteiligten und passen ihn an.
Die Einrichtung wird gemäß Plan aufgebaut und während der Bauzeit angepasst.
Liegt eine Baustelle im Fachwerkkern von Bodenheim und sind die Gassen für größere Lastwagen zu eng, dann planen wir die Einrichtung in Etappen. Die Aufstellfläche bleibt klein, das Material kommt in kleinen Mengen. Empfindliche Fassaden erhalten Schutz.
Entsteht dagegen ein Neubau am Ortsrand zu den Weinlagen hin, dann steht mehr Fläche zur Verfügung, aber der Boden verlangt eine befestigte Zufahrt. In diesem Fall legen wir zuerst den Weg und die Lagerfläche fest und erst danach die Aufenthaltsbereiche.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtungsplanung ist Teil der gesamten Baulogistik. Sie gibt die Wege vor, auf denen später Lieferungen laufen. Zugleich bildet sie die Grundlage für Zeitfenster und Sicherheitskonzept. So entsteht aus der Flächenplanung ein Ablauf, der sich im Alltag bewährt.
Wir sprechen die Planung mit Bauleitung, Architekturbüro und Fachplanern ab. Änderungen am Bauablauf arbeiten wir in den Plan ein, damit die Einrichtung zur jeweiligen Bauphase passt.
Meist sind es Platz und Boden. Im Ortskern ist die Fläche knapp, am Ortsrand bestimmen Löss und Mergel, wie tragfähig Zufahrten sein müssen. Beides klären wir vor dem Aufbau.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben, dann besprechen wir Flächen, Zufahrten und Ablauf. Wir melden uns bei Ihnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bodenheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit