
Wer in Mainz baut, trifft auf sehr unterschiedliche Grundstücke. In der Altstadt bleibt kaum Fläche neben dem Baufeld. Auf ehemaligen Hafen- und Werksarealen dagegen gibt es Platz, aber noch keine fertige Infrastruktur. Beides verlangt eine Einrichtung, die vor dem ersten Aushub durchdacht ist.
Wir planen die Baustelleneinrichtung für Bauvorhaben in Mainz Schritt für Schritt: Wo stehen Container und Sanitäranlagen, wo liegen Lager- und Rangierflächen, wo laufen Baustrom und Bauwasser entlang. Das Ergebnis ist ein Plan, den alle Gewerke lesen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt gehört zu den ältesten Stadtteilen der Region. Sie geht auf das römische Mogontiacum zurück und ist dicht bebaut. Wer dort eine Baustelle einrichtet, muss Container und Lagerflächen oft auf Straßenraum oder in Hinterhöfen unterbringen. Jeder Quadratmeter wird vorab verplant.
Am Rhein liegen große Entwicklungsflächen, etwa das frühere Hafengelände mit rund 22 Hektar und das Heilig-Kreuz-Areal in Weisenau mit rund 30 Hektar. Auf solchen Flächen entstehen ganze Quartiere über viele Jahre. Hier geht es um Wegeführung, Teilbaufelder und Anschlüsse, die mit dem Baufortschritt mitwandern.
Der Untergrund wechselt stark. Im Norden bei Mombach und Gonsenheim liegen kalkhaltige Flugsande, die Wasser kaum halten. Am Industriehafen wurde ein früherer Rheinarm zugeschüttet und später teils mit Trümmern verfüllt. Aufstellflächen für Container und Kräne brauchen deshalb je nach Lage eine eigene Tragfähigkeitsprüfung.

Wir legen fest, wie viele Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer ein Vorhaben braucht und wo sie stehen. In engen Lagen stapeln wir in die Höhe. Auf großen Arealen ordnen wir sie so an, dass Wege kurz bleiben, ohne Zufahrten zu blockieren.
Wir koordinieren Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege mit den Versorgern und den Gewerken. Auf wachsenden Quartiersflächen planen wir mit, wie die Versorgung beim Umsetzen der Baufelder erhalten bleibt.
Zaunlinien, Tore und Beschilderung richten wir nach Gehweg, Straßenbreite und Zufahrt aus. Wo die Baustelle an Straßenbahn- oder Radwege grenzt, wird die Absicherung entsprechend enger geführt.
Ein Lageplan zeigt Lager, Rangierbereiche, Entladezonen und Fluchtwege. Wir passen ihn an, sobald sich der Bauablauf ändert, etwa wenn ein Rohbau hochwächst und Platz für Fassadenelemente gebraucht wird.
Alle Beteiligten arbeiten mit demselben Lageplan und wissen, wo Material und Container stehen.
Anschlüsse für Strom und Wasser liegen dort, wo sie gebraucht werden. Ein dritter Umbau bleibt erspart.
Zufahrten und Gehwege bleiben frei, auch wenn das Baufeld klein ist.
Der Plan wächst mit dem Bauablauf und muss nicht für jede Phase neu erfunden werden.
→ Wir prüfen, ob Container auf Nachbarflächen, in Höfen oder im Straßenraum untergebracht werden können. Lager werden verkleinert und über kurze Lieferintervalle gespeist.
→ Aufstellflächen werden mit Lastverteilung geplant. Bei Zweifeln stimmen wir uns mit dem Baugrundgutachter ab, bevor Container oder Kranfundamente gesetzt werden.
→ Wir klären früh, wo Baustrom und Bauwasser verfügbar sind. Dazu planen wir Zwischenverteiler ein. So müssen Gewerke nicht auf Anschlüsse warten.
→ Zaun und Ausfahrten werden so gelegt, dass Fußgänger und Radfahrer sichtbar geführt werden. Schilder und Absperrungen richten wir nach den Vorgaben der Verkehrsbehörde aus.
Sanierungen und Nachverdichtungen in dicht bebauten Straßen mit sehr wenig Stellfläche.
Mehrjährige Bauvorhaben auf früheren Hafen- und Werksarealen, die in Abschnitten entstehen.
Neue Wohngebiete wie auf der Hechtsheimer Höhe, mit größeren Flächen und eigenen Erschließungsstraßen.
Umnutzungen ehemaliger Industriegelände in Mombach mit Hallenflächen und Schwerlastverkehr.

Wir sehen uns Grundstück, Umfeld, Zufahrten und Untergrund an und klären, was an Fläche zur Verfügung steht.
Container, Lager, Wege, Zaun und Anschlüsse werden eingezeichnet und mit der Bauleitung durchgesprochen.
Die Anlagen werden aufgebaut, Anschlüsse geprüft und die Baustelle gemeinsam begangen.
Mit jeder Bauphase passen wir Flächen und Wege an und halten den Plan aktuell.
Liegt ein Umbau in einer engen Altstadtgasse, dann bleibt für Container nur ein schmaler Streifen. In diesem Fall planen wir Stapelcontainer, einen Lagerplatz im Hof und feste Abholzeiten für Müllmulden, damit die Gasse nicht blockiert wird.
Entsteht ein Wohnblock auf einer früheren Gewerbefläche am Rhein, dann ist viel Platz da, aber noch keine Infrastruktur. Wir legen Baustraße, Containerfeld und Anschlusspunkte so an, dass sie für den nächsten Bauabschnitt nicht abgebrochen werden müssen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Zufahrten, Torzeiten und Entladezonen aus der Einrichtungsplanung gehen direkt in die Anlieferkonzepte ein, damit Lkw nicht vor einem zugestellten Tor stehen.
Auch Sicherheit und Entsorgung hängen davon ab: Wo ein Zaun steht, wird kontrolliert. Wo Mulden stehen, muss ein Fahrzeug hinkommen. Wir denken diese Punkte von Beginn an mit, statt sie später nachzurüsten.
Der Platz ist knapp, deshalb planen wir mit Stapelcontainern, kleinen Lagern und kurzen Lieferintervallen. Oft werden Höfe oder Teile des Straßenraums genutzt. Das stimmen wir vorab mit den zuständigen Stellen und der Nachbarschaft ab.

Schildern Sie uns Grundstück und Bauvorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrten und Anschlüsse.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mainz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit