
Berlin-Tiergarten ist ein Ortsteil des Bezirks Mitte mit gut fünf Quadratkilometern Fläche. Ein großer Teil davon gehört dem Großen Tiergarten, einem Park von rund 210 Hektar. Gebaut wird deshalb vor allem an den Rändern, zwischen Spree im Norden und Landwehrkanal im Süden.
Wer hier eine Baustelle einrichtet, muss mit wenig Platz auskommen. Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass Kran, Unterkünfte, Lager und Fahrwege auf das Grundstück und die genehmigten Straßenflächen passen. Der Plan steht, bevor die erste Maschine anrückt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Große Tiergarten steht seit 1991 als Gartendenkmal unter Schutz. Grünflächen und Wurzelbereiche am Parkrand eignen sich daher nicht als Abstell- oder Lagerfläche. Für Bäume gilt zudem die Berliner Baumschutzverordnung. Die Einrichtung muss mit den Flächen auskommen, die tatsächlich zur Verfügung stehen.
Der Boden im Berliner Urstromtal besteht aus Talsanden, die oft mehr als zehn Meter mächtig sind. Oben sind sie fein- bis mittelkörnig, in der Tiefe gröber und kiesig. Beim Bau des Tunnels Tiergarten Spreebogen wurde ein Teil der Baugrube im Grundwasser ausgehoben. Kranstandorte, Lastflächen und Baugruben verlangen deshalb eine Planung, die Baugrund und Wasserhaltung einbezieht.
Durch den Ortsteil laufen die Bundesstraßen 1, 2, 5 und 96. Unter einem großen Teil davon liegt der rund 2,4 Kilometer lange Straßentunnel. Wer eine Zufahrt oder eine Fläche im Straßenland plant, muss den fließenden Verkehr und die Bauwerke im Untergrund mitdenken.

Wir zeichnen den Baustelleneinrichtungsplan für das Grundstück in Berlin-Tiergarten: Kran, Lager, Unterkünfte, Fahrwege und Sammelplatz. Jede Fläche bekommt eine feste Aufgabe, damit nichts auf Grünflächen ausweicht.
Reicht das Grundstück nicht, planen wir Flächen im öffentlichen Straßenland und bereiten die Unterlagen für die Sondernutzung vor. Dazu gehören Lagepläne und Angaben zu Dauer und Größe der Fläche.
Wir legen fest, wo Baustrom und Bauwasser angeschlossen werden und wie die Leitungen über das Gelände laufen. Bei Baugruben im Grundwasser stimmen wir die Flächen für die Wasserhaltung mit ein.
Der Bauzaun folgt dem genehmigten Plan. Wo Bäume am Rand stehen, planen wir Schutzzonen mit ein, damit Stamm und Wurzelbereich während der Bauzeit unberührt bleiben.
Jede Fläche hat eine feste Aufgabe, damit Grün und Wurzelbereiche geschützt bleiben.
Genehmigungen für Straßenland lassen sich mit einem fertigen Lageplan zügiger beantragen.
Kran und Lastflächen sind auf Baugrund und Grundwasser abgestimmt.
Die Baustelle ist vom ersten Tag an geordnet und für alle Gewerke nachvollziehbar.
→ Wir stapeln Unterkünfte, verlegen Lager in spätere Bauabschnitte und prüfen Flächen im Straßenland. Was nicht hineinpasst, wird in Teilmengen angeliefert.
→ Wir stimmen Kranstandort und Lastflächen früh mit der Tragwerksplanung und dem Baugrundgutachten ab und legen die Flächen danach fest.
→ Schutzzäune und klar markierte Fahrwege halten den Abstand. Lagerflächen planen wir außerhalb der Kronen- und Wurzelbereiche.
→ Wir planen die Ein- und Ausfahrt so, dass Fahrzeuge ohne Rangieren im Verkehr einfahren können. Wartepositionen sehen wir auf dem Gelände vor.
Neubauten und Erweiterungen am Kulturforum, etwa auf früheren Freiflächen zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie, brauchen eine Einrichtung, die den Betrieb der Nachbarhäuser berücksichtigt.
Umbauten und Sanierungen in dicht bebauten Blöcken, bei denen Kran und Lager fast nur im Gebäude oder auf Straßenflächen Platz finden.
Sanierung und Ergänzungsbau in einem gewachsenen Quartier mit Gärten und Baumbestand, oft auf kleinen Grundstücken.
Erweiterungen und Sanierungen im Spreebogen mit Flächen, die eng mit Nachbarn und Behörden abgestimmt werden müssen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrten, Baumbestand und Leitungen an und klären, welche Flächen tatsächlich zur Verfügung stehen.
Kran, Lager, Unterkünfte, Fahrwege und Schutzzonen kommen in einen Lageplan, abgestimmt mit Tragwerksplanung und Bauleitung.
Für Flächen im Straßenland stellen wir die Unterlagen zusammen. Auflagen aus dem Baumschutz arbeiten wir direkt in den Plan ein.
Wir begleiten den Aufbau und passen den Plan an, wenn ein neuer Bauabschnitt beginnt oder Flächen frei werden.
Liegt ein Bauvorhaben in Berlin-Tiergarten direkt an einer Straße mit altem Baumbestand und fällt das Grundstück schmal aus, dann reicht die eigene Fläche oft nur für Kran und Baugrube. Unterkünfte und Lager müssen dann anders untergebracht werden.
In so einem Fall planen wir gestapelte Unterkünfte über der Zufahrt, beantragen eine begrenzte Fläche im Straßenland und legen Schutzzonen um die Bäume fest. Material kommt in kleinen Mengen, damit kein Zwischenlager auf Grünflächen entsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für die Anliefersteuerung. Wo die Ladezone liegt und wie viele Fahrzeuge warten können, bestimmt, wie eng die Zeitfenster gesetzt werden.
Auch Bewachung, Sanitätsdienst und ökologische Begleitung greifen auf den Plan zurück: Zugänge, Sammelplatz, Rettungswege und Schutzzonen für Bäume stehen von Anfang an fest.
In aller Regel nicht. Der Park steht als Gartendenkmal unter Schutz, für Bäume gilt die Berliner Baumschutzverordnung. Wir planen Lager und Unterkünfte deshalb auf dem Grundstück oder auf genehmigten Flächen im Straßenland und halten Abstand zu Kronen und Wurzeln.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Kran, Lager und Zufahrt auf Ihr Grundstück passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Tiergarten. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit