
Wer in Augsburg baut, trifft auf einen Untergrund mit Geschichte. Die Altstadt liegt am Rand der Augsburger Hochterrasse, im Süden dehnt sich das Lechfeld als Kiesebene aus. Durch das Stadtgebiet ziehen sich nach den Angaben der Stadt 174,1 Kilometer Wasserläufe. Eine Baustelleneinrichtung muss das von der ersten Skizze an berücksichtigen.
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was später auf der Fläche passiert. Sie legt fest, wo Container stehen, wie Fahrzeuge einfahren, wo Material liegt und wie Strom und Wasser verteilt werden. In Augsburg unterscheiden sich diese Fragen zwischen Lechviertel, Neubauquartier und Gewerbefläche deutlich.
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Im Lechviertel der Altstadt gibt es nach den Angaben aus der Wikipedia rund 500 Brücken über die Kanäle. Wer dort baut, hat oft wenig Platz neben der Fahrbahn und muss Container, Lagerflächen und Fußwege auf engem Raum anordnen. Die Einrichtung wird hier eher in der Höhe und in Etappen gedacht als in der Fläche.
Die Anlage des Augsburger Wassermanagement-Systems steht seit 2019 auf der UNESCO-Welterbeliste. Die Pufferzone umfasst etwa 3.204 Hektar, entlang der Wasserläufe gilt ein Streifen von fünf Metern je Seite. Bei Vorhaben in der Nähe der Kanäle gehört deshalb die Frage, wo Zaun, Container und Lagerfläche stehen dürfen, in die frühe Abstimmung.
Außerhalb der Altstadt sieht die Aufgabe anders aus. Auf größeren Flächen wie Konversionsgebieten, im Innovationspark mit etwa 70 Hektar oder im geplanten Stadtteil Haunstetten Südwest für mindestens 10.000 Einwohner entstehen weite Baufelder. Dort geht es um Wegenetze, Bauabschnitte und eine Einrichtung, die mit dem Baufortschritt mitwandert.

Wir zeichnen einen Einrichtungsplan, der Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer auf die vorhandene Fläche verteilt. In Augsburg wird dabei geprüft, ob der Untergrund aus Kies, aufgefülltem Boden oder Altbestand besteht, denn das beeinflusst Standorte und Aufstellung.
Wir planen die Baustellenzufahrt samt Beschilderung und Absperrung. Im Stadtgebiet gehört dazu die Abstimmung mit dem Verkehr rund um Straßenbahn, Radwege und Fußgängerbereiche, die an der Baustelle vorbeiführen.
Wir koordinieren Anschlusspunkte und Verteilung von Strom und Wasser. Neben Kanälen und Wasserläufen achten wir darauf, dass Leitungen und Anschlüsse nicht quer über Bereiche laufen, in denen später gearbeitet wird.
Wir legen Bauzaun, Tore und interne Wege fest und stellen eine Baustellenordnung auf. Nach Absprache gehört auch Ausstattung wie Beleuchtung oder Sanitärcontainer dazu, was die Baustelle braucht, stimmen wir vorher ab.
Alle Flächen für Container, Lager und Zufahrt sind vor dem ersten Spatenstich festgelegt.
Lage zu Kanälen, Straßenbahn und Nachbarschaft ist in den Plan eingearbeitet.
Die Einrichtung lässt sich in Abschnitten erweitern, wenn das Vorhaben wächst.
Strom, Wasser und Entsorgung haben feste Standorte, die für alle Gewerke nachvollziehbar sind.
→ Wir planen Lagerflächen in Etappen und teilen Aufstellflächen so auf, dass Gehwege und Zugänge für Anwohner nutzbar bleiben.
→ Wir halten Zaun und Lagerflächen frühzeitig mit dem Bauherrn und den zuständigen Stellen abgestimmt, damit Abstände zu Kanälen von Beginn an eingeplant sind.
→ Wir entwerfen die Einrichtung in Abschnitten, sodass Container, Wege und Anschlüsse mitwandern können und nicht jedes Mal neu geplant werden müssen.
→ Wir bitten vor dem Aufstellen um die Bodenangaben der Planer und legen Stellflächen für Container und Lager danach fest.
Umbau und Instandsetzung von Gebäuden im Lechviertel, wo Platz knapp ist und Kanäle neben der Baufläche verlaufen.
Neue Wohngebiete auf Konversionsflächen mit großen Baufeldern und mehreren Bauabschnitten.
Bauten im Innovationspark nahe der B17, wo Forschungs- und Produktionsflächen entstehen.
Erweiterungen im Umfeld der Universität und des Universitätsklinikums, wo der laufende Betrieb Rücksicht verlangt.

Wir sichten Lageplan, Zufahrten und Umgebung der Baustelle in Augsburg und klären, welche Auflagen die Fläche betreffen.
Wir zeichnen Container, Lager, Wege, Zaun und Anschlüsse in einen gemeinsamen Plan.
Wir besprechen den Plan mit Bauleitung und Beteiligten und ändern ihn, bis er zur Baustelle passt.
Wir richten die Baustelle ein und passen den Plan an, wenn sich Bauabschnitte oder Zufahrten ändern.
Liegt eine Baustelle im Lechviertel direkt an einem Kanal, dann bleibt für Container und Material oft nur ein schmaler Streifen. In diesem Fall planen wir die Aufstellfläche auf mehrere kleine Bereiche. Wir legen fest, wo Lieferungen kurz stehen dürfen. Fußwege für Anwohner halten wir frei.
Entsteht dagegen ein Quartier auf einer größeren Konversionsfläche, dann steht die Frage nach Bauabschnitten im Vordergrund. Wir planen die Einrichtung so, dass Container und Wege nach jedem Abschnitt verschoben werden können, ohne dass die Versorgung der anderen Gewerke unterbrochen wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Rahmen für Lieferungen, Zugangskontrolle und Entsorgung. Deshalb stimmen wir sie mit den anderen Bausteinen der Baulogistik ab, etwa mit der Steuerung der Lieferzeiten und der Schrankenregelung.
In Augsburg sind die Zufahrten über die Stadtstraßen der natürliche Ausgangspunkt dieser Abstimmung. Für die Einrichtung heißt das: Die Einfahrt der Fahrzeuge wird gleich mitgedacht, nicht erst nachträglich ergänzt.
Das hängt von Größe und Dauer des Vorhabens ab. In der Altstadt planen wir meist mehrere kleine Flächen statt eines großen Platzes und prüfen, wo Lieferungen kurz halten dürfen und Gehwege frei bleiben.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Augsburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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