
Baden-Württemberg ist ein Transitland und ein Industrieland zugleich. Zwischen Basel und Würzburg verlaufen die Nord-Süd-Achsen A 5 und A 81, quer durchs Land führen A 6 und A 8. Wer eine Baustelle beliefern will, fährt fast immer ein Stück auf diesen Strecken. Das Autobahnnetz des Landes ist gut 1.000 Kilometer lang und an vielen Knoten stark ausgelastet.
Unser Logistik-Management plant, wann Material auf die Baustelle kommt und auf welchem Weg. Wir entwickeln das Logistikkonzept, steuern Lieferfenster digital und halten die Anlieferung so fließend, dass vor dem Tor keine Schlange entsteht und im Ortsverkehr kein Stau durch wartende Lastwagen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Verkehrsbelastung rund um Stuttgart zählt zu den höchsten im Land. Auf dem „Echterdinger Ei“ südlich von Stuttgart sind laut Landesartikel täglich 170.000 bis 180.000 Fahrzeuge unterwegs. Eine Lieferung, die zur Rushhour in Richtung Stuttgart startet, kommt selten pünktlich an. Wir planen Anlieferfenster deshalb jenseits der Spitzen und sprechen sie mit Lieferanten und Fahrern ab.
Das Land hat Wasserwege, die Lasten vom Lkw nehmen können. Der Neckar ist ab Plochingen als Großschifffahrtsweg ausgebaut, die Strecke bis zur Mündung in Mannheim ist 203 Kilometer lang. Häfen liegen in Plochingen, Stuttgart, Heilbronn und Mannheim, dazu kommen die Rheinhäfen in Karlsruhe und Kehl. Bei Massengut wie Schüttgut oder Aushub prüfen wir, ob Binnenschiff oder Bahn für einen Teil der Strecke taugen.
Im Schwarzwald und auf der Alb enden Autobahnen und beginnen steile Straßen. Der Albaufstieg der A 8 führt über Brücken und durch Tunnel, auf Landstraßen und Kreisstraßen setzen Steigung, Kurven und Ortsdurchfahrten den Fahrzeugen Grenzen. Dazu kommt Ausflugsverkehr im Schwarzwald und am Bodensee, der in der Saison die Zufahrten zusätzlich füllt.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und legen fest, welche Lieferungen wann und über welche Route zur Baustelle kommen. Das Konzept ist die Grundlage für jeden weiteren Schritt.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Fahrer melden sich an, Entlade- und Wartebereiche sind festgelegt. So entzerren wir Spitzen und verhindern, dass mehrere Lastwagen zugleich vor dem Tor stehen.
Wir prüfen Zufahrten auf Brückenlasten, Durchfahrtshöhen und Wendemöglichkeiten und legen die Fahrwege der Lieferanten fest. Für Baustellen in Ortsdurchfahrten stimmen wir Zeiten mit der Verkehrsführung ab.
Gewerke, Lieferanten und Bauleitung stimmen sich in kurzen Runden ab. Wir erkennen Leerlauf, bündeln Lieferungen und passen das Konzept an, wenn sich der Bauablauf verändert.
Lieferungen kommen, wenn sie gebraucht werden, nicht alle zugleich.
Wartezeiten für Fahrer und Gewerke sinken.
Wege über Autobahn, Schiene oder Wasser werden bewusst gewählt.
Die Bauleitung sieht, was angeliefert wird und was noch fehlt.
→ Feste Lieferfenster außerhalb der Spitzenzeiten und rechtzeitig bekannte Fahrzeuge entlasten Zufahrt und Tor.
→ Wir legen kleinere Fahrzeuge, Zwischenlager oder gebündelte Lieferungen fest, wenn große Lastwagen nicht durchkommen.
→ Wir planen Reservezeit für Lieferungen über Höhenlagen ein und stimmen Anlieferfenster mit Fahrern vor Ort ab.
→ In Tourismusregionen wie dem Schwarzwald oder am Bodensee verschieben wir Liefertage, wenn die Zufahrten sonst überfüllt sind.
Fahrzeugbau und Maschinenbau bestimmen die Wirtschaft des Landes. Neue Werke und Hallen bedeuten viele Schwerlast- und Sonderfahrten.
In Stuttgart, Karlsruhe oder Mannheim entstehen Wohnquartiere auf engem Raum, in denen jede Lieferung geplant werden muss.
Der Ausbau von Schienenstrecken und Autobahnen, etwa im Rheintal oder am Albaufstieg, braucht Material in großen Mengen und laufend.
Bei Vorhaben am Neckar oder an den Rheinhäfen kann ein Teil der Mengen per Binnenschiff kommen.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welche Mengen brauchen. Danach prüfen wir die Zufahrten zur Baustelle.
Wir legen Routen, Zeitfenster und Wartebereiche fest und stimmen sie mit Lieferanten und Bauleitung ab.
Anlieferungen werden angemeldet, am Tor abgeglichen und geordnet abgefertigt. Abweichungen klären wir sofort.
Wir sehen, wo Wartezeiten entstehen. Das Konzept ändern wir mit dem Baufortschritt.
Entsteht ein Gewerbe- oder Bürobau im Raum Stuttgart, etwa in Leinfelden-Echterdingen oder Böblingen, dann treffen Lieferanten auf eine ohnehin volle Verkehrslage. Wir bündeln Lieferungen in Zeitfenstern außerhalb der Hauptverkehrszeiten und legen fest, welche Zufahrt jedes Fahrzeug nimmt. Das Tor erhält die Liste der angekündigten Lieferungen.
Wenn dann ein Lieferant ausfällt oder früher kommt, greift der Slot-Plan: Fahrzeuge werden umgelenkt oder auf Warteflächen geführt, bevor sie die Baustelle blockieren. Die Bauleitung erfährt am selben Tag, was sich verschoben hat.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf: Tore, Warteflächen und Wege bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden. Die Zugangskontrolle am Tor kennt die angekündigten Lieferungen und lässt nur diese durch.
Bei der operativen Baulogistik greifen die Zeitfenster in die tägliche Arbeit ein: Wer entlädt, wer lagert, wer verbringt das Material an den Einbauort. Entsorgung und Rückfahrten lassen sich so mit den Anlieferungen verzahnen.
Das Land hat ein dichtes, stark belastetes Straßennetz und enge Ortslagen. Ohne Plan stehen Lieferfahrzeuge im Stau oder blockieren das Tor. Ein Konzept legt Zeitfenster und Wege fest und hält den Materialfluss gleichmäßig.

Beschreiben Sie uns Lage, Gewerke und Bauzeit. Wir schlagen ein Logistikkonzept mit Lieferfenstern vor, das zu Ihrem Vorhaben und zur Verkehrslage passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Baden-Württemberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit