
Wer in Zerbst/Anhalt eine Baustelle einrichtet, steht vor zwei sehr verschiedenen Ausgangslagen. In der Altstadt innerhalb der erhaltenen Stadtmauer ist jeder Quadratmeter Fläche begrenzt. In den Ortschaften draußen ist Platz meist vorhanden, dafür fehlen Anschlüsse und eine feste Zufahrt.
Bei der Baustelleneinrichtung legen wir deshalb vor dem ersten Spatenstich fest, wo Container, Lager, Zaun und Anschlüsse stehen. Wir planen die Flächen so, dass Lieferverkehr, Gewerke und Nachbarschaft nebeneinander Platz finden. Das gilt für ein Bauvorhaben in der Altstadt ebenso wie für einen Neubau am Ortsrand.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Kernstadt liegt etwa 13 Kilometer nördlich der mittleren Elbe. Das Gelände fällt von Osten nach Westen allmählich zu den Elbauen hin ab. Für die Einrichtung heißt das: Lagerflächen und Baustraßen brauchen eine Entwässerung, die zum Gefälle und zum Untergrund passt, sonst steht nach dem ersten Regen das Wasser zwischen den Containern.
In der sanierten Altstadt mit der weitgehend erhaltenen Stadtmauer ist die Fläche knapp. Hier entscheidet die Einrichtung darüber, ob eine Zufahrt für Lastwagen überhaupt möglich ist. Häufig müssen Container gestapelt werden. Lager wandern auf Nachbargrundstücke oder werden so klein gehalten, dass täglich nachgeliefert wird.
Das Stadtgebiet umfasst gut 468 Quadratkilometer mit 26 Ortschaften. Bei Vorhaben draußen fehlt es oft an Baustrom, Bauwasser und befestigten Wegen. Wer diese Anschlüsse erst nach dem Start klärt, verliert Wochen. Deshalb gehören Anschlusspunkte, Wegebau und Zaunverlauf in die erste Planung.

Wir legen fest, wo Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stehen, wie sie versorgt werden und wie die Wege zwischen ihnen verlaufen. In der Altstadt prüfen wir zuerst, ob die Fläche überhaupt trägt und frei zugänglich ist.
Wir klären Anschlusspunkte und Verteilung für Baustrom und Bauwasser früh mit. In den Ortschaften mit größeren Abständen zum Netz ist das oft der längste Posten im Vorlauf.
Wir planen Zaunverlauf, Tore und Beschilderung so, dass Fußgänger geschützt sind und Zufahrten frei bleiben. An Ortsdurchfahrten wie in Güterglück oder Walternienburg zählt die Sichtbarkeit der Baustellenausfahrt.
Wir weisen Lagerplätze, Wendeflächen und Baustraßen aus. Auf den feuchteren Flächen Richtung Elbniederung planen wir Tragschichten ein, damit schwere Fahrzeuge nicht einsinken.
Die Einrichtung ist vor dem Baubeginn durchgeplant. Sie vermeiden Umbauten bei laufendem Betrieb.
Flächen für Lager, Container und Zufahrt sind auf Altstadt, Ortsrand oder Elbniederung zugeschnitten.
Anschlüsse und Zaunverlauf sind mit den Beteiligten abgestimmt, bevor Material eintrifft.
Sie haben einen Ansprechpartner für die gesamte Infrastruktur der Baustelle.
→ Wir planen mit gestapelten Containern, kleinen Lagerflächen und festen Lieferzeiten, damit die Zufahrt frei bleibt.
→ Wir sehen Tragschichten und Entwässerung für Baustraßen und Lagerflächen vor, bevor die erste Anlieferung rollt.
→ Wir stimmen Baustrom und Bauwasser mit den Versorgern ab, sobald der Standort feststeht.
→ Wir stimmen Standardbausteine der Einrichtung ab, sodass jede Baustelle mit demselben Aufbau starten kann.
Instandsetzung historischer Gebäude hinter der Stadtmauer, bei der Fläche und Zufahrt knapp sind.
Wohn- oder Gewerbebauten am Ortsrand, bei denen Anschlüsse und Wege erst geschaffen werden müssen.
Umgestaltungen rund um Haltepunkt und Straßen mit laufendem Verkehr neben der Baustelle.
Arbeiten an Gewässern, bei denen Baustraßen und Lagerflächen auf feuchtem Grund liegen.

Wir prüfen Fläche, Zufahrt, Untergrund und vorhandene Anschlüsse am Bauplatz.
Wir zeichnen Container, Lager, Zaun und Wege in einen Plan, den alle Gewerke erhalten.
Wir klären Anschlüsse, Verkehrsführung und genutzte öffentliche Flächen vorab.
Wir richten die Baustelle ein, übergeben sie der Bauleitung und passen sie bei Bedarf an.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt, in der nur eine schmale Straße zur Verfügung steht, dann reicht eine einzige Lieferung im Tagesverlauf. Wir legen in diesem Fall den Containerstandort so, dass die Straße nicht zugestellt wird. Der Zaun folgt der Gebäudekante. Das Lager bleibt so klein, dass es nur den Bedarf eines Arbeitstages deckt.
Liegt dagegen ein Neubau am Rand einer Ortschaft ohne vorhandenen Anschluss, dann beginnt die Planung mit dem Weg. Zuerst entsteht eine tragfähige Zufahrt, danach folgen Anschlüsse, Container und Lager. So steht die Infrastruktur, bevor die Gewerke eintreffen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wir stimmen die Einrichtung mit Bauleitung, Gewerken und Behörden ab. Das betrifft die Verkehrsführung ebenso wie die Nutzung öffentlicher Flächen in der Altstadt. Änderungen am Bauablauf fließen in den Einrichtungsplan ein.
Wo es sinnvoll ist, verbinden wir die Einrichtung mit weiteren Leistungen wie Liefersteuerung oder Zugangskontrolle. So greifen Platzaufteilung und Betrieb auf der Baustelle ineinander.
Zuerst prüfen wir, welche Fläche tatsächlich frei ist und wie breit die Zufahrt wirklich ausfällt. Davon hängt ab, ob Container gestapelt werden und wie groß das Lager ausfallen darf. Lieferungen legen wir auf feste Zeiten, damit die Straße nicht dauerhaft blockiert wird.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben, dann prüfen wir Fläche, Zufahrt und Anschlüsse und melden uns mit einem Vorschlag zur Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Zerbst/Anhalt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit