
Wo viele Menschen gleichzeitig bauen, passieren Unfälle. Die Vorschrift DGUV Vorschrift 1 verlangt auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten gleichzeitig einen Betriebssanitäter. Auch darunter kann eine medizinisch geschulte Kraft sinnvoll sein, wenn die Arbeiten gefährlich oder die Wege zum Rettungsdienst weit sind.
In Zerbst/Anhalt liegen Baustellen oft verstreut über ein großes Stadtgebiet. Der Betriebssanitäter sichert die Erstversorgung, bis der Rettungsdienst eintrifft. Er weist den Einsatzkräften den Weg über die Zufahrt und dokumentiert den Vorfall. Gemeinsam mit der Bauleitung legen wir fest, wie viele Kräfte nötig sind.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtgebiet ist mit mehr als 468 Quadratkilometern und 26 Ortschaften sehr weitläufig. Eine Baustelle am Rand einer Ortschaft ist für den Rettungsdienst nur über Landstraßen und Ortsdurchfahrten erreichbar. Bis die Hilfe eintrifft, entscheidet die Erstversorgung vor Ort über den Verlauf einer Verletzung.
Auf großen Vorhaben wie Hallenbauten, Erweiterungen von Betrieben oder Energieanlagen arbeiten viele Beschäftigte gleichzeitig. Wird die Marke von 100 Versicherten überschritten, ist ein Betriebssanitäter nach der Unfallverhütungsvorschrift verpflichtend. Wir prüfen mit der Bauleitung, wie viele Personen tatsächlich gleichzeitig anwesend sind.
Gefährliche Arbeiten erhöhen den Bedarf. Dazu zählen Arbeiten in der Höhe, Kranarbeiten, Erdarbeiten an Gräben und Tiefbau in der Nähe von Gewässern. In der Altstadt kommt hinzu, dass enge Zufahrten die Anfahrt des Rettungsdienstes verlangsamen können. Ein eingewiesener Betriebssanitäter öffnet ihm den Zugang und lotst ihn zur Unfallstelle.

Wir stellen einen Betriebssanitäter für die Erstversorgung von Verletzten. Er dokumentiert jeden Vorfall und gibt die Verletzten an den Rettungsdienst weiter.
Wir legen vorab fest, wo Einsatzkräfte einfahren und wie sie zur Unfallstelle kommen. Im Ernstfall wartet jemand am Tor und führt sie auf kürzestem Weg.
Wir setzen Brandschutzhelfer ein, die Entstehungsbrände bekämpfen und bei Räumungen helfen. Gerade bei Sanierungen in älteren Gebäuden der Altstadt ist das wichtig.
Welche Sachmittel für die Erstversorgung auf Ihrer Baustelle gebraucht werden, stimmen wir mit Ihnen ab. Das richtet sich nach Größe, Gefährdung und Lage.
Sie erfüllen die Anforderung der Unfallverhütungsvorschrift ab 100 Versicherten.
Verletzte werden versorgt, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Der Rettungsdienst findet den Weg zur Unfallstelle ohne Umwege.
Brandschutzhelfer sind in die Sicherheitsstruktur der Baustelle eingebunden.
→ Wir halten die Zufahrt frei und weisen Einsatzkräfte am Tor ein, damit keine Zeit verloren geht.
→ Wir erfassen mit der Bauleitung die gleichzeitige Belegung und leiten daraus den Bedarf ab.
→ Wir planen Sanitäter für die Phasen mit dem höchsten Risiko ein, etwa bei Kranarbeiten.
→ Wir stimmen einen Rettungsweg ab und kennzeichnen ihn, bevor die Gewerke anfangen.
Große Baustellen mit vielen Gewerken und Kranarbeiten, auf denen die Zahl der Beschäftigten schnell steigt.
Weitläufige Baustellen im Außenbereich mit langen Wegen zum Rettungsdienst.
Erdarbeiten an Gräben und Gewässern mit erhöhtem Unfallrisiko.
Arbeiten in älteren Gebäuden mit engen Zufahrten für Einsatzfahrzeuge.

Wir prüfen mit der Bauleitung, wie viele Personen gleichzeitig auf der Baustelle arbeiten.
Wir legen Besetzung und Zeiten nach Bauphase und Gefährdung fest.
Wir bestimmen Zufahrt und Treffpunkt für den Rettungsdienst und teilen sie allen Beteiligten mit.
Wir übernehmen die Erstversorgung und dokumentieren Vorfälle für die Bauleitung.
Liegt eine große Baustelle mit mehr als 100 Beschäftigten am Rand einer Ortschaft, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Wir besprechen vorab mit der Bauleitung, wann die meisten Personen anwesend sind. Der Sanitäter wird auf diese Zeiten eingeplant. Zufahrt und Treffpunkt für den Rettungsdienst werden festgelegt.
Passiert auf dieser Baustelle ein Unfall bei Kranarbeiten, dann versorgt der Sanitäter den Verletzten und ruft den Rettungsdienst. Eine zweite Kraft wartet am Tor und leitet die Einsatzkräfte. Anschließend dokumentiert der Sanitäter den Vorfall für die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Betriebssanitäter arbeitet mit Zugangskontrolle und Bauleitung zusammen. Das Tor ist besetzt oder zumindest erreichbar. Der Rettungsweg ist in der Baustellenordnung festgehalten. Alle Beschäftigten werden bei der Einweisung auf den Ablauf im Notfall hingewiesen.
Wir stimmen die Einsatzzeiten mit dem Bauablauf ab. In Zerbst/Anhalt planen wir mehr Sanitäter ein, wenn Arbeiten mit erhöhtem Risiko anstehen. Bei ruhigeren Phasen reicht oft weniger Besetzung.
Nach der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten. Darunter ist er nicht vorgeschrieben. Für Baustellen in Zerbst/Anhalt mit gefährlichen Arbeiten oder weiten Wegen kann er trotzdem sinnvoll sein.

Nennen Sie uns Umfang und Lage Ihres Vorhabens, dann prüfen wir den Bedarf und schlagen eine Besetzung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Zerbst/Anhalt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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