
Weißwasser/O.L. liegt im Nordosten Sachsens und ist von den großen Verkehrsachsen ein Stück entfernt. Die nächste Anschlussstelle der A 15 bei Roggosen befindet sich rund 34 Kilometer nördlich. Zur A 4 sind es über die B 156 etwa 49 Kilometer. Für Baustellen heißt das: Jede Lieferung hat einen langen Weg hinter sich. Jede verpasste Anlieferung kostet Zeit.
Logistik-Management bedeutet hier, Lieferungen so zu takten, dass Material genau dann ankommt, wenn es gebraucht wird. Wir erstellen ein Logistikkonzept, vergeben feste Zeitfenster und steuern die Zufahrt. Das schützt die Baustelle vor Staus am Tor und die Nachbarschaft vor Lkw, die in Wohnstraßen warten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anfahrt führt für die meisten Lieferungen über die B 156. Sie verbindet Weißwasser/O.L. mit Bautzen im Südwesten und mit Krauschwitz sowie der B 115 im Osten. Ein Ausweichen gibt es nur begrenzt, denn Bahnstrecken nach Forst und Bad Muskau sind stillgelegt und größtenteils abgebaut. Eine Lieferung auf der Schiene ist daher kein Normalfall.
Die Stadt ist im Umbau. Viele Vorhaben liegen in bewohnten Quartieren. Im Plattenbauviertel Weißwasser-Süd stehen Blöcke neben Rückbauflächen, im Alten Dorf sind die Straßen schmal. Große Fahrzeuge brauchen dort feste Zeiten und Haltepunkte, damit Anwohner, Busse und Rettungsdienst nicht blockiert werden.
Die Region richtet sich auf den Strukturwandel aus. Mit dem Ende der Braunkohle sind Bahnausbau und neue Gewerbenutzungen im Gespräch. Wer in dieser Lage Baustoffe, Entsorgung und Gerät koordiniert, plant besser mit Sammelfahrten und Rückfracht. Leerfahrten über 34 oder 49 Kilometer sind sonst reine Verschwendung.

Wir erfassen Gewerke, Lieferanten und Materialflüsse und legen fest, was gebündelt kommt und was just in time. Für Weißwasser/O.L. rechnen wir die Anfahrt über die B 156 in die Planung ein.
Jeder Lkw erhält ein Zeitfenster, jede Anlieferung eine Rampe oder einen Abladeplatz. Das digitale Slot-Management vermeidet Warteschlangen vor der Baustelle und in den Nebenstraßen.
Bei Vorhaben in bewohnten Straßen legen wir Anfahrtswege und ruhige Zeiten fest. Anwohner und Gewerbetreibende sehen, wann Verkehr kommt. Rettungswege bleiben frei.
Wer Material bringt, kann Abfall oder Bauschutt mitnehmen. Wir koordinieren Abholungen so, dass Fahrzeuge nicht leer zurückfahren, was bei den Entfernungen der Region viel ausmacht.
Material kommt zum geplanten Zeitpunkt und blockiert keine Wege.
Weniger Leerfahrten sparen Zeit bei langen Anfahrten.
Anwohner und Straßen werden entlastet.
Alle Gewerke arbeiten nach einem gemeinsamen Lieferkalender.
→ Wir planen Puffer bei kritischem Material und bestätigen Lieferungen vorab, damit Gewerke nicht auf Ware warten.
→ Feste Zeitfenster und ein Haltepunkt abseits der Wohnstraße halten die Zufahrt frei. Die Fahrer erhalten eine klare Wegbeschreibung.
→ Die Planung setzt auf die Straße und rechnet Ladungen so, dass Fahrten voll und im richtigen Takt ankommen.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender sammelt alle Anmeldungen und verteilt die Fenster so, dass sich nichts überschneidet.
Abbruch in Wohnquartieren, bei dem Schutt, Container und Gerät zeitlich getrennt und ohne Stau bewegt werden.
Bauen in engen Straßen mit begrenztem Platz für Anlieferung und Zwischenlager.
Umbauten und Hallenbauten, die mit großen Lieferungen und klaren Anfahrtszeiten arbeiten.
Arbeiten an der Strecke Berlin–Görlitz oder an der B 156 mit Materialanlieferung auf langen Wegen.

Wir sammeln Gewerke, Lieferanten, Materialien und Mengen und prüfen die Anfahrt zur Baustelle.
Ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern, Abladeplätzen und Rückfracht wird erstellt und mit den Gewerken abgestimmt.
Anmeldungen laufen über das Slot-Management. Am Tor werden Fahrzeuge nach Plan abgefertigt.
Wartezeiten und Engpässe werden notiert und der Kalender wird für neue Bauabschnitte angepasst.
Liegt eine Sanierung im Bestand an einer schmalen Straße von Weißwasser/O.L., dann kann ein einzelner Sattelzug den Verkehr lahmlegen. Wir legen in diesem Fall Zeitfenster fest, benennen einen Abladeplatz und melden die Anlieferung jedem Gewerk, das sie betrifft.
Kommen Baustoffe aus Richtung Bautzen über die B 156, dann plant die Steuerung die Fahrt mit Rückfracht für Bauschutt. So fährt kein Fahrzeug leer zurück. Die Baustelle erhält nur das, was an diesem Tag verarbeitet werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zurück: Abladeplätze, Wendeflächen und Zufahrten müssen im Flächenplan stehen. Gleichzeitig liefert es der Zugangskontrolle die Ankunftszeiten, damit am Tor niemand raten muss.
Für Weißwasser/O.L. verbinden wir die Lieferplanung außerdem mit der Entsorgung und der operativen Umsetzung vor Ort. So bleibt ein Ansprechpartner für den Fluss von Material, Personal und Abfall.
Bis zur A 15 sind es etwa 34 Kilometer, bis zur A 4 rund 49. Deshalb bündeln wir Lieferungen, planen Rückfracht ein und halten Puffer für kritisches Material, damit Gewerke nicht auf Ersatz warten müssen.

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben und die Anfahrt. Wir melden uns mit einem Vorschlag für das Logistik-Management.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Weißwasser/O.L.. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit