
Ein Lastwagen, der zur falschen Zeit in die falsche Gasse fährt, hält eine ganze Baustelle auf. Das gilt überall, in Bautzen aber besonders dort, wo die Altstadt auf ihrem Felsplateau nur wenige Zufahrten bietet. Wer hier Material anliefern lässt, braucht einen Plan für jede Fahrt.
Logistik-Management bedeutet, diesen Plan zu erstellen und zu steuern. Wir ordnen Lieferungen Zeitfenstern zu, legen Routen fest und sorgen dafür, dass Fahrzeuge nicht aufeinander warten. Das Konzept entsteht je Vorhaben und berücksichtigt Verkehr, Nachbarschaft und den Bauablauf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Bautzen liegt an der Autobahn A4 und an mehreren Bundesstraßen, die Bahnstrecke Görlitz–Dresden verläuft südlich der Innenstadt. Für Lieferungen von außen sind die großen Achsen also gut erreichbar. Schwierig wird es auf den letzten Kilometern: Wer in die Altstadt will, fährt Hänge hinauf und durch enge Gassen, in denen Gegenverkehr kaum vorbeikommt.
Hinzu kommt, dass in der Altstadt Touristen, Anwohner und Gewerbe gleichzeitig unterwegs sind. Die Stadt wirbt mit Stadtführungen und Veranstaltungen, etwa mit Märkten im Jahreslauf. An solchen Tagen sind Straßen und Plätze zusätzlich belegt. Lieferzeiten müssen sich danach richten.
In den Gewerbegebieten wie Salzenforst, Bautzen-Nord oder Bautzen-Ost sieht es anders aus. Dort sind die Straßen breit, aber der Schwerverkehr der Betriebe trifft auf die Baustellenfahrzeuge. Das Konzept legt fest, wann welche Zufahrt für Bauverkehr genutzt wird. Zugleich beschäftigt Bautzen viele Berufspendler, was morgens und nachmittags für dichten Verkehr auf den Einfallstraßen sorgt.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und leiten daraus einen Ablaufplan ab, der die Lage in Bautzen berücksichtigt.
Jedes Fahrzeug erhält ein Fenster. Es kommt, wenn die Zufahrt frei ist und das Material gebraucht wird. Wartende Lastwagen in Gassen entfallen.
Die Wege zum Baufeld werden festgelegt, samt Wendemöglichkeiten und Ausweichstellen. Fahrer erhalten die Strecke vorab.
Anwohner, Gewerbe und Veranstalter werden informiert, wenn Lieferverkehr ihre Straße berührt. So lassen sich Konflikte früh klären.
Fahrzeuge warten nicht in engen Straßen, was Anwohner und Verkehr entlastet.
Material kommt zum Zeitpunkt des Bedarfs, wodurch weniger Lagerfläche nötig ist.
Der Bauablauf wird weniger durch unplanmäßige Zufahrten unterbrochen.
Lieferketten bleiben nachvollziehbar, weil jede Fahrt geplant und erfasst ist.
→ Einbahnige Fahrfolgen und feste Zeitfenster sorgen dafür, dass immer nur ein Fahrzeug im engen Abschnitt unterwegs ist.
→ Lieferungen werden vorab auf Tage und Zeiten verlegt, an denen die Zufahrt frei ist. Dringende Fahrten werden rechtzeitig angemeldet.
→ Zeitfenster außerhalb der Spitzen entlasten die Straße und das Baufeld. Große Lieferungen werden auf ruhigere Stunden gelegt.
→ Die Lieferungen werden an einer Stelle gebündelt und über eine Liste geplant, sodass der Platz am Tor reicht.
Vorhaben in engen Gassen mit steilen Zufahrten, bei denen jedes Fahrzeug geplant sein muss.
Bauten in Gebieten wie Gesundbrunnen, wo Anliefern zwischen bewohnten Gebäuden stattfindet.
Neubauten in Salzenforst oder Bautzen-Nord mit hohem Aufkommen an Schwerlastverkehr.
Arbeiten an Hauptachsen, bei denen Lieferverkehr und Durchgangsverkehr sich eine Fahrbahn teilen.

Wir sehen uns Straßen, Engstellen, Anlieferzeiten und Nachbarn an und erfassen, welche Gewerke wann Material brauchen.
Routen, Zeitfenster und Abfertigung am Tor werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Die Fenster werden vergeben, Fahrer informiert und Ankünfte am Tor begleitet.
Wartezeiten und Engpässe werden ausgewertet. Das Konzept wird mit dem Baufortschritt angepasst.
Liegt ein Umbau in einer Gasse unterhalb der Ortenburg, dann führt nur eine schmale Straße zum Baufeld. In diesem Fall vergibt das Logistik-Management jedem Lieferanten ein Zeitfenster und gibt die Fahrstrecke vor. Ein Fahrzeug fährt hinein, entlädt und fährt hinaus, bevor das nächste die Gasse betritt.
Wird dagegen in einem Gewerbegebiet gebaut, dann geht es eher um Menge als um Enge. Hier laufen viele schwere Fahrzeuge in kurzer Zeit zu. Das Konzept verteilt sie über den Tag, legt die Zufahrt fest und trennt Bauverkehr vom Betriebsverkehr der Nachbarn.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept hängt eng an der Einrichtung des Baufeldes. Lage von Tor, Lager und Wendefläche bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beide Pläne werden deshalb gemeinsam aufgestellt.
Am Tor trifft die Liefersteuerung auf die Zugangskontrolle. Wer angemeldet ist, kommt zügig herein. Alle anderen werden geprüft. Der Entsorgungsverkehr läuft nach dem gleichen Prinzip, damit abgehende Fahrzeuge den Zulauf nicht blockieren.
Lieferanten melden sich an und erhalten ein Zeitfenster. Am Tor werden sie in Empfang genommen, entladen und wieder ausgeleitet. In engen Lagen wie der Altstadt achten wir darauf, dass sich Fahrzeuge in der Zufahrt nicht begegnen.

Beschreiben Sie uns Baufeld und Zufahrt. Wir erarbeiten ein Konzept, das den Verkehr rund um Ihre Baustelle entzerrt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bautzen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit