
Wer in Villingen-Schwenningen baut, richtet seine Baustelle für eine Stadt ein, die aus zwei Zentren besteht. Villingen und Schwenningen liegen rund 8 Kilometer auseinander, dazwischen verläuft die Europäische Hauptwasserscheide. Je nach Vorhaben unterscheiden sich die Platzverhältnisse deutlich: Mal gibt es Freiflächen am Stadtrand, mal nur eine schmale Zufahrt im gewachsenen Bestand.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Lieferverkehr hineinkommt und wie Strom und Wasser zu den Gewerken gelangen. Wir planen diese Infrastruktur so, dass sie zum jeweiligen Grundstück passt und von Beginn an trägt. Das gilt für Neubauten ebenso wie für Umbauten im laufenden Betrieb.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtgebiet reicht von 658 bis 969 Metern Höhe und umfasst gut 165 Quadratkilometer. Daraus ergeben sich sehr verschiedene Grundstücke: ebene Flächen auf der Baar-Hochmulde, Hanglagen am Schwarzwaldrand und dicht bebaute Quartiere. Für die Einrichtung heißt das, dass Containerstellflächen und Materiallager jedes Mal neu auf das Gelände abgestimmt werden müssen.
Im Untergrund wechseln die Verhältnisse. Der Wald steht auf Buntsandstein, die Wiesen auf Granit und Gneis, östlich von Villingen beginnt die Baar mit Kalkland. Dazu kommt, dass der Landkreis in einem Radonvorsorgegebiet liegt. Tragfähigkeit der Lagerflächen und der Zufahrten ist deshalb eine Frage, die vor dem Aufstellen geklärt wird.
In der Villinger Altstadt, die von der begrünten Villinger Anlage umschlossen wird, folgt das Straßennetz dem Kreuz der Zähringerstädte. Wer dort einrichtet, hat wenig Raum für Lager und Container. Rund um das Schwenninger Moos und die weiteren Schutzgebiete gelten wiederum Grenzen für Flächen und Zufahrten, die in die Einrichtungsplanung einfließen.

Wir legen fest, wo Containeranlagen, Materiallager und Wendeflächen im Grundstück Platz finden. Bei beengten Lagen in Villingen wird der Plan kleinteiliger, bei Gewerbeflächen in Schwenningen großzügiger. Jede Fläche wird mit Wegen und Zufahrten zusammen gedacht.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer sowie Sanitärlösungen planen wir passend zur Belegung der Baustelle. Auf der Höhenlage mit kalten Wintern achten wir auf geschützte Standorte und sinnvolle Anschlüsse. Die Anlage wächst mit dem Bauablauf.
Wir koordinieren die Anschlüsse, die Verteilung auf der Fläche und die Übergabepunkte zu den Gewerken. Frühzeitige Abstimmung mit den Versorgern verhindert, dass der Baufortschritt auf einen Anschluss warten muss.
Zaunverlauf, Tore und Beschilderung richten wir an der Lage aus. An Straßen mit Durchgangsverkehr sichern wir Zufahrt und Gehweg so, dass Fußgänger und Anlieferung sich nicht kreuzen.
Eine Einrichtung, die zur Grundstücksform passt, spart später Umräumen und Wartezeiten.
Wege, Lager und Anschlüsse sind von Anfang an festgelegt und für alle Gewerke nachvollziehbar.
Die Baustellenordnung gilt ab dem ersten Tag und wird im Plan sichtbar gemacht.
Der Plan lässt sich erweitern, wenn Bauabschnitte oder Gewerke hinzukommen.
→ Wir prüfen Schleppkurven und Torbreiten vor der Planung und legen Container sowie Lager so, dass Lastzüge nicht rückwärts über öffentliche Straßen setzen müssen.
→ Die Stellflächen werden nach Tragfähigkeit gewählt. Wo der Boden weich ist, planen wir befestigte Lagerplätze und tragfähige Fahrwege ein.
→ Wir planen räumbare Wege, frostsichere Wasserleitungen und Container mit passender Aufstellung ein. Der Winterdienst wird in die Einrichtung eingeplant.
→ Einrichtungsflächen halten Abstand zu Moor- und Naturschutzflächen. Die Lage wird mit den Auflagen der Genehmigung abgeglichen.
Arbeiten an Häusern innerhalb der Villinger Anlage mit begrenzter Zufahrt und wenig Lagerfläche.
Hallen und Betriebsgebäude im Stadtgebiet, deren Lieferverkehr über die Verkehrsachsen von A 81 und B 33 anrollt.
Wohnbauflächen in Ortsteilen wie Herzogenweiler, die über Bebauungspläne neu erschlossen werden.
Erweiterungen am Hochschulstandort, die neben dem laufenden Lehrbetrieb entstehen.

Wir lesen Lageplan, Zufahrt und Untergrund und klären, welche Flächen für Container, Lager und Wege zur Verfügung stehen.
Aus den Angaben entsteht ein Plan für Container, Zaun, Anschlüsse und Wege, der mit Bauleitung und Gewerken abgestimmt wird.
Die Infrastruktur wird aufgebaut, mit den Beteiligten begangen und für den Baubeginn übergeben.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir, ob Flächen und Wege noch passen. Bei Bedarf ändern wir die Einrichtung.
Liegt eine Baustelle in der Villinger Altstadt oder in einem dicht bebauten Quartier von Schwenningen, dann steht für Container und Lager kaum Fläche auf dem eigenen Grundstück bereit. Die Einrichtung wird dann in Abschnitte geteilt. Lagerflächen werden nach Bedarf angefahren statt dauerhaft bevorratet.
Dann gehört dazu auch ein Zaunverlauf, der Nachbarn und Passanten schützt, sowie eine Zufahrt, die mit den Toren und Straßenbreiten vor Ort zusammenpasst. Ein solcher Plan entsteht vor dem ersten Spatenstich und wird bei jedem Bauabschnitt angepasst.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung steht nicht für sich. Sie hängt mit der Liefersteuerung, dem Zugang und der Entsorgung zusammen. Deshalb stimmen wir Flächen und Wege mit den übrigen Bausteinen der Baulogistik ab.
Ändert sich der Bauablauf in Villingen-Schwenningen, etwa weil ein Gewerk früher kommt, wird die Einrichtung angepasst. Der Plan bleibt dadurch ein Arbeitsmittel und liegt nicht fertig in der Schublade.
Das hängt vom Vorhaben ab. Für Containeranlage, Lager und Wendefläche rechnen wir den Bedarf je Grundstück neu aus. In der Altstadt fällt er knapper aus als auf Gewerbeflächen am Stadtrand.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Versorgung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Villingen-Schwenningen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit