
Tuttlingen liegt auf etwa 645 Metern Höhe im oberen Donautal. Nördlich der Donau schneidet sich die Baar-Alb in die Hochfläche, südlich beginnt die Hegau-Alb. Für eine Baustelle heißt das: Die ebene Fläche ist begrenzt. Fast jedes Baufeld grenzt an einen Hang, an die Bahn oder an eine bestehende Bebauung.
Die Baustelleneinrichtung entscheidet in einer solchen Lage über den gesamten Bauablauf. Wir planen Containerstandorte, Lagerflächen, Zufahrten, Zaunlinien sowie Strom und Wasser, bevor der erste Bagger anrückt. Damit liegt am ersten Tag fest, wo was steht und wie Fahrzeuge ein- und ausfahren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt wurde am Fuß des Honbergs gebaut, eines Umlaufbergs der Urdonau, der sich durch Kalksteinformationen arbeitete. Die oberen Weißjuraschichten liegen auf der Baar-Alb nah an der Oberfläche. Wer Container, Lagerplätze und Kranstandorte plant, braucht deshalb früh Klarheit über Tragfähigkeit und darüber, wo Aushub zwischengelagert wird.
Im Osten der Stadt liegt in Hanglage ein großer Krankenhausbezirk, im Norden ein Neubaugebiet auf der gegenüberliegenden Donauseite. Auf geneigtem Gelände lassen sich Flächen nur stufenweise nutzen. Die Einrichtung muss Gefälle, Entwässerung und Rangierraum für Lkw zusammen denken.
In der Innenstadt laufen Fußgängerzone und Sanierungsgebiete wie Sonnenbuckel und Weimarstraße oder Obere Vorstadt und Uhlandstraße direkt an Baufeldern vorbei. Dort gibt es selten einen Vorplatz. Zaun, Baustellenzufahrt und Verkehrssicherung gehören hier in einen einzigen Plan.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer ordnen wir auf der tatsächlich nutzbaren Fläche an. Bei Hanglage prüfen wir, ob eine Stufe oder ein Unterbau nötig ist und wo Sanitäranschlüsse am sinnvollsten liegen.
Wir koordinieren Anschlusspunkte und Verteilung für alle Gewerke. In dicht bebauten Straßen klären wir früh, wo Leitungen verlegt werden dürfen und wie sie Zufahrten kreuzen.
Die Zaunlinie folgt dem Baufeld und nicht der Wunschvorstellung. Wo Gehwege oder Radrouten an der Baustelle entlangführen, planen wir Beschilderung und Absperrung mit ein.
Materiallager, Fahrwege und Wendeflächen werden so gelegt, dass Lieferfahrzeuge nicht über Fußwege oder Rettungswege fahren müssen. Auf engen Grundstücken bilden wir bei Bedarf Zwischenlager in mehreren Bereichen.
Alle Flächen für Container, Lager und Fahrwege stehen vor Baubeginn fest.
Hanglage und Untergrund werden bei der Anordnung berücksichtigt und nicht erst im Bauablauf entdeckt.
Zaun, Zufahrt und Verkehrssicherung folgen einem gemeinsamen Plan.
Strom und Wasser sind für alle Gewerke an klar benannten Punkten verfügbar.
→ Wir zeichnen den Platzbedarf von Containern, Lager und Kran in einen Lageplan und prüfen, welche Flächen sich stufen oder zeitlich versetzen lassen.
→ Standorte für Kran und Container werden mit der Statik und dem Baugrundgutachten abgestimmt. Aushubmaterial bekommt einen festen Zwischenlagerplatz.
→ Zaun, Zufahrt und Verkehrssicherung werden gemeinsam geplant. Die Wegeführung für Passanten steht vor Baubeginn fest.
→ Wir trennen Baustellenverkehr und Werksverkehr durch eigene Zufahrten und klare Beschilderung.
Baufelder in Fußgängerzone und Sanierungsgebieten, bei denen Zufahrt und Lagerfläche knapp sind.
Vorhaben im Umfeld des Krankenhausbezirks im Osten oder in den Neubaugebieten nördlich der Donau.
Hallen und Erweiterungen etwa in Gänsäcker, Brenner oder der Nordstadt, wo nebenan produziert wird.
Umbauten rund um den Bahnknoten, bei denen Gleise und Straßen eng am Baufeld liegen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrten und Nachbarbebauung an und klären, welche Flächen tatsächlich nutzbar sind.
Container, Lager, Zaun, Wege und Medienanschlüsse werden in einen Plan gelegt und mit dem Bauablauf abgeglichen.
Bauleitung, Gewerke und gegebenenfalls Stadt oder Nachbarn bekommen den Plan zur Prüfung. Änderungswünsche arbeiten wir ein.
Die Einrichtung wird nach Plan aufgebaut und bei Bedarf mit dem Baufortschritt angepasst.
Liegt eine Baustelle in der Innenstadt zwischen Fußgängerzone und Nachbargebäuden, dann bleibt für Container und Lager oft nur ein schmaler Streifen. In diesem Fall teilen wir die Einrichtung auf: Mannschaftscontainer an einer Stelle, Materiallager in einem anderen Bereich, dazwischen ein klar markierter Weg.
Liegt das Baufeld dagegen am Hang, dann prüfen wir zuerst, wo Lkw wenden können und welche Fläche tragfähig genug ist. Danach legen wir Zaun und Zufahrt fest. Was die Baustelle an Ausstattung braucht, stimmen wir nach Absprache mit dem Bauherrn ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtungsplanung ist der Startpunkt für alles Weitere. Aus ihr ergeben sich die Anlieferwege für das Logistik-Management und der Platzbedarf für operative Aufgaben wie Entsorgung und Lagerhaltung.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Lageplan an. In einem schmalen Tal wie dem von Tuttlingen lohnt es sich, Flächen im Wechsel zu nutzen: Was im Rohbau Lager ist, wird im Ausbau zur Stellfläche für Container.
Das hängt vom Vorhaben ab. In der Innenstadt ist oft nur ein schmaler Streifen verfügbar, am Hang eine Terrasse. Wir ermitteln den Bedarf anhand von Gewerken und Lieferverkehr und planen dann, was auf die Fläche passt und was ausgelagert werden muss.

Schildern Sie uns Ihr Baufeld in Tuttlingen. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung zur Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Tuttlingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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