
Rottweil liegt auf rund 607 Metern Höhe an einem Felssporn über dem Neckar. Wer hier ein Baufeld einrichtet, trifft auf sehr unterschiedliche Voraussetzungen. In der Altstadt sind Gassen eng und Grundstücke klein. Im Neckartal und auf dem Berner Feld sind die Flächen größer, dafür hängt die Zufahrt von der Steige oder der Talstraße ab.
Die Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem Lageplan, der Zufahrt, Stellflächen, Zaunverlauf und Versorgungspunkte gemeinsam betrachtet. Wir planen diese Infrastruktur vor dem ersten Spatenstich, damit Material und Gewerke später nicht um denselben Quadratmeter konkurrieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im mittelalterlichen Stadtkern stehen traufständige Bürgerhäuser mit Erkern dicht an dicht. Für Container, Materiallager und Bauzaun bleibt auf dem Grundstück oft nichts übrig. Dann braucht es Flächen am Rand der Altstadt oder auf öffentlichem Grund. Beides setzt eine Abstimmung mit der Verwaltung voraus. Bei Denkmälern kommt der Denkmalschutz dazu.
Rottweil geht auf die römische Siedlung Arae Flaviae zurück, gegründet im Jahr 73 nach Christus. Im Stadtgebiet können deshalb Bodenfunde auftreten. Bei der Einrichtung planen wir Lagerflächen und Aushubdepots so, dass eine archäologische Begleitung dort Platz und Zeit findet und nicht den gesamten Ablauf aufhält.
Das Neckartal ist ein eigener Baustellentyp. Der frühere Kraftwerksstandort und die Pulverfabrik sind heute Gewerbepark. Dort sind Altbestände und neue Nutzungen eng verzahnt. Die Einrichtung muss Wege für Anlieferung, Besucher und Fußgänger klar trennen. Bahn und Neckar rahmen die Flächen und schränken die Ausweichmöglichkeiten ein.

Wir legen fest, welche Flächen oben in der Stadt und welche unten im Tal liegen. Lagerplätze entstehen dort, wo ein Lkw noch wenden kann. Was in der Altstadt selbst fehlt, wird als Pufferfläche außerhalb geplant.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer richten wir so ein, dass sie auf kleinen oder hängigen Grundstücken stabil stehen und den Verkehr nicht behindern. Auf großen Gewerbeflächen ordnen wir sie nach Laufwegen der Gewerke.
Wir klären Anschlusspunkte früh mit den Versorgern und planen Verteilung und Zählerstandorte. In der Altstadt sind Leitungen im Straßenraum eng belegt, deshalb lohnt sich der Blick in die Bestandspläne vor der Zusage eines Termins.
Zaunlinien, Beschilderung und Absperrungen ziehen wir nach Anordnung der Behörde. Wo Besucherströme der Altstadt am Baufeld vorbeiführen, bekommen Fußgänger einen sicheren, ausgeschilderten Weg.
Ein Flächenplan, der beide Ebenen von Rottweil berücksichtigt, spart später umständliches Umstellen.
Klare Zufahrten und Wendepunkte verringern Rangierverkehr in engen Gassen.
Frühe Abstimmung mit Verwaltung, Denkmalschutz und Versorgern verkürzt Wartezeiten vor dem Baubeginn.
Ein einheitlicher Plan für Zaun, Strom, Wasser und Container vermeidet Absprachen zwischen den Gewerken im laufenden Betrieb.
→ Wir planen Ausweichflächen am Rand der Altstadt oder im Tal und takten die Anlieferung so, dass der Bedarf der nächsten Tage vor Ort liegt.
→ Der Zufahrtsplan nennt die Route, die Fahrzeuggrößen und die Stellen zum Wenden. Schwere Teile werden vor der Fahrt angekündigt.
→ Lagerflächen und Depots lassen wir freigeräumt, sodass eine Grabung und der Baubetrieb nebeneinander möglich bleiben.
→ Zaun, Gerüst und Kranstandort werden vorab mit den zuständigen Stellen abgestimmt. Schutzmaßnahmen an der Fassade planen wir mit ein.
Kleine Baufelder an engen Gassen, bei denen Lager, Zaun und Anlieferung auf kleinstem Raum zusammenpassen müssen.
Infrastrukturvorhaben im Umfeld der Landesgartenschau, bei denen Flächen am Fluss und Anschlüsse an die Stadt zu ordnen sind.
Größere Baufelder mit Lkw-Verkehr, bei denen Zufahrt, Lagerflächen und Container zu planen sind.
Neubau und Umbau mit Besucherverkehr in der Nähe, bei denen Baufeld und Publikumsbereich klar zu trennen sind.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Versorgungspunkte in Rottweil an und halten Engstellen fest.
Wir zeichnen Lager, Container, Zaun und Wendeflächen ein und legen die Route für Fahrzeuge fest.
Behörden, Versorger, Denkmalschutz und Bauleitung bekommen den Plan zur Durchsicht und geben Rückmeldung.
Die Einrichtung wird umgesetzt und bei Bedarf an den Bauablauf angepasst.
Liegt eine Baustelle im Stadtkern von Rottweil an einer engen Gasse mit Erkerhäusern, dann entsteht der Platzbedarf für Container und Lager nicht auf dem Grundstück. Die Einrichtung sieht in diesem Fall eine Fläche außerhalb der Altstadt vor und eine kleine Übergabestelle direkt am Gebäude.
Dann wird das Material in kleinen Mengen nachgeliefert. Der Zaun bleibt schmal, die Fußgängerführung wird ausgeschildert. Der Plan hält fest, wer die Anlieferung vor Ort einweist. So bleibt die Gasse für Anwohner und Betriebe nutzbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Ausgangspunkt für alles Weitere. Aus dem Flächenplan ergeben sich die Zeitfenster der Anlieferung, die Positionen der Zugangskontrolle und die Wege für Entsorgung.
Wir stimmen die Einrichtung mit Bauleitung und Gewerken ab und passen sie an, wenn sich der Bauablauf verschiebt. Der Plan bleibt damit ein Arbeitsmittel und wird nicht zum Aktenstück.
In Rottweil bietet sich meist eine Kombination an: eine kleine Fläche direkt am Gebäude für den Tagesbedarf und ein Lager außerhalb des Kerns. Der Plan legt fest, wann welche Menge nachgeliefert wird und wie die Gasse nutzbar bleibt.

Schicken Sie uns Lage, Zeitplan und Gewerke. Wir sagen Ihnen, wie die Einrichtung aussehen kann. Bei offenen Punkten melden wir uns kurz.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rottweil. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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