
Wer in Horb am Neckar eine Baustelle einrichtet, rechnet zuerst mit dem Gelände. Der Neckar hat sich mehr als 100 Meter tief in die Hochfläche eingeschnitten. Zwischen dem tiefsten Punkt im Osten bei rund 375 Metern und den Höhen im Westen bei gut 700 Metern liegt eine Stadt in Stufen. Eine Lagerfläche, die auf dem Plan groß aussieht, ist vor Ort oft schmal oder geneigt.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container, Lager, Zufahrt und Anschlüsse liegen. Für Vorhaben in Horb am Neckar beginnt diese Planung deshalb mit einer Begehung und einer Skizze der verfügbaren Flächen. Daraus entsteht ein Plan für Containeranlagen, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung, der zur jeweiligen Höhenlage passt.
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Die Altstadt sitzt auf einem Sporn über dem Neckar. Der Marktplatz liegt auf etwa 422 Metern, die Gassen sind schmal und die Gebäude stehen dicht. Für Sanierungen dort bleibt selten Platz für eine klassische Containerreihe. Oft muss die Einrichtung in mehrere kleine Punkte aufgeteilt werden: ein Lagerpunkt an einer Fläche außerhalb des Kerns und ein Arbeitsbereich direkt am Haus.
Im Tal und auf den Gewerbeflächen sieht es anders aus. In Heiligenfeld, in der Weststadt oder auf dem Hohenberg stehen größere Flächen zur Verfügung. Dort geht es um tragfähige Stellflächen, geordnete Zufahrten und eine Trennung von Baustellenverkehr und Betriebsverkehr. Neben den Gewerbegebieten sind weitere Flächen in Planung. Auch für spätere Erweiterungen lohnt es sich, die Einrichtung so anzulegen, dass sie mitwachsen kann.
Hinzu kommt die Verteilung auf 17 Stadtteile. Ein Neubau in Talheim, Nordstetten oder Bildechingen verlangt eine eigene Einrichtung mit Anschlüssen und Zaun. Gleichzeitig führt die Anfahrt oft über die B 28, die B 32 oder die B 463 durch die Stadt. Die Neckartalbrücke der B 32 und die geplanten Umgestaltungen im Umfeld beeinflussen, wann welche Zufahrt sinnvoll ist.

Büro, Aufenthalt, Lager und Sanitär werden dort aufgestellt, wo der Untergrund trägt und der Kran oder Lieferverkehr nicht stört. Am Hang bedeutet das Podeste oder Abstufungen, im Tal vor allem Abstand zum Ufer der Flussaue.
Anschlusspunkte werden gemeinsam mit den Versorgern und den Gewerken festgelegt. In Altstadtlagen ist dabei wichtig, wo Leitungen ohne Aufbruch der Gasse verlegt werden können. Auf Gewerbeflächen werden Verteiler so gesetzt, dass spätere Bauabschnitte angeschlossen bleiben.
Die Zaunlinie folgt dem Gelände. Auf Hanglagen wird so gestaffelt, dass kein Spalt unter dem Zaun entsteht. An Gehwegen und Gassen wird der Zaun mit der Verkehrssicherung abgestimmt, damit Fußgänger geführt bleiben.
Zufahrten über Steigungen und enge Kurven brauchen klare Beschilderung und Einweisung. Die Anordnung wird mit der zuständigen Verkehrsbehörde abgestimmt, bevor der erste Lastwagen vorfährt.
Ein Plan, der Höhenlage, Zufahrt und Fläche zusammen betrachtet, spart spätere Umbauten der Einrichtung.
Container, Anschlüsse und Zaun werden aus einer Hand abgestimmt und passen zueinander.
Die Verkehrssicherung wird von Anfang an mitgedacht und nicht nachträglich ergänzt.
Bauabschnitte bleiben anschließbar, weil Verteiler und Wege auf Erweiterung ausgelegt sind.
→ Die Einrichtung wird in Ebenen gedacht. Container und Lager werden an der tragfähigsten Stelle gebündelt, kleinere Lagerpunkte werden dazugeplant.
→ Ein Lagerpunkt außerhalb des Kerns und ein Arbeitsbereich am Haus werden getrennt. Material kommt in kleinen Einheiten über feste Zeiten.
→ Vor dem Aufstellen werden Tragfähigkeit und Entwässerung mit dem Bauherrn und der Planung geklärt. Fundamente und Platten werden danach festgelegt.
→ Zufahrt und Ausfahrt werden so gelegt, dass Lastwagen nicht auf der Bundesstraße warten müssen. Eine Einweisung an der Einfahrt gehört zum Plan.
Erweiterungen in Heiligenfeld, Weststadt, Hohenberg oder Hohenmühringen brauchen große Stellflächen, Kranstandorte und eine Trennung vom Betriebsverkehr.
Kleine Flächen und schmale Gassen verlangen eine aufgeteilte Einrichtung mit festen Anlieferzeiten.
Neubauten in Stadtteilen wie Talheim, Nordstetten oder Bildechingen brauchen Zaun, Anschlüsse und Container auf neu erschlossenen Grundstücken.
Schulen, Sporthallen oder Umbauten im Stadtzentrum benötigen Einrichtungen mit klarer Trennung von Publikumsverkehr und Baustelle.

Wir sehen uns Gelände, Zufahrt und vorhandene Anschlüsse an und halten fest, welche Flächen tatsächlich nutzbar sind.
Container, Lager, Kranstandort, Zaunlinie und Zufahrt werden in einem Plan zusammengeführt und mit Ihnen besprochen.
Baustrom, Bauwasser und Verkehrssicherung werden mit Versorgern, Gewerken und der Behörde abgestimmt.
Die Einrichtung wird aufgebaut und bei Änderungen im Bauablauf nachgeführt.
Liegt eine Baustelle im Altstadtbestand zwischen Marktplatz und Schütteturm, dann ist der Platz vor dem Haus meist die einzige Fläche. In diesem Fall wird dort nur der Arbeitsbereich eingerichtet. Container und Lager entstehen an einer größeren Fläche in der Nähe. Der Bauzaun und die Beschilderung halten die Gasse für Anwohner und Fußgänger frei.
Wird dagegen ein Hallenanbau in einem Gewerbegebiet geplant, dann steht mehr Fläche zur Verfügung. Dort werden Containeranlage, Stellfläche für Material und Kranstandort so verteilt, dass der laufende Betrieb nebenan nicht behindert wird. Baustrom und Bauwasser werden mit den Gewerken abgestimmt, bevor der Rohbau beginnt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist kein einzelner Arbeitsschritt, sondern der erste Teil der Baulogistik. Sie wird mit der Planung des Bauherrn, mit den Gewerken und mit dem Liefermanagement abgestimmt. So passen Kranstandorte, Lagerflächen und Zufahrten zusammen.
Ändert sich der Bauablauf, wird die Einrichtung angepasst. Das gilt für Horb am Neckar mit seinen Höhenstufen besonders: Ein verlegter Kran oder ein neuer Lagerpunkt verändert dort schnell die gesamte Zufahrt.
Die Einrichtung folgt dem Gelände. Container und Lager werden auf tragfähigen Ebenen gebündelt, der Zaun wird gestaffelt und die Zufahrt so gelegt, dass Lastwagen nicht in der Steigung warten müssen.

Schildern Sie uns kurz Lage und Umfang Ihres Vorhabens. Wir melden uns und besprechen die Einrichtung mit Ihnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Horb am Neckar. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit