
Das Stadtgebiet von Calw reicht von rund 330 bis rund 630 Metern über dem Meer. Wer hier eine Baustelle einrichtet, bekommt selten eine ebene Fläche mit freier Zufahrt. Im Tal der Nagold ist es eng und an den Hängen steil. Fast immer muss ein Teil der Fläche erst gebaut werden, bevor sie genutzt werden kann.
Die Baustelleneinrichtung legt deshalb fest, wo Container stehen, wo gelagert wird, wo Lieferfahrzeuge wenden und wie Strom und Wasser dorthin kommen. Für Calw heißt das vor allem: Gelände lesen, bevor der erste Zaun steht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt liegt westlich der Nagold und blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont. Dort stehen Fachwerkhäuser. Die Innenstadt ist als Fußgängerzone angelegt. Eine Baustelle am Marktplatz oder nahe der Nikolausbrücke hat oft nur den Gehweg vor dem Haus als Fläche. Container und Lagerplätze müssen dann klein geschnitten sein oder auf eine Ersatzfläche ausweichen.
Die neueren Stadtteile ziehen sich an die Hänge. Dort kippt der Baugrund und Zufahrten sind geneigt. Regenwasser sucht sich den Weg bergab. Eine Containeranlage braucht einen tragfähigen und möglichst ebenen Stand, Lagerflächen brauchen Rückhalt gegen Abrutschen. Der Bauzaun muss dem Gefälle folgen. Calw hat zudem viele kleine Bachläufe wie den Tälesbach und den Ziegelbach, die bei Regen Wasser aus den Höhen ins Tal führen.
Das ganze Stadtgebiet liegt im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, das Nagoldtal ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Wer dort Flächen für die Einrichtung anlegt, sollte klären, ob Auflagen für Bäume, Ufer oder Bodenabtrag gelten. Das ist Teil der Planung und nicht erst eine Aufgabe für den Bauleiter am ersten Tag.

Wir zeichnen Container, Lager, Wendeflächen und Kranstandort so ein, dass sie auf dem vorhandenen Gelände funktionieren. Am Hang gehört ein Plan für Entwässerung und Abstützung dazu.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden dort platziert, wo sie tragfähig stehen und die Zufahrt nicht blockieren. In der Altstadt prüfen wir, ob ein Standort außerhalb der Gasse sinnvoller ist.
Anschlusspunkte, Leitungswege und Verteilung werden geplant. Bei langen Wegen zwischen Anschluss und Baufeld legen wir fest, wie Kabel und Schläuche gesichert werden.
Zäune, Beschilderung und Absperrungen folgen dem Gelände und den Wegen von Fußgängern. Für Gassen mit Publikumsverkehr planen wir Durchgänge, die sich nicht mit der Anlieferung überschneiden.
Die Fläche ist so geplant, dass sie auf dem Gelände in Calw tatsächlich trägt und genutzt werden kann.
Lagerung und Container behindern weder Gehwege noch Zufahrten der Nachbarschaft.
Strom und Wasser liegen dort, wo die Gewerke sie brauchen.
Regenwasser und Abrutschgefahr sind eingeplant, bevor sie zum Problem werden.
→ Wir teilen die Fläche in Abschnitte, halten Lagerung auf das Nötigste und planen eine Ausweichfläche für den Rest.
→ Containerstandorte und Lagerplätze werden auf ebenen oder abgestützten Flächen festgelegt. Wo nötig, wird die Fläche zuerst hergerichtet.
→ Wir planen Wasserführung und Rückhalt mit ein und lagern lose Schüttgüter so, dass sie nicht abschwemmen können.
→ Wir stimmen Fahrzeuggrößen auf die Zufahrt ab und legen Umschlagplätze fest, von denen aus kleiner weitergeliefert wird.
Kleine Flächen, Gassen und viele Fußgänger. Container, Zäune und Lager brauchen minimalen Platz.
Geneigte Grundstücke mit steilen Zufahrten, bei denen Stellflächen erst geschaffen werden müssen.
Größere Flächen mit Anlieferung durch Schwerverkehr über die Bundesstraßen.
Baustellen nahe dem Fluss, bei denen Ufer, Hochwasser und Landschaftsschutz die Flächenwahl bestimmen.

Wir sehen uns Neigung, Zufahrt, Nachbarschaft und Schutzauflagen an und halten fest, was die Fläche hergibt.
Container, Lager, Wendeflächen, Zaun und Anschlüsse werden eingezeichnet und mit der Bauleitung abgestimmt.
Die Anlagen werden in der geplanten Reihenfolge aufgebaut, Zufahrt und Zaun zuerst.
Mit dem Baufortschritt verschieben sich Flächen. Wir passen Plan und Aufbau an die jeweilige Bauphase an.
Liegt ein Fachwerkhaus an einer schmalen Gasse in der Altstadt und soll saniert werden, dann bleibt für die Baustelleneinrichtung oft nur ein Streifen vor der Fassade. Wir planen dann einen kleinen Containerstandort, eine Zaunführung mit freiem Fußweg und feste Zeiten für Lieferungen, die den Gehweg kurz benötigen.
Liegt dagegen ein Neubauvorhaben an einem Hang in einem der höher gelegenen Stadtteile, dann beginnt die Planung mit dem Gefälle. Wir legen eine ebene Stellfläche für die Container fest, sichern die Lagerplätze gegen Abrutschen und planen die Zufahrt so, dass Fahrzeuge in einem Zug zum Baufeld und zurück gelangen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Das Logistik-Management plant Zeitfenster für die Zufahrt, die zuvor als Wendefläche und Tor festgelegt wurde. Die operative Baulogistik nutzt Lager- und Umschlagplätze, die im Flächenplan stehen.
Auch Sicherheit und Umweltschutz greifen darauf zu. Zugangskontrolle braucht klare Tore. Bei Bächen oder Schutzgebieten in der Nähe legen wir Lagerflächen so, dass der Boden geschützt bleibt. So wird die Einrichtung in Calw zum Rahmen für den gesamten Baustellenbetrieb.
Die Gassen sind schmal und die Innenstadt ist Fußgängerzone. Wir arbeiten mit kleinen Standorten, mit festen Lieferzeiten und mit einer Ausweichfläche außerhalb der Gasse. Dabei wird früh mit der Stadt geklärt, was erlaubt ist.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir schlagen einen Flächenplan vor, der zu Gelände und Zufahrt passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Calw. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit