
Wer in Freudenstadt eine Baustelle einrichtet, beginnt mit dem Gelände. Die Stadt liegt zwischen 591 und 968 Metern Höhe, im Westen fällt der Hang steil zum Forbach ab und im Osten läuft die Hochfläche zur Glatt hin aus. Eine Fläche, die auf dem Plan eben aussieht, ist vor Ort oft geneigt und knapp.
Baustelleneinrichtung heißt bei uns: Container, Lagerflächen, Zufahrten, Bauzaun sowie Strom und Wasser vorab zu planen und im Lageplan festzuhalten. Für Freudenstadt bedeutet das vor allem, Hanglagen, enge Innenstadtstraßen und die Witterung der Höhenlage von Anfang an mitzudenken.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund besteht überwiegend aus Buntsandstein. Der Freudenstädter Graben versetzt diese Schichten stellenweise um bis zu 140 Meter. In seinem Randbereich verlaufen Quarz-Schwerspat-Gänge. Im Christophstal wurde früher Bergbau betrieben, dort sind alte Stollen und Schächte möglich. Für Containerstellplätze und Lagerflächen zählt deshalb, wo der Boden trägt und wo ein Baugrundgutachten vorab Klarheit schafft.
Die Höhenlage bringt viel Niederschlag. Im Jahresmittel fallen rund 1.680 Millimeter Regen und Schnee. Die Wintermonate liegen im Mittel um den Gefrierpunkt. Wege und Stellflächen brauchen daher eine feste Schicht und Entwässerung. Auch die Bauzaunfüße und die Beschilderung müssen für Wind und Schneelast taugen.
In der Innenstadt gilt eine strenge Gestaltungssatzung. Der große, fast quadratische Marktplatz mit seinen Arkadenhäusern prägt das Stadtbild. Rund um ihn ist Platz begrenzt. Container, Bauzäune und Lagerflächen müssen dort mit der Stadt abgestimmt und möglichst schlank gehalten werden.

Wir zeichnen auf, wo Container, Material und Kranstandort liegen und wie Lastzüge über die Hangstraßen oder die Bundesstraßen einfahren. Bei steilen Zufahrten prüfen wir, ob ein Lastzug dort wenden kann.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stehen so, dass sie bei Schneefall erreichbar bleiben. Sanitäranlagen planen wir mit Anschluss oder Tank und bedenken die Frostgefahr im Winter.
Wir klären Übergabepunkte, Verteiler und Leitungswege vor dem ersten Spatenstich. Auf Hanggrundstücken achten wir darauf, dass Leitungen nicht über Fahrwege verlaufen.
Zäune, Beschilderung und Absperrungen richten sich nach der Lage: am Hang mit Absturzschutz, in der Fußgängerzone eng am Baufeld und im Gewerbegebiet mit tragfähiger Zufahrt.
Die Baustelle startet mit einem Lageplan, der Hang, Schnee und Zufahrt bereits berücksichtigt.
Medien, Container und Lagerflächen sind vor Baubeginn abgestimmt und müssen nicht nachträglich verschoben werden.
Die Abstimmung mit der Stadt zu Gestaltung und Verkehrsraum läuft frühzeitig.
Sie erhalten einen klaren Ansprechpartner für alles, was auf der Fläche steht und läuft.
→ Wir planen terrassierte Stellflächen oder verteilen die Einheiten auf mehrere kleinere Plätze. Ein Gutachten klärt vorab, wie tragfähig der Untergrund ist.
→ Der Lageplan sieht Räumflächen und einen Schneelagerplatz vor. Wege und Container behalten dadurch freien Zugang.
→ Wir stimmen Zaunhöhe und Aussehen früh mit der Stadtverwaltung ab. Das spart spätere Umbauten.
→ Aufstellflächen legen wir erst fest, wenn Bodenaufschlüsse vorliegen. Kritische Bereiche bleiben unbebaut.
Enge Lagen mit wenig Fläche, strenger Gestaltungssatzung und Fußgängerverkehr.
Große Stellflächen, Schwerlastzufahrt und mehrere Gewerke gleichzeitig.
Wohn- und Mehrfamilienhäuser mit geneigtem Gelände und knappen Zufahrten.
Erweiterungen an Klinik, Verwaltung oder Hotel, bei denen Zugang und Betrieb frei bleiben müssen.

Wir sehen uns Fläche, Gefälle, Zufahrt und Anschlüsse an und klären offene Fragen zum Baugrund.
Container, Lager, Kran, Zufahrt und Medien werden gezeichnet und mit Ihnen abgestimmt.
Die Flächen werden hergerichtet und die Anlagen nach Plan aufgebaut.
Ändert sich die Bauphase, ziehen wir den Plan nach. Am Ende wird die Fläche zurückgebaut.
Liegt eine Baustelle am Hang des Forbachtals und die einzige Zufahrt ist schmal und geneigt, dann beginnt die Planung mit der Frage, wie ein Lastzug dort ein- und ausfährt. Ist ein Wenden nicht möglich, richten wir eine Wendefläche am oberen Rand ein oder legen die Lagerfläche an die Straße.
Kommt Winterwetter dazu, dann sehen wir Räumflächen vor und verlegen Medien frostsicher. Die Container stehen auf tragfähigem Grund. Der Bauzaun sichert die Hangkante ab. So bleibt die Einrichtung auch bei Schnee nutzbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist der erste Teil eines Ablaufs, der später in Anlieferung, Betrieb und Rückbau mündet. Wir stimmen den Lageplan mit Bauleitung und Gewerken ab und halten ihn fest, damit jeder weiß, wo gelagert und angefahren wird.
Ändert sich die Bauphase, passen wir Flächen und Zufahrten an. In Freudenstadt betrifft das häufig die Winterpause oder den Wechsel vom Rohbau zum Ausbau, wenn andere Gewerke mehr Platz brauchen.
Das hängt vom Gefälle und vom Untergrund ab. Oft lässt sich die Anlage terrassieren oder auf zwei Flächen verteilen. Wir sehen uns die Lage an und zeigen im Lageplan, was in Freudenstadt auf Ihrem Grundstück möglich ist.

Schildern Sie uns Lage und Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Ihre Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Freudenstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit