
Villingen-Schwenningen liegt an der Europäischen Hauptwasserscheide. Im Schwenninger Moos entspringt der Neckar. Wer in dieser Landschaft baut, trifft auf Moore, Wiesen, Wald und Schutzgebiete, die in Genehmigungen oft Auflagen auslösen. Umweltkontrollen sorgen dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen.
Ökologische Baubegleitung heißt, Maßnahmen zu überwachen und zu dokumentieren: Schutzzäune, Vegetationsschutz, Umgang mit Boden und Wasser, Artenschutz. Wir binden diese Kontrollen in den Baustellenalltag ein, damit Naturschutz und Bauablauf zusammenpassen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Stadtgebiet liegen fünf Naturschutzgebiete: Tannhörnle, Schwenninger Moos, Mühlhauser Halde, Plattenmoos und Mönchsee-Weiherwiesen. Hinzu kommen Teile von vier Landschaftsschutzgebieten, des FFH-Gebiets Baar, Eschach und Südostschwarzwald sowie der Vogelschutzgebiete Baar und Mittlerer Schwarzwald. Bauvorhaben in der Nähe dieser Flächen unterliegen oft besonderen Auflagen.
Die Böden wechseln: Der Wald steht auf Buntsandstein, die Wiesen auf Granit und Gneis, östlich von Villingen beginnt das Kalkland der Baar. Moore und feuchte Wiesen sind empfindlich gegenüber Verdichtung und Entwässerung. Der Schutz des Bodens und des Wasserhaushalts ist deshalb eine zentrale Aufgabe der Begleitung.
Ein großer Teil der Stadt liegt im Naturpark Südschwarzwald, die Gemarkung umfasst über 16.500 Hektar mit rund 7.559 Hektar kommunalem Wald. Bauarbeiten am Waldrand oder an Gewässern wie der Brigach berühren Lebensräume. Artenschutz, etwa für Amphibien und Brutvögel, gehört deshalb früh in die Planung.

Wir prüfen, ob Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht umgesetzt werden. Das halten wir schriftlich fest. Abweichungen melden wir an die Bauleitung.
In sensiblen Bereichen kontrollieren wir Schutzzäune, dokumentieren Funde und sorgen dafür, dass Tiere fachgerecht umgesetzt werden.
Wir achten auf Lagerung von Aushub, Umgang mit Wasser und Schutz von Böden. In Moor- und Feuchtbereichen gelten dabei strenge Maßstäbe.
Schutzzonen werden abgegrenzt und kontrolliert. Das gilt für Bäume, Hecken und Wiesenflächen im Baufeld.
Auflagen werden eingehalten und sind nachweisbar dokumentiert.
Verstöße und Verzögerungen durch Nachforderungen der Behörde werden vermieden.
Empfindliche Flächen wie Moore und Gewässer bleiben geschützt.
Die Bauleitung hat einen klaren Überblick über alle Umweltanforderungen.
→ Wir halten Abstände ein, grenzen Flächen ab und legen Zufahrten so, dass keine geschützte Fläche befahren wird.
→ Lagerflächen und Fahrwege werden so geplant, dass der Boden nicht verdichtet und der Wasserhaushalt nicht verändert wird.
→ Schutzzäune und Kontrollgänge sowie Bauzeiten außerhalb sensibler Phasen sorgen für Schutz, wo er verlangt ist.
→ Wir fassen sie in einer kurzen Übersicht zusammen und weisen die Beteiligten ein. So kennen alle ihre Pflichten.
Wohnbauflächen in Ortsteilen, die an Wiesen, Wald oder Gewässer grenzen.
Neue Hallen und Erschließungen mit Eingriff in Wiesen und Böden.
Ausbau von Straßen und Radwegen entlang von Gewässern und Waldrändern.
Gräben und Leitungstrassen, die Böden, Wasserläufe oder Feuchtflächen queren.

Wir lesen Genehmigung und Naturschutzauflagen und stellen zusammen, was auf der Baustelle zu beachten ist.
Abgrenzungen, Zäune und Kontrollrhythmen werden mit der Bauleitung festgelegt.
Wir überwachen die Maßnahmen vor Ort und halten Ergebnisse und Funde schriftlich fest.
Abweichungen melden wir an die Bauleitung. Bei Bedarf ändern wir Maßnahmen im Bauverlauf.
Liegt ein Baufeld in der Nähe eines Moores oder einer feuchten Wiese, dann gelten meist Auflagen zu Abständen, Entwässerung und Bauzeiten. Ohne Kontrolle können Fahrzeuge Randflächen verdichten oder Wasser ableiten, das dem Moor fehlt.
Dann grenzen wir die Flächen ab, kontrollieren Zufahrten und Lager und dokumentieren die Einhaltung. Sind Amphibien betroffen, prüfen wir die Schutzzäune regelmäßig und halten Funde schriftlich fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Maßnahmen sind kein separates Projekt. Sie beeinflussen Einrichtung, Anlieferung und Entsorgung: Wo Lager stehen, welche Wege befahren werden und wie Abfall getrennt wird, wirkt sich auf Boden und Wasser aus.
Für Villingen-Schwenningen stimmen wir die Umweltkontrollen deshalb mit den übrigen Bausteinen der Baulogistik ab. So fließen Auflagen in Flächenplanung und Ablauf ein.
Wenn das Baufeld an ein Schutzgebiet, ein Moor, ein Gewässer oder den Waldrand grenzt oder die Genehmigung Auflagen enthält. Im Stadtgebiet gibt es fünf Naturschutzgebiete, daher kommt das öfter vor.

Schicken Sie uns Lage und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, was in Villingen-Schwenningen zu kontrollieren ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Villingen-Schwenningen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit