
Trittau ist eine Waldgemeinde: Etwa die Hälfte der Fläche ist bewaldet, im Osten liegt die Hahnheide, zwischen Grönwohld und dem Ort zieht sich das Mühlenbachtal, im Süden fließt die Bille. Wer hier baut, steht oft nah an Flächen, die unter Naturschutz stehen oder zum europäischen Netz Natura 2000 gehören.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Baugenehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Gewässer und Gehölze und dokumentieren, was die Behörde sehen will. So geht der Bau in Trittau weiter, ohne dass geschützte Flächen Schaden nehmen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hahnheide ist seit 1938 Naturschutzgebiet und umfasst rund 1.400 Hektar, fast ganz bewaldet. Sie ist zugleich Vogelschutz- und FFH-Gebiet, rund 275 Hektar sind seit 2018 als Naturwald der eigenen Entwicklung überlassen. Bauvorhaben am Ostrand des Ortes müssen auf Brutzeiten und Störungen Rücksicht nehmen.
Zwischen Grönwohldhof und dem Ort liegt das Naturschutzgebiet Mühlenbachtal bei Trittau. Es gehört zum FFH-Gebiet Trittauer Mühlenbach und Drahtmühlengebiet, mit naturnahen Bächen, Bruch- und Auwäldern, Seggenriedern und Röhrichten. Einträge von Schlamm, Zementwasser oder Bodenaushub würden hier unmittelbar Schaden anrichten.
Die Mühlau begrenzt den Ort nach Osten, im Süden ist sie zum Mühlenteich aufgestaut und mündet in die Bille. Ab der Grander Mühle flussabwärts erstreckt sich das Naturschutzgebiet Billetal. Baustellen nahe diesen Gewässern brauchen Schutz vor abfließendem Wasser und eine Kontrolle der Uferbereiche.

Wir überwachen die Umweltauflagen der Genehmigung auf der Baustelle, prüfen Schutzzäune und Tabuflächen und dokumentieren den Zustand regelmäßig für die Naturschutzbehörde.
Wo Baufelder zwischen Wald, Teichen und Bachtälern liegen, kontrollieren wir Amphibienzäune und Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht um und führen Fundlisten.
Wir achten darauf, dass kein Schlamm- oder Zementwasser in Mühlau, Mühlenbach oder Gräben gelangt, kontrollieren Absetzbecken und Ölbindemittel und melden Auffälligkeiten sofort.
Wurzelbereiche, Waldränder und Oberboden werden geschützt. Wir prüfen Zäune, Lagerflächen und Fahrwege, damit nichts in Schutzzonen hineinwächst.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Die Behörde erhält eine nachvollziehbare Dokumentation der Kontrollen.
Bauverzögerungen durch Funde oder Verstöße werden früh erkannt und abgewendet.
Gewässer, Wald und geschützte Arten bleiben unbeschädigt.
→ Wir begleiten Aufbau und Kontrolle eines Amphibienzauns, leeren die Fangeimer zu festen Zeiten und setzen die Tiere auf die andere Seite um.
→ Wir prüfen Absetzbecken und Sperren vor dem Regen, kontrollieren den Abfluss danach und veranlassen Nachbesserungen.
→ Bei jedem Kontrollgang vergleichen wir die Flächen mit dem Plan und lassen Material zurückversetzen, bevor Wurzeln Schaden nehmen.
→ Wir weisen auf die gesetzlichen Schonzeiten hin und prüfen bei Ausnahmen vor dem Schnitt, ob Nester vorhanden sind.
Neue Wohnflächen am Rand der Gemeinde grenzen an Wald, Wiesen oder Niederungen und bringen Auflagen zu Gehölz- und Artenschutz mit.
Vorhaben in der Nähe der Gewässer brauchen Schutz vor Einträgen und eine Kontrolle der Ufer.
Arbeiten an Leitungen oder Wegen nahe Hahnheide und Mühlenbachtal verlangen Rücksicht auf Brutzeiten und Wanderwege von Tieren.
Bei der Erschließung großer Flächen an der B 404 fallen oft Ausgleichsmaßnahmen und Auflagen für Boden und Gehölze an.

Wir werten Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen der Naturschutzbehörde aus und machen daraus eine Liste der Kontrollpunkte.
Schutzzäune, Amphibienzäune, Absetzbecken und Tabuflächen werden vor Baubeginn gestellt und abgenommen.
Wir prüfen Zäune, Gewässer und Flächen in festen Abständen und nach Starkregen und halten Befunde mit Fotos fest.
Die Dokumentation geht an Bauleitung und Behörde. Am Ende belegt sie, dass die Auflagen eingehalten wurden.
Liegt ein Baufeld am Ostrand des Ortes zwischen Wohnbebauung und Mühlau-Niederung, dann wird vor Baubeginn ein Schutzzaun entlang der Niederung gestellt. Fällt die Bauzeit in die Wanderzeit der Amphibien, kommt ein Amphibienzaun mit Fangeimern hinzu, den wir täglich kontrollieren.
Werden auf dieser Baustelle Gründungsarbeiten mit Wasserhaltung nötig, dann läuft das gepumpte Wasser über ein Absetzbecken. Wir prüfen Trübung und Zustand des Beckens und halten fest, dass nichts ungefiltert in die Mühlau gelangt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzbereiche und Tabuflächen gehören in den Einrichtungsplan, bevor die ersten Container kommen. Das Logistik-Management legt Lieferwege so, dass sie nicht durch geschützte Ränder führen.
Unsere operativen Kräfte achten beim Lagern und Entsorgen auf dieselben Grenzen. So ist der Umweltschutz in Trittau nicht Aufgabe eines Einzelnen, sondern Teil des Baustellenalltags.
Vor allem das Naturschutzgebiet Hahnheide im Osten, das auch Vogelschutz- und FFH-Gebiet ist. Dazu kommt das Naturschutzgebiet Mühlenbachtal bei Trittau zwischen Grönwohld und dem Ort. Ab der Grander Mühle schließt an der Bille das Naturschutzgebiet Billetal an. Ob ein Baufeld betroffen ist, zeigt die Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihr Vorhaben braucht und wie wir sie in den Bauablauf einbauen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Trittau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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