
Taunusstein liegt rund 393 Meter über dem Meeresspiegel und verteilt seine 67 Quadratkilometer auf zehn Stadtteile. Wer hier baut, richtet selten eine Baustelle auf ebenem Grund mitten in einem geschlossenen Stadtkern ein. Meist geht es um Grundstücke mit Gefälle, schmale Zufahrten und Nachbarn in unmittelbarer Reichweite.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Fahrzeuge wenden und woher Strom und Wasser kommen. Wir planen diese Dinge vor Baubeginn und bringen sie in einen Einrichtungsplan, den alle Gewerke lesen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadtteile von Taunusstein liegen in einer Mulde, die von Löss gefüllt ist und rund um die Quellen der Aar auf etwa 350 bis 400 Metern Höhe verläuft. Lösshaltiger Boden weicht bei Regen schnell auf. Lagerflächen und Fahrwege brauchen deshalb eine Befestigung, damit Fahrzeuge nicht einsinken und die Straße nicht verschmutzt wird.
Das Gelände ist an vielen Stellen bewegt. Wer ein Baugrundstück am Hang einrichtet, muss Container, Materiallager und Kranstellplatz auf Höhenstufen verteilen. Wir zeichnen den Plan mit Blick auf Gefälle, Wendekreise und die Frage, wo Regenwasser hinläuft.
Zehn Stadtteile bedeuten zehn Zufahrtssituationen. Ein Grundstück in Neuhof hat andere Wege als eines in Wehen oder Bleidenstadt. Die Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einer Begehung und einer Skizze der Zufahrt, bevor Zaun, Tor und Stellflächen festgelegt werden.

Büro, Aufenthalt und Lager stehen so, dass sie bei Hanglage waagerecht gegründet sind und den Kranradius nicht blockieren. Sanitärlösungen planen wir mit Anschluss und Entsorgung.
Wir klären mit dem Versorger, wo Anschlüsse liegen und wie lang die Leitungen werden. Auf Grundstücken ohne nahen Anschluss ist das oft der erste Termin.
Zäune, Tore und Beschilderung richten sich nach der Lage am Straßenrand. Wo Landstraßen und Wohnstraßen an die Baustelle grenzen, planen wir die Absicherung gleich mit.
Wir legen fest, wo Material abgeladen wird und wie Fahrzeuge die Baustelle wieder verlassen. Befestigte Fahrspuren verhindern Matsch auf der Straße.
Fahrzeuge fahren auf befestigten Wegen und die Straße bleibt sauber.
Container, Lager und Kran stehen so, dass keiner dem anderen im Weg ist.
Strom und Wasser sind vor dem ersten Gewerk verfügbar.
Der Plan hängt am Zaun und beantwortet Fragen, bevor sie gestellt werden.
→ Wir planen Schotterspuren oder Fahrplatten für die Hauptwege und halten die Lagerfläche getrennt vom Aushub.
→ Container und Lager werden auf Stufen verteilt. Der Kranstandort wird zuerst gesetzt, alles andere ordnet sich darum.
→ Anlieferung und Wendemöglichkeit werden im Plan gezeichnet. Wo kein Wenden möglich ist, planen wir Rückwärtseinweisung ein.
→ Jede Baustelle bekommt einen eigenen Einrichtungsplan mit gleichem Aufbau, sodass Anlieferer und Gewerke sich schnell zurechtfinden.
Neubau oder Nachverdichtung in den Stadtteilen verlangt Einrichtung auf Stufen und befestigte Zufahrten.
Hallen und Betriebsgebäude brauchen große Lagerflächen und eine Zufahrt für Schwerlastverkehr.
Bei laufendem Betrieb trennt die Einrichtung Baustelle und Schulweg.
Kanal und Leitungen entlang der Straßen brauchen kleine, mitwandernde Einrichtungen mit Lagerplatz am Rand.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Gefälle an und halten fest, was die Fläche hergibt.
Container, Kran, Lager, Tor und Fahrwege werden gezeichnet und mit der Bauleitung abgestimmt.
Zaun, Anschlüsse, befestigte Wege und Anlagen werden in der geplanten Reihenfolge eingerichtet.
Mit dem Baufortschritt verschiebt sich der Plan. Wir halten ihn aktuell.
Liegt ein Wohnbauvorhaben an einem Hang in einem der Stadtteile, dann beginnt die Planung mit der Begehung. Wir messen die Zufahrt und markieren, wo ebene Flächen entstehen können. Danach zeichnen wir Container, Kran und Lager so, dass der Aushub nicht über die Lagerfläche läuft.
Liegt die Baustelle an einer Landstraße mit durchgehendem Verkehr, dann wird die Einfahrt gesichert und die Anlieferung auf Zeiten gelegt, in denen kein Rückstau entsteht. Der Plan wird an Bauleitung und Gewerke verteilt, damit am ersten Tag niemand suchen muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für Anlieferung, Personal und Zugang. Wo das Tor steht, bestimmt den Takt der Lieferungen. Wo die Lagerfläche liegt, bestimmt, wie lange ein Fahrzeug wartet.
Deshalb stimmen wir den Plan mit dem Logistik-Management und der Sicherheit ab. Änderungen im Bauablauf fließen in den Plan ein, sodass er aktuell bleibt und nicht im Ordner verschwindet.
Sinnvoll ist der Zeitpunkt sofort nach der Vergabe, also vor dem ersten Gewerk. Dann bleibt Zeit, Anschlüsse zu klären, Flächen zu befestigen und die Zufahrt zu prüfen. Auf Grundstücken am Hang ist das besonders wichtig.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir sagen Ihnen, was die Einrichtung braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Taunusstein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit