
Material erreicht eine Baustelle in Schweich fast immer über wenige Straßen. Die A 1 führt östlich des Ortes über die Mosel und trifft am Autobahndreieck Moseltal auf die A 602 Richtung Trier. Am Fluss entlang läuft die B 53. Wer Beton, Stahl oder Fertigteile bringt, nutzt meist genau diese Achsen und fährt dann in den Ort hinein.
Das Logistik-Management setzt dort an, wo diese Fahrten enden. Es bestimmt, wann welcher Lkw ankommt und wo er steht. Es regelt auch, wie er wieder herausfährt. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss ohne Schlangen vor dem Tor und ohne Konflikte mit dem übrigen Verkehr im Ort.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Schweich ist der Hauptort der Verbandsgemeinde mit 18 Ortsgemeinden im Umland. Das macht die Stadt zu einem Knoten für Verkehr aus dem ganzen Moselraum. Die B 53 verbindet Trier mit Schweich und führt weiter flussabwärts. Eine Lieferkette, die hier ankommt, trifft deshalb auf Verkehr von vielen Seiten.
Im Ort selbst wird es enger. Zwischen Bahnhof an der Strecke Trier–Koblenz, Altstadt und Moselufer gibt es nur wenige Straßen, auf denen große Fahrzeuge zügig fahren können. Wer Lieferzeiten festlegt, muss Schulwege und Einkaufsverkehr ebenso mitdenken wie die Nutzung der Straßen durch Anwohner. Fahrzeuge, die zu früh kommen, brauchen einen Warteplatz außerhalb.
Hinzu kommt die Nachbarschaft. Neue Bauflächen grenzen in Schweich oft unmittelbar an bestehende Wohnstraßen. Lärm und Staub aus der Anlieferung fallen dort schneller auf als auf einer freien Fläche. Zeitfenster dienen deshalb nicht nur dem Bauablauf, sondern auch dem guten Verhältnis zur Umgebung.

Wir erfassen alle Gewerke und Materialströme und leiten daraus ab, wie viele Fahrzeuge wann kommen. Das Konzept zeigt Routen von der Autobahn bis zum Tor und die Standplätze im Baufeld.
Jeder Lieferung wird ein Fenster zugewiesen. Das digitale Slot-Management verhindert, dass drei Fahrzeuge gleichzeitig vor einem schmalen Eingang stehen. Verspätete oder zu frühe Fahrer werden vorab informiert.
Für Fahrzeuge, die noch nicht einfahren dürfen, sehen wir einen Warteplatz vor. In Schweich liegt der meist außerhalb des Wohngebiets an einer größeren Straße. Von dort geht es nach Freigabe auf einer festgelegten Strecke zur Baustelle.
Anwohner und Betriebe in der Umgebung erfahren, wann mit größeren Lieferungen zu rechnen ist. Das mindert Beschwerden und schafft Verständnis für den Baustellenverkehr.
Lieferungen kommen geordnet an und stauen sich nicht vor dem Baufeld.
Der Verkehr im Ort wird entlastet, weil Fahrten gebündelt und geplant werden.
Nachbarn wissen, wann es lauter wird. Sie beschweren sich dadurch seltener.
Sie sehen jederzeit, welche Lieferung wann erwartet wird.
→ Feste Fenster mit Pufferzeit entzerren die Ankünfte. Wer außerhalb seines Fensters eintrifft, nutzt den Warteplatz.
→ Die Route wird vorab mit Schleppkurven geprüft. Bei sehr langen Fahrzeugen wird auf kleinere Einheiten oder einen Umschlagplatz ausgewichen.
→ Lieferzeiten werden um diese Spitzen herum gelegt. Die Einweisung sichert den Bereich.
→ Der Lieferplan wird laufend nachgezogen, damit sich Verschiebungen nicht auf alle anderen Fenster auswirken.
Viele Gewerke gleichzeitig verlangen einen Lieferplan, der Erdarbeiten, Rohbau und Ausbau aufeinander abstimmt.
Große Bauteile und lange Fahrzeuge brauchen feste Routen und genaue Zeiten.
Bei Arbeiten im öffentlichen Raum konkurriert der Baustellenverkehr mit dem normalen Verkehr.
Enge Straßen verlangen kleine Fahrzeuge und eine sehr gleichmäßige Abfolge.

Wir sammeln Gewerke, Mengen und Termine und sehen uns die Zufahrt an.
Aus den Angaben entsteht ein Lieferkonzept mit Zeitfenstern und Fahrwegen.
Wir sprechen Fenster und Routen mit Lieferanten und Nachbarschaft ab.
Während des Baus ziehen wir den Plan nach und halten alle auf dem Laufenden.
Liegt eine Baustelle an einer Straße, die zugleich Zufahrt zu Wohnhäusern ist, dann wird die Anlieferung in Blöcke gelegt. Betonfahrzeuge bekommen einen frühen Block, Material in kleineren Mengen einen späteren. So bleibt der Rest des Tages für Anwohner und Gewerke frei.
Kommt das Material über die Autobahn, dann wartet es auf einer geeigneten Fläche nahe der Anschlussstelle und wird einzeln zur Baustelle gerufen. Das Tor bleibt frei. Die Mannschaft auf dem Baufeld kann sich auf den Bau konzentrieren.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Lieferplanung hängt eng an der Baustelleneinrichtung. Wo das Tor liegt und wie groß die Wendefläche ist, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beide Leistungen sollten deshalb zusammen gedacht werden.
Mit einer Zugangskontrolle verbindet sich das Management über die Einfahrt. Dort wird geprüft, wer kommt. Ebenfalls dort wird das Zeitfenster abgeglichen. Beauftragen Sie mehrere Leistungen, stimmen wir sie untereinander ab.
Über feste Zeitfenster und einen Warteplatz außerhalb des Wohngebiets. So kommen Lkw nacheinander am Tor an und blockieren weder die Straße noch einander. Die Fenster richten wir nach Ihren Gewerken aus.

Nennen Sie uns Baufeld und Gewerke, wir besprechen mit Ihnen das Logistik-Management.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schweich. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit