
Jede Baustelle in Trier hängt an wenigen Straßen. Die A 64 führt Richtung Luxemburg und die A 602 zur A 1. Dazu kommen die Bundesstraßen B 49, B 51, B 53, B 268 und B 422, die durch das Stadtgebiet laufen. Wer Material anliefert, kommt über diese Achsen und braucht dann die letzten Meter bis zum Tor.
Das Logistik-Management plant genau diese Strecke. Wir entwickeln das Anlieferkonzept, vergeben Zeitfenster an Lieferfahrzeuge und halten Wartezeiten klein. Dabei zählt, was am Baufeld möglich ist: Wie breit ist die Zufahrt, wo wird entladen und wer wohnt nebenan.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Innenstadt reicht die Fußgängerzone von der Porta Nigra bis zur Kaiserstraße. Daran schließen schmale Straßen an. Lieferfahrzeuge dürfen dort nur zu bestimmten Zeiten fahren oder brauchen Absprachen. Ein Zeitfenster pro Fahrzeug verhindert, dass sich mehrere Lkw in derselben Gasse treffen.
Die Mosel teilt die Stadt. Wer vom Hafen oder aus dem Norden kommt, nutzt andere Brücken als jemand aus dem Süden. Die Konrad-Adenauer-Brücke und die Römerbrücke sind dabei zwei der Verbindungen, die Lieferketten über den Fluss tragen. Ein Konzept sollte daher für jede Lieferung die passende Route festhalten.
Auf den Höhen wie dem Petrisberg oder in Tarforst enden Zufahrten oft in Wohnstraßen. Hier zählt Rücksicht auf die Nachbarschaft. Lieferungen werden gebündelt und möglichst außerhalb der Stoßzeiten vorgesehen. Auf den Hauptachsen, die von der A 64 nach Luxemburg führen, gilt dasselbe: Stoßzeiten werden bei der Fensterwahl bedacht.

Wir legen Anfahrtsrouten, Entladestellen und Wendemöglichkeiten fest und halten sie in einem Ablaufplan für alle Beteiligten fest.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Fahrer und Disponenten wissen vorab, wann sie ankommen sollen. Abweichungen werden früh erkannt und umgeplant.
Mehrere Gewerke bestellen oft zeitgleich. Wir führen Bestellungen zusammen und vermeiden doppelte Fahrten in dieselbe Straße.
Wo Anwohner oder Geschäfte betroffen sind, stimmen wir Lieferzeiten so ab, dass der Alltag im Umfeld möglichst wenig leidet.
Fahrzeuge warten weniger vor dem Tor und blockieren keine Nebenstraßen.
Material trifft ein, wenn die Gewerke es brauchen.
Die Nachbarschaft wird durch gebündelte Fahrten entlastet.
Bauleitung und Disposition sehen früh, wo Lieferungen ins Stocken geraten.
→ Wir planen Fahrzeuge mit passenden Maßen ein und legen Zeitfenster fest, die zu den erlaubten Lieferzeiten passen.
→ Lieferungen werden möglichst außerhalb der Spitzen geplant. Für wichtige Anlieferungen halten wir eine alternative Route bereit.
→ Wir bündeln Fahrten und achten auf Lärm- und Wegeschutz. Fahrer erhalten klare Hinweise zu Zufahrt und Rückwärtsfahrten.
→ Das Slot-System verteilt die Anlieferungen über den Tag. Entladeplätze werden nacheinander genutzt statt gleichzeitig.
Umbauten und Neubauten in enger Lage mit begrenzten Lieferzeiten.
Hallen und Anlagen im Umfeld von Hafen, Schiene und Bundesstraße mit viel Schwerlastverkehr.
Wohngebiete auf größeren Flächen, auf denen viele Gewerke zeitgleich beliefert werden.
Erweiterungen auf den Höhen mit enger Zufahrt und laufendem Betrieb nebenan.

Wir sehen uns Straßen, Brücken, Zufahrt und Entladeflächen rund um das Baufeld an.
Routen, Zeitfenster und Entladestellen werden mit Bauleitung und Lieferanten abgestimmt.
Am Tor wird eingewiesen und dokumentiert. Verspätungen und Engpässe melden wir an die Beteiligten.
Wir werten den Ablauf aus und passen Fenster und Routen an die nächste Bauphase an.
Liegt eine Baustelle in der Nähe der Fußgängerzone, dann dürfen schwere Fahrzeuge nur zu eingeschränkten Zeiten in die Straße. In diesem Fall teilen wir die Lieferungen in feste Fenster ein, nutzen eine Entladestelle nach der anderen und halten einen Einweiser am Tor bereit.
Wird auf den Höhen ein Wohnhaus gebaut, dann ist die Zufahrt eng und die Nachbarschaft nah. Wir bündeln Bestellungen, nennen den Fahrern die geeignete Route und legen Lieferungen auf Zeiten, in denen die Straße frei ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Slot-Plan wirkt nur, wenn die Fläche zum Entladen vorhanden ist. Darum steht das Anlieferkonzept immer im Zusammenhang mit der Einrichtung des Baufelds. Tor, Entladezone und Lager werden gemeinsam gedacht.
Am Tor setzen wir die Planung um. Fahrzeuge werden begrüßt, eingewiesen und dokumentiert. So bleibt nachvollziehbar, was wann angeliefert wurde. Abweichungen lassen sich dann ansprechen.
Wir erfassen, welche Straßen für Lieferfahrzeuge freigegeben sind und zu welchen Zeiten. Daraus ergeben sich Zeitfenster und Fahrzeuggrößen. Jede Lieferung erhält ein festes Fenster, damit sich nicht mehrere Fahrzeuge in derselben engen Straße begegnen.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeit Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Trier. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit