
Wer Material nach Schleusingen bringt, kommt in aller Regel über die Autobahn 73. Seit 2006 gibt es dort einen Anschluss, der die Stadt mit Suhl, Coburg und Nürnberg verbindet. Von der Abfahrt bis zur Baustelle laufen die Wege dann über die Landesstraßen L 3004 in Richtung Ilmenau und Eisfeld und die L 3247 in Richtung Suhl und Oberhof oder über kleinere Straßen durch die Ortsteile.
Ein Gleisanschluss fehlt, denn die Bahnstrecken nach Suhl und über den Rennsteig sind Ende der 1990er Jahre stillgelegt worden. Der gesamte Baustoffverkehr rollt damit auf der Straße. Das Logistik-Management sorgt dafür, dass er sich auf Zeitfenster verteilt und nicht gleichzeitig vor dem Baufeld steht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Kernstadt ist eng. Zwischen Markt, Schloss und Stadtbefestigung bleibt wenig Raum. In der Altstadt gelten zudem eigene Parkregeln. Ein Sattelzug kommt hier oft nicht bis ans Haus. Lieferungen müssen deshalb auf kleinere Fahrzeuge oder Umladepunkte außerhalb der Gassen verteilt werden.
Zur Stadt gehören siebzehn Ortsteile. Wer von Schleusingen aus mehrere Baustellen beliefert, fährt über Strecken, die im Winter nicht gleich geräumt sind. Wir planen darum Pufferzeiten ein und legen Lieferungen für abgelegene Ortsteile möglichst in die Vormittagsstunden, wenn Straßen frei und Temperaturen höher sind.
Außerdem ist Schleusingen ein Knoten im Busnetz des Landkreises. In Zeiten, in denen Schulbusse und Linienverkehr durch die Ortsdurchfahrten laufen, sollte kein Betonmischer an der Engstelle stehen. Solche Taktzeiten gehören in den Anlieferplan, noch bevor der erste Auftrag vergeben wird.

Jedes Fahrzeug bekommt ein Fenster für Anfahrt und Entladen. So entstehen keine Schlangen auf der L 3004 oder vor dem Schloss. Die Gewerke erhalten Material genau dann, wenn sie es brauchen.
Wo große Lkw nicht bis ans Haus kommen, planen wir einen Übergabepunkt am Stadtrand. Von dort fahren kleinere Fahrzeuge in die Altstadt. Das schont Pflaster, Anwohner und Nerven.
Wir sprechen Lieferzeiten mit den Beteiligten ab: Schulen, Betriebe und Anlieger erfahren frühzeitig, wann mit Fahrzeugen zu rechnen ist. Für Straßensperrungen oder Halteverbote begleiten wir die Anträge.
Im Vorland des Thüringer Waldes kann Schnee die Anfahrt bremsen. Wir halten Ausweichrouten bereit, bestellen kritisches Material früher und legen fest, was bei Glätte nicht gefahren wird.
Lieferungen kommen in festen Fenstern an, das spart Wartezeit für Fahrer und Gewerke.
Die Altstadt wird vom Schwerverkehr entlastet, weil Umladepunkte die letzten Meter übernehmen.
Anwohner und Betriebe wissen früh Bescheid und stören sich weniger an der Baustelle.
Winter- und Schulzeiten fließen in den Plan ein, sodass Ausfälle seltener werden.
→ Wir setzen auf Umladepunkte außerhalb der Altstadt und stimmen die Fahrzeuggrößen mit der Straßenbreite ab.
→ Ein gemeinsamer Zeitplan mit Anmeldung je Lieferung verhindert, dass sich Fahrzeuge an der Zufahrt stauen.
→ Wir legen Anlieferungen außerhalb der Hauptzeiten fest und halten Engstellen frei.
→ Größere Mengen werden gebündelt und in wenigen Fahrten geliefert, damit nicht jedes Gewerk einzeln fährt.
Umbauten in engen Straßen, bei denen Lieferungen in kleinen Mengen und genauen Fenstern ankommen müssen.
Erweiterungen in den Gewerbegebieten, bei denen sich Baustellenverkehr und Betriebsverkehr nicht behindern dürfen.
Arbeiten an Ortsdurchfahrten und Landesstraßen, bei denen Fahrzeuge zwischen Absperrung und Verkehr rangieren.
Vorhaben an Schulen oder Pflegeeinrichtungen, bei denen Anlieferungen die Ruhezeiten und Schulwege respektieren.

Wir fahren die Routen von der A 73 bis zur Baustelle ab und halten Breiten, Wendepunkte und Zeitbeschränkungen fest.
Aus den Befunden entsteht ein Plan mit Fenstern, Umladepunkten und Fahrzeuggrößen, abgestimmt auf Ihren Bauablauf.
Spediteure und Händler erhalten Fahrwege, Zeitfenster und Ansprechpartner, bevor die erste Lieferung rollt.
Wir begleiten die Anlieferungen im laufenden Betrieb und passen Fenster an, wenn Wetter oder Bauablauf es verlangen.
Liegt ein Bauvorhaben in der Altstadt, dann kommt das Material meist mit einem großen Lkw über die A 73 und die Landesstraße bis an den Stadtrand. Dort wird auf einem Platz abgeladen. Kleinere Fahrzeuge bringen die Ladung in Etappen zum Baufeld, jeweils nach Anmeldung und mit festem Fenster.
Liegt die Baustelle in einem Ortsteil im Wald, dann zählt vor allem die Wetterlage. Hier wird die Anlieferung auf trockene Vormittage gelegt, empfindliche Baustoffe kommen früher. Für Notfälle gibt es einen zweiten Anfahrtsweg.
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Der Anlieferplan baut auf der Einrichtung der Baustelle auf. Die dort festgelegten Zufahrten, Wendeflächen und Lagerplätze entscheiden, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig entladen können. Auch die Bauleitung bleibt eingebunden, damit sich Plan und Baufortschritt nicht auseinanderbewegen.
Mit der operativen Baulogistik greift das Logistik-Management ineinander, wenn Material nach dem Abladen verteilt werden muss. Für den Zugang sorgt die Baustellensicherheit, die Fahrzeuge kontrolliert einlässt und Schranken bedient.
In der Regel über den Anschluss der A 73 und weiter über die Landesstraßen L 3004 oder L 3247. Die Wahl hängt von der Lage des Baufelds ab. Wir legen die Route im Anlieferplan fest und prüfen Breite und Höhe für große Fahrzeuge.

Erzählen Sie uns, was wann angeliefert werden soll. Wir schlagen Ihnen Fenster, Routen und Umladepunkte vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schleusingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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