
Auf einer Baustelle passiert selten viel, aber wenn etwas passiert, zählen die ersten Minuten. In Schleusingen kommt hinzu, dass Baufelder oft nicht an der nächsten Hauptstraße liegen. Die Stadt erstreckt sich über mehr als 125 Quadratkilometer, zu ihr gehören die Kernstadt und siebzehn Ortsteile. Manche Baustelle liegt am Hang oder am Waldrand.
Ein Betriebssanitäter ist dafür da, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu versorgen. Er beurteilt Verletzungen, leitet erste Maßnahmen ein, weist Rettungskräfte ein und dokumentiert den Vorfall. Das ist bei großen Baustellen mit vielen Beschäftigten ebenso gefragt wie bei Arbeiten, die körperlich besonders fordernd sind.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Maßgeblich ist die Größe der Baustelle. Nach der DGUV Vorschrift 1 sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. Bei kleineren Vorhaben können sie trotzdem sinnvoll sein, etwa wenn gefährliche Arbeiten anstehen oder die Baustelle schwer zugänglich ist.
Der Zugang ist in Schleusingen oft die eigentliche Frage. Die Altstadt hat schmale Gassen, die Ortsteile liegen in Tälern und an Hängen. Ein Rettungsfahrzeug muss den Weg zur Baustelle finden und dort wenden können. Dieser Weg wird deshalb vorab festgelegt und markiert.
Auch die Versorgungslage verdient einen Blick. Das frühere Krankenhaus der Stadt ist heute eine Pflegeeinrichtung. Wer eine ernstere Verletzung zu versorgen hat, plant daher mit dem Rettungsdienst und mit Wegen über die Landesstraßen und die A 73. Die Zeit bis zur Übergabe lässt sich mit einem Sanitäter auf der Baustelle sinnvoll überbrücken.

Schnittwunden, Stürze, Quetschungen oder Kreislaufprobleme werden vor Ort versorgt. Was an Material dafür gebraucht wird, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen und der Baustelle ab.
Der Sanitäter empfängt den Rettungswagen an der Zufahrt und lotst ihn über die kürzeste befahrbare Strecke zur Verletzten oder zum Verletzten. Das spart Minuten, besonders auf verwinkelten oder neu angelegten Wegen.
Wir legen gemeinsam mit der Bauleitung fest, wo der Sammelplatz liegt, welche Wege frei bleiben und wer bei einem Notruf welche Aufgabe übernimmt. Der Plan wird den Beschäftigten bei der Einweisung erklärt.
Jeder Vorfall wird festgehalten, auch kleine Verletzungen. Das erleichtert die Unfallmeldung und liefert der Bauleitung ein Bild, wo auf der Baustelle sich Risiken häufen.
Verletzte werden schnell versorgt, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Der Rettungswagen findet auch auf verzweigten Flächen zielsicher zur Einsatzstelle.
Die Erste Hilfe ist auf großen Baustellen geregelt. Vorfälle sind dokumentiert.
Beschäftigte wissen, was im Notfall zu tun ist. Das gibt ihnen mehr Sicherheit auf der Baustelle.
→ Wir markieren Zufahrt und Sammelplatz, halten Wendeflächen frei und besprechen mit dem Rettungsdienst vorab, wie das Gelände zu erreichen ist.
→ Wir prüfen, ob die Schwelle von mehr als 100 Versicherten erreicht ist. Die Besetzung planen wir mit Vertretung für Pausen und Schichtwechsel.
→ Bei solchen Arbeitsschritten stimmen wir Anwesenheit und Notfallablauf mit der Bauleitung ab, damit im Fall des Falles niemand suchen muss.
→ Wir berücksichtigen im Notfallplan Erfrierungen und Sturzverletzungen, halten Wege geräumt und sprechen Räumzeiten an.
Vorhaben mit vielen gleichzeitig Beschäftigten, bei denen die Schwelle von mehr als 100 Versicherten erreicht werden kann.
Arbeiten in Gräben und mit Maschinen an Ortsdurchfahrten und Landesstraßen, die erhöhte Verletzungsrisiken tragen.
Baustellen, die schwer zugänglich sind und bei denen der Weg des Rettungsdienstes geplant sein muss.
Umbauten in Schulen, Pflegeeinrichtungen oder Betrieben, bei denen Beschäftigte und Nutzer gleichzeitig auf dem Gelände sind.

Wir fragen nach Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten und Lage der Baustelle und bewerten, welcher Sanitätsdienst sinnvoll ist.
Sammelplatz, Rettungswege, Zufahrt und Meldeketten werden mit der Bauleitung festgelegt und schriftlich festgehalten.
Der Sanitäter übernimmt seinen Dienst, die Beschäftigten werden eingewiesen. Der Rettungsdienst erhält bei Bedarf eine Beschreibung der Zufahrt.
Vorfälle werden dokumentiert, Häufungen mit der Bauleitung besprochen und der Plan wird angepasst, wenn sich die Baustelle verändert.
Liegt eine Baustelle am Hang außerhalb der Kernstadt und stürzt dort ein Handwerker von einer Leiter, dann übernimmt der Sanitäter sofort die Erstversorgung. Ein Kollege ruft den Notruf und gibt die Anfahrt durch. Der Sanitäter schickt jemanden an die Zufahrt, der den Rettungswagen einweist.
Liegt dagegen ein Großvorhaben mit über 100 Beschäftigten im Stadtgebiet, dann ist der Sanitäter auch im Alltag ansprechbar. Er kümmert sich um kleinere Verletzungen, dokumentiert sie und gibt der Bauleitung Hinweise zu wiederkehrenden Gefahrenstellen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst arbeitet mit der Baustellensicherheit zusammen. Wer am Tor Zugänge erfasst, weiß, wie viele Personen auf der Fläche sind. Diese Zahl lässt sich im Notfall an den Rettungsdienst weitergeben. Brandschutzhelfer ergänzen die Gruppe, wenn Feuer eine Rolle spielt.
Mit der Logistik teilt sich der Sanitätsdienst die Wege. Zufahrten, die für Lieferungen freigehalten werden, dienen auch dem Rettungswagen. Und die Baustelleneinrichtung legt fest, wo ein Sammelplatz liegt und wie er erreichbar bleibt.
Nach der DGUV Vorschrift 1 sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Bei kleineren Baustellen kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein, zum Beispiel bei gefährlichen Arbeiten oder schwerem Zugang. Wir beraten Sie dazu.

Nennen Sie uns Größe, Lage und Art der Arbeiten. Wir sagen Ihnen, welche Besetzung sinnvoll ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schleusingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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