
Ein Betriebssanitäter ist auf der Baustelle der Erste, der bei einem Unfall hilft. Er versorgt Verletzte, bis der Rettungsdienst eintrifft. Außerdem sorgt er dafür, dass der Weg zur Baustelle frei ist. Je größer das Vorhaben und je weiter es vom nächsten Krankenhaus entfernt liegt, desto wichtiger ist diese Rolle.
Römhild liegt im Landkreis Hildburghausen in einer dünn besiedelten Region. Zur Stadt gehören 14 Ortsteile mit teils langen Anfahrten. Für Baustellen in Römhild planen wir den Sanitätsdienst deshalb nach Größe, Arbeiten und Erreichbarkeit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Landkreis ist ländlich geprägt und das Grabfeld flachwellig bis hügelig. Zwischen Ortsteilen und Landstraßen liegen größere Strecken. Auf Baustellen, die abseits liegen, kann es dauern, bis der Rettungsdienst eintrifft. Bis dahin entscheidet die Erstversorgung vor Ort.
An den Hängen der Gleichberge sind Wege steil und teilweise unbefestigt. Arbeiten dort bergen Risiken durch Absturz, rutschigen Untergrund und schwer zugängliche Stellen. Wer verletzt wird, muss erst zum Fahrweg gebracht werden. Das gehört in die Planung des Rettungswegs.
Bei der Sanierung von Altbauten und Denkmälern wird mit Gerüsten, engen Treppen und schwerem Material gearbeitet. Kleine Verletzungen entstehen häufig, schwere Unfälle kommen seltener vor. Beides will vorbereitet sein: Erstversorgung für den Alltag und ein klarer Ablauf für den Notfall.

Der Sanitäter versorgt Schnitt- und Quetschverletzungen, Kreislaufprobleme und Verletzungen durch Stürze. Welche Ausstattung dafür nötig ist, stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab.
Wir legen fest, wie ein Rettungsfahrzeug zur Baustelle kommt und wo es hält. Der Plan hängt aus und wird mit Beschäftigten und Bauleitung besprochen.
Neue Beschäftigte erfahren, wen sie bei einem Unfall rufen und wo der Treffpunkt für den Rettungsdienst liegt. Das dauert wenige Minuten.
Verletzungen und Beinahe-Unfälle werden schriftlich festgehalten. Die Bauleitung erhält die Berichte und kann Gefahrenstellen beheben.
Verletzte werden sofort versorgt, auch wenn der Rettungsdienst erst später eintrifft.
Rettungswege sind geklärt. Der Rettungsdienst findet die Baustelle leichter.
Beschäftigte wissen, was im Notfall zu tun ist.
Die Bauleitung erfüllt ihre Pflichten im Arbeitsschutz und erhält Berichte über Vorfälle.
→ Der Sanitäter überbrückt die Zeit bis zum Eintreffen. Der Rettungsweg wird vorab geklärt und freigehalten.
→ Wir legen Sammelpunkte am Fahrweg fest und planen, wie Verletzte dorthin gelangen. Was die Baustelle dafür braucht, stimmen wir ab.
→ Rettungswege werden freigehalten und markiert. Schwere Material-Lagerung auf Treppen und Fluren wird vermieden.
→ Der Bedarf wird mit der Bauphase neu bewertet. Ab einer bestimmten Größe verlangt der Arbeitsschutz einen Betriebssanitäter.
Vorhaben mit vielen Beschäftigten, bei denen eine Sanitätskraft vorgeschrieben sein kann.
Arbeiten an Altbauten und Denkmälern, wo Stürze zu den typischen Unfällen zählen.
Baustellen an den Berghängen mit steilen Wegen und weiten Entfernungen.
Bauarbeiten neben laufendem Betrieb, bei denen Notfälle mit dem Betrieb abgestimmt werden müssen.

Wir fragen nach Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten und Lage der Baustelle und bewerten das Risiko.
Rettungswege, Sammelpunkte und Erreichbarkeit werden festgelegt und ausgehängt.
Der Sanitäter ist zu den vereinbarten Zeiten vor Ort und versorgt Verletzte.
Vorfälle werden dokumentiert. Bei Änderungen im Bauablauf prüfen wir den Bedarf neu.
Liegt eine große Baustelle in einem Ortsteil und arbeiten dort mehr als 100 Personen gleichzeitig, dann verlangt der Arbeitsschutz einen Betriebssanitäter. In diesem Fall legen wir mit der Bauleitung Rettungsweg, Sammelpunkt und Erreichbarkeit fest. Der Sanitäter ist während der Arbeitszeit anwesend.
Wird ein Gebäude am Hang saniert, dann ist die Erreichbarkeit das Thema. Wir planen den Weg vom Arbeitsplatz zum Fahrweg und besprechen ihn mit allen Beteiligten. Welche Hilfsmittel dafür nötig sind, klären wir nach Absprache.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit Einrichtung und Sicherung zusammen. Rettungswege müssen frei bleiben. Das Tor muss für den Rettungsdienst offen sein. Beides legen wir gemeinsam fest.
Auch die Logistik wirkt mit: Lieferfahrzeuge dürfen Zufahrt und Sammelpunkt nicht versperren. Der Lieferplan berücksichtigt deshalb den Rettungsweg.
Nach der Unfallverhütungsvorschrift ist er auf Baustellen mit mehr als 100 Beschäftigten Pflicht. Darunter kann er trotzdem sinnvoll sein, etwa bei abgelegener Lage oder gefährlichen Arbeiten. Wir beraten im Einzelfall.

Nennen Sie uns Größe und Art der Baustelle. Wir besprechen den passenden Sanitätsdienst.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Römhild. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit