
Saarbrücken-Klarenthal ist der westlichste Stadtteil der Landeshauptstadt und hat keinen Bahnhof. Wer hier baut, bekommt sein Material auf der Straße. Der Autobahnanschluss der A 620 liegt im Nachbarort Gersweiler, von dort führt der Weg durch bebaute Straßen in den Ort.
Logistik-Management heißt in diesem Umfeld vor allem: Lieferungen takten. Wir planen Anfahrtswege, Zeitfenster und Abladeplätze so, dass Lastzüge nicht zusammentreffen und Anwohner möglichst wenig vom Baustellenverkehr spüren.
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Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein Ort mit rund 5.300 Einwohnern auf gut 11 Quadratkilometern hat wenige Hauptstraßen. Bei Vorhaben am Ortsrand teilen sich Baustellenverkehr, Linienbusse und Anwohner dieselben Straßen. Ein Konzept muss deshalb festlegen, welche Strecke wann befahren wird.
Neben den Wohnstraßen liegen Flächen mit gewerblicher Geschichte wie die der früheren Grube Velsen. Dort sind Besucherverkehr zum Erlebnisbergwerk und Baustellenverkehr getrennt zu halten. Zeitfenster für Lieferungen sollten mit dem Betrieb vor Ort abgestimmt werden.
Weil der Schienenanschluss fehlt, kommt jede Tonne Material und jeder Container per Lkw. Das macht die Taktung der Anlieferung zum wichtigsten Hebel gegen Wartezeiten und Rückstau vor dem Tor.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Zufahrten und halten sie in einem Konzept fest. Für Klarenthal gehört die Strecke von der Autobahn bis zum Baustellentor dazu.
Jeder Lieferung weisen wir ein Fenster zu. Sperrzeiten wie Schulwegzeiten oder Busverkehr fließen in die Planung ein, damit Lastzüge nicht zu Stoßzeiten durch den Ortskern rollen.
Wir legen fest, wo ein Fahrzeug abladen darf und wo es warten kann. Fehlt vor dem Tor der Platz, dann planen wir Wartebereiche abseits der Wohnstraßen.
Wir bereiten Hinweise für Anwohner und Betriebe vor. Wer weiß, wann geliefert wird, plant seine Wege selbst und ruft seltener beim Bauherrn an.
Lieferungen kommen zum vereinbarten Zeitpunkt und nicht alle auf einmal.
Der Ortskern wird weniger belastet, weil Strecken und Zeiten feststehen.
Gewerke warten seltener auf Material und können ihre Arbeit besser takten.
Anwohner und Betriebe wissen vorher, wann Verkehr zu erwarten ist.
→ Wir vergeben feste Zeitfenster und stimmen sie mit den Gewerken ab. Verspätete Fahrzeuge werden neu eingeplant, statt sich vor dem Tor zu stauen.
→ Wir legen eine Fahrstrecke fest und sagen den Speditionen vorher Bescheid. Schwere Lieferungen werden auf Zeiten mit wenig Verkehr gelegt.
→ Bei Vorhaben nahe dem Erlebnisbergwerk trennen wir Zufahrten und stimmen Zeiten ab. So bleiben Besucher und Fahrer jeweils auf ihrer Strecke.
→ Wir bündeln Lieferungen, wo es möglich ist. Weniger Fahrten entlasten Straße und Nachbarschaft.
Große Materialmengen müssen über wenige Straßen herangeführt werden.
Kleine Lieferungen in engen Straßen brauchen feste Zeiten.
Schwerverkehr zu Hallenbaustellen wird über die Autobahnanbindung gesteuert.
Baustellenverkehr und Besucherverkehr werden getrennt geführt.

Wir erfassen Lieferarten, Mengen und die Strecke von der Autobahn bis zur Baustelle.
Strecken, Fenster und Abladeplätze werden festgelegt und mit den Beteiligten abgestimmt.
Speditionen und Gewerke erhalten Fahrstrecke und Zeitfenster vor der ersten Lieferung.
Wir halten die Zeitfenster nach und passen sie an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle an einer Straße, die auch der Linienbus nutzt, dann beginnt das Konzept mit der Frage, wann dort Platz ist. Die Zeiten mit dichtem Verkehr werden für große Lieferungen gesperrt. Beton oder Fertigteile kommen in ruhigeren Stunden.
Gibt es vor dem Tor keine Warteflächen, dann bekommen Fahrer eine Meldung, wann sie anfahren sollen. Wer zu früh kommt, wartet an einer vorher festgelegten Stelle abseits der Wohnstraßen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf dem Einrichtungsplan auf. Abladeplätze, Wege und Lagerflächen sind dort eingezeichnet und werden im Logistik-Management mit Uhrzeiten verknüpft.
Auf der Baustelle setzen Personal für Einweisung und Zufahrtskontrolle den Plan um. Änderungen aus dem Bauablauf gehen zurück ins Konzept.
Der Ortsteil hat keinen Bahnhof, deshalb läuft alles über die Straße. Der Autobahnanschluss der A 620 liegt im Nachbarort Gersweiler. Wir legen die Strecke von dort bis zur Baustelle im Konzept fest.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Lieferarten. Wir melden uns mit einem Vorschlag.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saarbrücken-Klarenthal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit