
Wer in Saarbrücken-Klarenthal eine Baustelle einrichtet, steht in einem Ort mit langer Gewerbegeschichte. 1662 entstand hier eine Glashütte, später prägten Ton- und Ziegelherstellung, eine Raffinerie und der Steinkohlenbergbau die Flächen. Rund 5.300 Menschen leben heute auf etwa 11,45 Quadratkilometern. Gebaut wird sowohl im Bestand als auch auf Grundstücken mit gewerblicher Vorgeschichte.
Eine gute Baustelleneinrichtung beantwortet deshalb früh drei Fragen: Wo ist Platz für Container und Lager? Wie kommt das Material auf das Grundstück? Und was weiß man über den Untergrund? Wir planen Anlagen, Wege und Versorgung so, dass die Baustelle vom ersten Tag an geordnet läuft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ortsteil hat keinen Bahnhof. Anlieferungen laufen über die Straße, der Autobahnanschluss der A 620 liegt im Nachbarort Gersweiler. Für die Einrichtung heißt das: Die Zufahrt zur Baustelle muss für Lastzüge und Kran geprüft werden, bevor Container oder Zaunfelder bestellt werden.
Auf früheren Bergbau- und Gewerbeflächen ist der Untergrund nicht immer der gewachsene Boden. Auf dem Gelände der Grube Velsen wurde zum Beispiel der Schacht Gustav II nach Ende der Förderung teilweise verfüllt. Standflächen für Kran und Container sollten deshalb mit der Bauleitung und dem Baugrundgutachten abgestimmt werden.
Die denkmalgeschützten Tagesanlagen der Grube Velsen und das Erlebnisbergwerk liegen mitten im Ort. Bei Vorhaben in ihrer Nähe zählt jeder Meter Baustellenfläche. Die Wege für Besucher und für den Baustellenverkehr müssen klar getrennt sein.

Wir planen Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer so, dass sie auf die tatsächlich nutzbare Fläche passen. Auf engen Grundstücken im Ortskern stapeln wir Anlagen eher in die Höhe, auf größeren Gewerbeflächen ordnen wir sie entlang der Hauptwege.
Anschlusspunkte für Strom und Wasser werden vor der Einrichtung mit den Versorgern und der Bauleitung geklärt. Auf Flächen mit früherer gewerblicher Nutzung prüfen wir zusätzlich, welche Leitungen im Boden liegen könnten.
Der Zaunverlauf richtet sich nach Grundstücksgrenze, Gehweg und Zufahrt. Wo die Baustelle an Wohnstraßen grenzt, planen wir Beschilderung und Absperrung so, dass Anwohner und Fußgänger sicher vorbeikommen.
Wir legen Lagerflächen, Wendebereiche und Wege im Plan fest und halten sie schriftlich fest. Wer neu auf die Baustelle kommt, findet damit ohne Rückfrage Zufahrt, Abladestelle und Sammelplatz.
Zufahrt, Fläche und Untergrund sind geklärt, bevor die ersten Container geliefert werden.
Der Einrichtungsplan zeigt jedem Gewerk, wo es abladen und lagern darf.
Versorgung mit Strom und Wasser steht zum Baustart und muss nicht nachträglich gesucht werden.
Wege für Baustellenverkehr und Besucher oder Anwohner bleiben getrennt.
→ Wir prüfen die Strecke vorab mit Schleppkurven und legen fest, welche Fahrzeuge wo zufahren dürfen. Bei Bedarf wird die Anlieferung auf kleinere Fahrzeuge aufgeteilt.
→ Standorte für Kran und Container werden mit dem Baugrundgutachten abgeglichen. Lastverteilende Platten und Abstände zu auffälligen Stellen legen wir im Einrichtungsplan fest.
→ Wir ziehen die Grenze der Baustelle im Plan eindeutig und sehen Anfahrschutz sowie getrennte Wege vor. Absprachen mit dem Eigentümer des Denkmals halten wir schriftlich fest.
→ Wir staffeln Lager- und Aufstellflächen nach Bauphasen. So wandern Container und Materialstapel mit dem Baufortschritt, statt dauerhaft Platz zu blockieren.
Neubauten auf Grundstücken mit Vorgeschichte brauchen Flächenplanung und Abstimmung zum Untergrund.
Sanierungen an Tagesanlagen verlangen enge Baustellenflächen und klare Trennung vom Besucherbereich.
Hallen und Betriebsgebäude brauchen große Lagerflächen und eine Zufahrt für Schwerverkehr.
Auf kleinen Grundstücken im Ortskern entscheidet die Platzplanung über den Ablauf.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umfeld an und lesen die vorhandenen Unterlagen zum Untergrund.
Container, Lager, Wege, Zaun und Anschlüsse werden im Lageplan festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Anlagen und Absperrungen werden nach Plan gestellt. Anschlüsse und Zufahrt werden vor Baubeginn geprüft.
Wechselt die Bauphase, dann verschieben wir Flächen und Wege und halten den Plan aktuell.
Liegt eine Baustelle auf einem früher gewerblich genutzten Grundstück am Ortsrand, dann beginnt die Einrichtung mit einer Begehung. Dabei werden Zufahrt, Wendemöglichkeit und mögliche Standflächen markiert und mit den vorhandenen Unterlagen zum Untergrund abgeglichen.
Ist die Zufahrt eng, dann entsteht daraus ein Plan mit festen Zeiten für den Lieferverkehr und einer Abladefläche, die den Gehweg freihält. Container werden erst aufgestellt, wenn Lage und Anschlüsse bestätigt sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist ein Arbeitsdokument. Wir stimmen ihn mit der Bauleitung ab und passen ihn an, wenn ein neues Gewerk Fläche braucht oder eine Bauphase endet.
Aufbauend auf der Einrichtung lassen sich Anlieferung, Sicherung und Entsorgung der Baustelle weiter organisieren. Alle Bausteine greifen auf denselben Plan zurück.
Klarenthal hat keinen Bahnhof, daher kommt alles über die Straße. Der Autobahnanschluss der A 620 liegt im Nachbarort Gersweiler. Wir legen im Einrichtungsplan fest, welche Fahrzeuge die Baustelle erreichen und wo sie abladen.

Schildern Sie uns Grundstück und Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag zur Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saarbrücken-Klarenthal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit