
Ribnitz-Damgarten liegt dicht an empfindlichen Lebensräumen. Im Norden grenzt sie an den Ribnitzer See, den südlichen Teil des Saaler Boddens. Durch die Stadt fließt die Recknitz, deren Tal flussaufwärts in weiten Abschnitten als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. In der Umgebung liegt das Ribnitzer Große Moor, das seit 1939 unter Schutz steht.
Wer hier baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zu Gewässern, Arten und Vegetation. Wir übernehmen die ökologische Baubegleitung und die Umweltkontrollen auf der Baustelle: Wir prüfen, ob Schutzmaßnahmen stehen, kontrollieren Amphibienzäune, dokumentieren Funde und sorgen dafür, dass Auflagen im Baualltag nicht untergehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Saaler Bodden ist leicht brackig und flach, im Mittel etwa zwei Meter tief. Ein kleiner Teil im Nordosten gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. In den Ribnitzer See münden neben der Recknitz kleinere Bäche wie der Klosterbach und der Körkwitzer Bach. Baustellen am Ufer oder an diesen Gewässern müssen verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Betriebsstoffe ins Wasser gelangen.
Das Tal der Recknitz ist eine eiszeitliche Niederung, deren Flussbett unter dem Meeresspiegel liegt. Rund 5.450 Hektar sind dort Landschaftsschutzgebiet, dazu kommen Naturschutzgebiete wie das Untere Recknitztal und das Grenztalmoor. Durch Renaturierungen im Rahmen von Natura 2000 werden Teile des Tals wieder zu Sumpf und Röhricht. Bauvorhaben in der Nähe berühren deshalb häufig Wasserhaushalt und Lebensräume.
Das Ribnitzer Große Moor umfasst 274 Hektar, ist eine Mischung aus Nieder- und Hochmoor und bekannt für den Moorfrosch, der sich zur Paarungszeit blau färbt. Auch Kreuzotter und Kranich kommen dort vor. Wo Bauflächen an solche Lebensräume grenzen, gehören Amphibienschutz, Bauzeitenregelungen und eine Kontrolle der Baufeldgrenzen zum Alltag.

Wir prüfen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, kontrollieren ihre Umsetzung auf der Baustelle und halten Ergebnisse in Protokollen fest. Bei Abweichungen sprechen wir die Bauleitung sofort an.
Wo Schutzzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir sie in der Wanderzeit regelmäßig, leeren Fangeimer, setzen Tiere nach Vorgabe um und melden Schäden am Zaun.
Wir achten darauf, dass Lagerflächen für Betriebsstoffe gesichert sind, Waschwasser nicht ins Gewässer läuft und Oberboden getrennt gelagert wird. Auf Flächen nahe dem Bodden prüfen wir das besonders genau.
Geschützte Bäume und Vegetationsflächen werden markiert und abgezäunt. Wir kontrollieren, dass Fahrzeuge und Lager innerhalb der genehmigten Baufeldgrenzen bleiben.
Auflagen aus der Genehmigung werden umgesetzt und nachweisbar dokumentiert.
Probleme mit Gewässern oder Arten fallen auf, bevor sie zu Baustopps führen.
Die Naturschutzbehörde erhält vollständige und nachvollziehbare Protokolle.
Bauleitung und Gewerke wissen, welche Flächen und Zeiten tabu sind.
→ Ein Schutzzaun lenkt die Tiere um, wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit nach Vorgabe und dokumentieren jeden Fund für die Naturschutzbehörde.
→ Wir sorgen für Absetzbecken, Sedimentbarrieren und eine geordnete Wasserhaltung. Nach Starkregen kontrollieren wir Gräben und Einleitstellen.
→ Wir prüfen Gebäude und Gehölze vor Beginn, stimmen Zeitfenster mit der Bauleitung ab und dokumentieren Kontrollen, bevor Bagger anrücken.
→ Wir halten fest, welche Flächen für Ausgleich und Natur gesichert sind, markieren sie im Gelände und kontrollieren, dass Bauverkehr sie nicht befährt.
Neben Beräumung und Erschließung sieht die Stadt dort Naturausgleich vor. Die Umweltkontrollen begleiten Rückbau und Ausgleich gleichermaßen.
Am Ribnitzer See und an Bächen wie dem Klosterbach gehören Gewässerschutz und Sicherung der Uferzonen zu jeder Baustelle.
Leitungsbau, Straßen und Gebäude nahe dem Landschaftsschutzgebiet berühren Wasserhaushalt und Lebensräume in der Niederung.
Vor dem Abriss werden Quartiere von Fledermäusen und Brutplätze geprüft, Zeitfenster stimmen wir mit den Behörden ab.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und erstellen daraus eine Liste der Pflichten für die Baustelle.
Zäune, Markierungen, Absetzbecken und Tabuflächen werden vor Baubeginn umgesetzt und abgenommen.
Wir kontrollieren nach Plan, dokumentieren Funde und Abweichungen und melden sie an Bauleitung und Behörde.
Am Ende steht ein Bericht über alle Maßnahmen, Kontrollen und Ergebnisse, der zur Abnahme vorgelegt werden kann.
Grenzt ein Bauvorhaben in Ribnitz-Damgarten an Feuchtwiesen der Recknitzniederung, dann verlangt die Genehmigung häufig einen Amphibienzaun und Bauzeiten außerhalb der Brutzeit. In diesem Fall stellen wir den Zaun vor der Wanderzeit auf, kontrollieren ihn nach Vorgabe und dokumentieren die Funde.
Wird auf derselben Fläche später eine Baugrube ausgehoben, dann prüfen wir, wohin das abgepumpte Wasser läuft. Bevor es in einen Graben gelangt, wird es über ein Absetzbecken geführt. Messungen und Kontrollen halten wir schriftlich fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wir binden die Auflagen schon in die Baustelleneinrichtung ein. Lagerplätze für Betriebsstoffe, Waschplätze und Fahrwege kommen dorthin, wo sie Gewässer und Schutzflächen nicht gefährden.
Im Logistik-Management achten wir auf Zeitfenster, die aus Artenschutzgründen gelten. Das operative Personal kennt die Tabuflächen und meldet Funde oder Schäden direkt an die ökologische Begleitung.
In der Regel dann, wenn die Genehmigung sie verlangt. Das ist häufig der Fall bei Baustellen nahe dem Saaler Bodden, im Recknitztal oder an Feuchtflächen. Auch ohne Pflicht hilft sie, Auflagen zum Artenschutz oder zum Gewässerschutz zuverlässig umzusetzen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeit. Wir planen mit Ihnen die Umweltkontrollen und die ökologische Begleitung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ribnitz-Damgarten. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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