
Barth ist von Wasser und Feuchtgebieten umgeben. Im Norden liegt der Barther Bodden, westlich fließt die Barthe als größter Zufluss des Boddens, auf der Halbinsel zwischen Barther Strom und Bodden liegt die Kuhwiese und östlich der Stadt ein Feuchtgebiet mit kleinen Seen, das teils unter dem Meeresspiegel liegt. Wer hier baut, greift schnell in Lebensräume ein, die rechtlich geschützt sind.
Mit ökologischer Baubegleitung und regelmäßigen Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle ankommen und eingehalten werden. Das schützt Natur und Bauherrn gleichermaßen, denn ein Baustopp wegen eines Verstoßes kostet mehr als jede Kontrolle.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Barther Bodden gehört zur Darß-Zingster Boddenkette. Er ist großteils flacher als zwei Meter und mit der Ostsee nur über die Boddenkette verbunden, der Wasseraustausch ist begrenzt. Was von einer Baustelle am Ufer ins Wasser gelangt, etwa Schlamm, Zementwasser oder Kraftstoff, verteilt sich nur langsam.
Im Bodden liegen die Inseln Kirr und Barther Oie, wichtige Brutgebiete für Möwen, Seeschwalben, Wasser- und Watvögel. Der Kirr gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und dient im Herbst Tausenden Kranichen als Schlafplatz. Im ganzen Nationalpark sammeln sich zwischen September und November rund 60.000 Kraniche. Lärm, Licht und Bauverkehr in Ufernähe können in diesen Wochen stören.
Auch an Land prägen nasse Böden die Umgebung. In Feuchtgebieten können Wasserhaltung und Bodenaushub den Grundwasserstand verändern, Röhricht und Gräben sind Lebensraum für geschützte Arten. Vor Erdarbeiten muss deshalb klar sein, wo Schutzflächen beginnen und wie sie abgegrenzt werden.

Wir lesen die naturschutzrechtlichen Auflagen aus Genehmigung und Planfeststellung heraus und prüfen auf der Baustelle regelmäßig, ob sie eingehalten werden.
Wir überwachen Absetzbecken, Wasserhaltung und Lagerung wassergefährdender Stoffe, damit nichts in Bodden, Fluss oder Gräben gelangt.
Wir achten auf Brut- und Rastzeiten, kontrollieren Flächen vor Rodung oder Abschiebung und melden Funde an die zuständigen Fachleute und die Behörde.
Schutzflächen werden mit Zaun und Schildern abgegrenzt. Bei jedem Rundgang prüfen wir, ob sie unversehrt geblieben sind. Den Zustand halten wir mit Fotos fest.
Auflagen werden eingehalten, bevor eine Behörde nachfragt.
Schäden an Gewässern und Schutzflächen werden früh erkannt.
Jede Kontrolle ist dokumentiert und gegenüber Behörden belegbar.
Baustopps wegen Verstößen werden unwahrscheinlicher.
→ Laute Arbeiten und Nachtlicht werden so gelegt, dass Brut- und Rastzeiten möglichst geschont werden. Die Zeiten stimmen wir mit der Naturschutzbehörde ab.
→ Absetzbecken und Filter werden vor dem Aushub eingerichtet. Wir kontrollieren sie nach jedem stärkeren Regen und lassen sie bei Bedarf nachbessern.
→ Tabuflächen werden vor Baubeginn eingezäunt und allen Firmen in der Unterweisung gezeigt. Verstöße melden wir sofort an die Bauleitung.
→ Die Arbeit an dieser Stelle ruht, bis Fachleute entschieden haben. Wir halten den Fund fest und informieren die zuständige Behörde.
Bauarbeiten am Bodden, an Stegen und Hafenanlagen mit direktem Gewässerbezug.
Vorhaben für die geplante Darßbahn, etwa der Neubau der Meiningenbrücke über den Meiningenstrom.
Wohn- und Gewerbegebiete, die an Feuchtgebiete und Gräben grenzen.
Leitungstrassen für Wasser, Abwasser und Energie, die Gräben oder Feuchtflächen queren.

Wir werten Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen aus und machen daraus eine Prüfliste für die Baustelle.
Tabuflächen, Schutzzäune und Zeitfenster werden vor Baubeginn abgestimmt und markiert.
In festen Abständen und nach besonderen Ereignissen wie Starkregen prüfen wir die Baustelle vor Ort.
Jede Kontrolle wird mit Fotos dokumentiert. Die Berichte gehen an Bauleitung und auf Wunsch an die Behörde.
Liegt eine Baustelle am Boddenufer, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Spatenstich. Wir grenzen Röhricht und Uferstreifen ab, prüfen die Wasserhaltung und legen mit der Bauleitung fest, wann laute Arbeiten stattfinden dürfen. Während der Bauzeit kontrollieren wir regelmäßig und berichten der Behörde.
Wird dagegen an einem Wohngebiet am Stadtrand gebaut, das an ein Feuchtgebiet grenzt, dann liegt der Schwerpunkt auf Grundwasser und Gräben. Bei Aushub und Wasserhaltung messen und dokumentieren wir, damit der Wasserstand im Schutzgebiet nicht unbemerkt sinkt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung gehört von Anfang an in den Einrichtungsplan. Wo Lager, Container und Tankstellen stehen, entscheidet mit darüber, ob Gewässer und Schutzflächen gefährdet sind.
Die Baustellensicherheit kann Tabuflächen in ihre Rundgänge aufnehmen, die Logistik plant Lieferwege um sie herum. So greifen Schutz der Natur und Bauablauf ineinander.
Das hängt von der Lage ab. Der Kirr im Bodden vor der Stadt gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Welche Schutzgebiete Ihr Vorhaben berühren, steht in Genehmigung und Gutachten. Wir setzen die Auflagen auf der Baustelle um.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir prüfen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Barth. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit