
Östlich von Tessin fließt die Recknitz durch ein breites Urstromtal nach Nordosten. Auf fast 20 Kilometern ist dieses Tal als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Vorhaben am Stadtrand, in den Ortsteilen oder entlang von Leitungstrassen berühren deshalb häufig Flächen, für die Naturschutzauflagen gelten.
Mit unseren Umweltkontrollen setzen wir diese Auflagen auf der Baustelle um. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bauzeitenfenster und Tabuflächen und halten alles in einer Dokumentation fest, die gegenüber der Naturschutzbehörde Bestand hat.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Recknitz ist rund 88 Kilometer lang und mündet bei Ribnitz-Damgarten in den Saaler Bodden. Weite Teile ihres Laufs wurden im 20. Jahrhundert begradigt, an anderen Abschnitten wurde das Tal später wieder naturnah entwickelt. Ab Tessin ist der Fluss ganzjährig mit dem Kanu befahrbar. Für Arbeiten in Ufernähe heißt das: Wasser, Ufer und Gräben müssen vor Schlamm, Kraftstoff und Bauabfällen geschützt werden.
Im Landschaftsschutzgebiet sind Eingriffe in Gehölze, Wiesen und Gewässer an Auflagen gebunden. Häufig verlangt die Genehmigung Rodungszeiten außerhalb der Brutzeit, Schutz von Einzelbäumen oder Ausgleichsflächen. Wo Baufelder an feuchte Senken grenzen, können Amphibien in der Wanderzeit über die Baustelle ziehen und Schutzzäune nötig werden.
Auch der Boden verdient Aufmerksamkeit. In Talnähe können Böden nass und empfindlich gegen Befahren sein. Oberboden muss getrennt gelagert und am Ende wieder eingebaut werden. Das betrifft neue Wohngebiete in Tessin ebenso wie Solarparks im Umland, für die im Amtsbereich Bebauungspläne aufgestellt werden.

Wir überwachen die Naturschutzauflagen aus der Genehmigung, prüfen Tabuflächen und Baumschutz und melden Abweichungen umgehend an die Bauleitung.
Wo Schutzzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir sie in der Wanderzeit regelmäßig, leeren Fangeimer, zählen Funde und setzen Tiere nach Vorgabe der Fachplanung um.
Wir achten auf Abstand von Lagern und Betankung zum Ufer, auf Rückhalt von Schlamm und darauf, dass kein Spülwasser ungefiltert abfließt.
Wir dokumentieren getrennte Lagerung von Oberboden, gesperrte Flächen und Befahrung empfindlicher Böden in einem fortlaufenden Protokoll.
Naturschutzauflagen werden nicht nur geplant, sondern auf der Baustelle eingehalten.
Die Dokumentation belegt gegenüber Behörden, was wann geschehen ist.
Konflikte mit Brut- und Wanderzeiten fallen früh auf und lassen sich umplanen.
Ökologische Kontrollen sind in den Bauablauf eingebunden statt nebenher organisiert.
→ Wir prüfen die Rodungszeiten der Genehmigung und stimmen mit der Bauleitung ab, die Fällungen in den zulässigen Zeitraum zu legen.
→ Schutzzäune werden in der Wanderzeit täglich kontrolliert, Funde protokolliert und die Tiere fachgerecht umgesetzt.
→ Wir regen Absetzbecken oder Sedimentsperren an und kontrollieren nach starkem Regen, ob sie wirken.
→ Tabuzonen werden markiert und regelmäßig kontrolliert, Verstöße mit Foto und Uhrzeit festgehalten.
Wohn- und Gewerbebauten in Nähe der Recknitzniederung, bei denen Gewässer, Gräben und feuchte Wiesen geschützt werden.
Solarparks im Umland, bei denen Bodenschutz, Brutzeiten und Ausgleichsflächen eine Rolle spielen.
Trassen zwischen Stadt und Ortsteilen, die Gehölze, Gräben oder Wanderwege von Amphibien kreuzen.
Vorhaben an der Recknitz oder an Zuflüssen, bei denen Wasser und Ufer vor Einträgen bewahrt werden müssen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Artenschutzvorgaben und leiten daraus die nötigen Kontrollen ab.
Schutzzäune, Tabuzonen und Lagerflächen für Oberboden werden mit der Bauleitung festgelegt und markiert.
Wir prüfen Zäune, Gewässer und Flächen im vereinbarten Rhythmus, in der Wanderzeit auch täglich.
Funde, Abweichungen und Maßnahmen landen im Umweltprotokoll, das Bauleitung und Behörde einsehen können.
Liegt ein Baufeld in Tessin am Übergang zur Talaue der Recknitz und grenzt an Gräben oder feuchte Wiesen, dann enthält die Genehmigung oft Auflagen zu Amphibienschutz, Bauzeiten und Gewässerschutz. In diesem Fall stellen wir zu Beginn die Schutzzäune ab, kontrollieren sie in der Wanderzeit täglich und führen ein Umweltprotokoll für die Behörde.
Wird dagegen ein Solarpark auf landwirtschaftlicher Fläche im Umland gebaut, dann stehen eher Boden und Brutvögel im Vordergrund. Wir überwachen, dass Oberboden getrennt gelagert wird, Fahrspuren auf festgelegten Wegen bleiben und Arbeiten in sensiblen Bereichen außerhalb der Brutzeit stattfinden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Unsere Umweltkontrollen laufen nicht neben der Baustelle her. Wir nehmen an Baubesprechungen teil, kennen den Bauzeitenplan und weisen früh darauf hin, wenn eine geplante Arbeit mit einer Auflage kollidiert. So lassen sich Abläufe umstellen, bevor es zu einem Baustopp kommt.
In Verbindung mit Baustelleneinrichtung und operativer Baulogistik achten wir darauf, dass Lagerflächen, Betankung und Entsorgung in Tessin von Anfang an außerhalb von Tabuzonen und Uferbereichen geplant werden.
Die Stadt liegt am Westufer der Recknitz, deren Tal auf fast 20 Kilometern Landschaftsschutzgebiet ist. Baufelder in Ufernähe oder an Gräben im Tal unterliegen deshalb oft Auflagen zum Gewässer- und Artenschutz, die während der Bauzeit eingehalten werden müssen.

Senden Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan, wir schlagen Ihnen passende Umweltkontrollen für Ihr Vorhaben vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Tessin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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