
Rheine ist über Jahrzehnte zu einer weitläufigen Stadt zusammengewachsen. Mit der Eingemeindung von Rodde, Mesum, Elte und Hauenhorst 1975 kamen Ortsteile dazu, die kilometerweit auseinanderliegen. Dazwischen fließt die Ems. Wer Material von einer Seite auf die andere bringen muss, nutzt eine begrenzte Zahl an Querungen.
Das Logistik-Management einer Baustelle in Rheine legt deshalb fest, wer wann auf welchem Weg anliefert. Wir erstellen Zeitfenster, ordnen die Fahrzeuge den Zufahrten zu und halten die Nachbarschaft im Blick, damit Lieferungen nicht zur Warteschlange vor dem Tor werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt an einem Bahnknoten. Die Strecke Rheine–Emden und die Strecke nach Ochtrup durchschneiden Stadtteile. Bahnübergänge können den Verkehr unterbrechen. Für die Zeitfenster einer Baustelle zählt deshalb nicht nur die Strecke, sondern auch, wo auf dem Weg ein Übergang liegt.
Die Ems trennt links und rechts des Flusses liegende Stadtteile wie die Innenstadt und Schotthock. Wer Beton, Stahl oder Fertigteile liefert, plant die Fahrt über die Brücken ein und legt Ausweichwege fest, falls eine Querung gesperrt ist.
Rund um den Kanalhafen und in Baarentelgen herrscht Werks- und Lkw-Verkehr. Baustellen in diesen Gewerbegebieten teilen sich Straßen mit Betrieben. Der Bauverkehr braucht abgestimmte Zeiten, damit er den Betriebsablauf nicht stört.

Wir bilden Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse in einem Konzept ab. Es zeigt, welche Lieferung wann gebraucht wird und welcher Weg sie zur Baustelle führt.
Jeder Lkw bekommt ein Fenster und einen Abladeplatz. So vermeiden wir Rückstau vor dem Tor, Doppelbelegung und Wartezeiten, auch wenn mehrere Gewerke gleichzeitig beliefert werden.
Für die Anfahrt legen wir Hauptweg und Alternative fest. Dabei berücksichtigen wir Emsquerungen, Bahnübergänge und Ortsdurchfahrten, die zu Stoßzeiten voll sind.
Wohnen oder arbeiten Menschen direkt neben dem Baufeld, stimmen wir Lieferzeiten und Wege so ab, dass Zufahrten frei bleiben und Lärm möglichst gebündelt anfällt.
Lieferungen treffen zum Bedarf ein und müssen nicht auf der Straße warten.
Die Anfahrt berücksichtigt Ems, Bahnstrecken und Ortsdurchfahrten schon in der Planung.
Anlieger und Nachbarbetriebe erleben weniger Behinderung vor dem Tor.
Gewerke arbeiten auf einer verlässlichen Materialfolge und müssen weniger umdisponieren.
→ Wir legen Lieferrouten so, dass schwere Fahrzeuge nicht alle zur selben Zeit dieselbe Brücke nutzen. Ein zweiter Weg steht als Alternative bereit.
→ Zeitfenster werden mit Puffer geplant. Wichtige Lieferungen wie Frischbeton legen wir so, dass sie nicht auf eine Schrankenschließung angewiesen sind.
→ Wir bündeln Lieferungen, bestimmen feste Anfahrtsrichtungen und sorgen dafür, dass Fahrzeuge nicht in Wohnstraßen warten.
→ Lieferpläne werden je Baufeld erstellt und aufeinander abgestimmt, damit Fahrzeuge zwischen Mesum, Elte und der Innenstadt nicht leer pendeln.
Neubau und Umbau mit begrenzter Zufahrt, bei dem mehrere Gewerke über dieselbe Straße beliefert werden.
Erweiterungen auf Betriebsgeländen, bei denen Bauverkehr und Werksverkehr dieselben Zufahrten teilen.
Vorhaben nahe der Strecken, bei denen Übergänge und Bahntakte die Anfahrtszeiten mitbestimmen.
Neubaugebiete am Stadtrand, in denen Baustellen mehrerer Bauherren gleichzeitig beliefert werden.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerke, Lieferanten und Zufahrtsbedingungen und klären, welche Querungen und Engstellen auf dem Weg liegen.
Aus den Angaben entstehen Lieferfolge, Zeitfenster und die Zuordnung der Fahrzeuge zu Zufahrt und Abladeplatz.
Lieferanten erhalten ihre Zeitfenster und den Fahrweg. Änderungen laufen über eine Stelle, damit sich nichts überschneidet.
Wir gleichen Plan und tatsächliche Anlieferung ab und passen Fenster an, wenn Gewerke oder Abschnitte sich ändern.
Liegt ein Bauvorhaben rechts der Ems und die Lieferanten sitzen auf der anderen Seite, dann hängt der Takt von der Querung ab. Wir planen in diesem Fall Fenster außerhalb der Berufsverkehrszeiten, legen für Betonlieferungen einen festen Abladeplatz fest und halten eine Alternativroute bereit.
Wird auf einem Gewerbegelände gebaut, dann trifft Bauverkehr auf laufenden Werksverkehr. Dann stimmen wir mit dem Betrieb ab, wann Lkw einfahren dürfen, wo sie warten und welche Wege getrennt bleiben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wir arbeiten mit dem Bauzeitenplan der Bauleitung und leiten daraus die Lieferfolge ab. Kommt ein Gewerk früher oder später, verschieben wir die Fenster, ohne dass die anderen Lieferungen zusammenstoßen.
Das Logistik-Management greift in die Einrichtung ein, weil Abladeplätze und Wendeflächen im Plan stehen müssen. Es lässt sich mit operativem Personal für Entladung und Einweisung verbinden.
Zuerst prüfen wir, welche Querung der Lieferweg nutzt. Dann legen wir Fenster außerhalb der verkehrsreichen Zeiten. Für schwere Fahrzeuge und zeitkritische Lieferungen halten wir eine zweite Route bereit, damit eine Sperrung die Baustelle nicht lahmlegt.

Nennen Sie uns Baufeld, Gewerke und Lieferzeiten. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Konzept und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rheine. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit