
Wer in Remagen Material anliefert, fährt meist über wenige Achsen. Die Bundesstraße 9 trägt den Durchgangsverkehr. Die B 266 führt von Kripp ins Ahrtal. Dazu kommen schmale Straßen im Ortskern und an den Hängen. Treffen dort mehrere Lieferfahrzeuge gleichzeitig ein, steht schnell der Verkehr. Auf der Baustelle wartet dann jemand vergeblich.
Logistik-Management bedeutet, Lieferungen vorab zu planen. Wir entwickeln ein Konzept für Materialfluss und Anlieferung und steuern die Fahrzeuge über feste Zeitfenster. Jeder Lkw weiß, wann er kommen soll. Die Baustelle weiß, was ankommt und wo es abgeladen wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Verkehr bündelt sich auf wenigen Straßen. Zufahrten zu Baufeldern zweigen häufig von der B 9 oder von Ortsdurchfahrten ab. Ein wartender Sattelzug blockiert dann nicht nur die eigene Baustelle. Wir legen Zeitfenster so, dass Fahrzeuge nicht auf der Straße warten. Außerdem bestimmen wir Routen, die enge Stellen meiden.
Die Nachbarschaft ist dicht. Im Stadtkern grenzen Wohnhäuser und Geschäfte unmittelbar an Baufelder. Auch Bahnübergänge und die Nähe der Linken Rheinstrecke schränken Fahrwege ein. Anlieferungen früh am Morgen oder in der Mittagszeit stören Anwohner unterschiedlich stark. Wir stimmen Zeitfenster mit der Baustelle und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Hinzu kommen Höhenunterschiede. Im Hügelland westlich des Zentrums und am Hang steigen Zufahrten an. Schwere Fahrzeuge brauchen dort Platz zum Wenden und Rangieren. Wir prüfen vorab, welche Fahrzeuggrößen eine Zufahrt verträgt. Danach richtet sich die Reihenfolge der Lieferungen.

Wir analysieren Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus einen Ablaufplan für Anlieferung und Lagerung ab.
Jedes Fahrzeug erhält ein festes Fenster. Die Baustelle weiß, wann Material eintrifft und wo es abgeladen wird.
Wir legen Anfahrtswege fest und prüfen, welche Zufahrten für schwere Fahrzeuge geeignet sind. Enge Ortsdurchfahrten werden dabei berücksichtigt.
Wir berücksichtigen Anwohner, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen und legen die Liefertakte so, dass der Verkehr im Umfeld möglichst wenig leidet.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, weil jedes Fenster eingeplant ist.
Das Baufeld bleibt frei, weil Material erst kommt, wenn es gebraucht wird.
Der Verkehr im Umfeld wird entlastet, weil Anlieferungen gebündelt und getaktet sind.
Verzögerungen durch fehlendes Material werden früh sichtbar und lassen sich abfangen.
→ Wir vergeben Zeitfenster und halten Fahrzeuge so lange zurück, bis die Entladestelle frei ist.
→ Wir prüfen Routen vorab und teilen Ladungen auf kleinere Fahrzeuge auf, wenn die Zufahrt es verlangt.
→ Wir takten Lieferungen auf den Baufortschritt, sodass Material kurz vor dem Einbau eintrifft.
→ Wir legen Zeiten fest, die den Betrieb im Umfeld möglichst wenig stören. Getroffene Absprachen halten wir ein.
Enge Zufahrt und viele Lieferungen in kurzer Zeit, etwa bei Betonarbeiten.
Kleinteilige Anlieferung bei laufendem Betrieb in Nachbarschaft und Gebäude.
Größere Materialmengen und mehrere Gewerke auf einem Baufeld.
Anlieferung neben laufendem Verkehr, bei der Zeitfenster Konflikte vermeiden helfen.

Wir besprechen Gewerke, Mengen und Termine und verschaffen uns einen Überblick über Zufahrten und Entladeflächen.
Aus dem Bedarf entsteht ein Ablaufplan mit Routen, Zeitfenstern und Entladestellen.
Lieferanten erhalten ihre Zeitfenster. Wir steuern die Fahrzeuge und halten Absprachen nach.
Ändert sich der Baufortschritt, passen wir die Takte an und informieren alle Beteiligten.
Wird in Remagen ein Mehrfamilienhaus im Ortskern gebaut und hat die Baustelle nur eine schmale Zufahrt, dann reicht ein Entladeplatz für ein Fahrzeug. Wir legen Zeitfenster fest, in denen genau ein Fahrzeug einfährt. Betonlieferung, Stahl und Mauerwerk kommen nacheinander und nicht gleichzeitig.
Warten Fahrzeuge trotzdem, dann stellen wir sie nicht in der Straße ab, sondern halten sie an einem Treffpunkt außerhalb. Von dort rufen wir sie einzeln ab. Die Bauleitung sieht im Plan, was am nächsten Tag kommt. So lassen sich Lagerflächen frühzeitig freimachen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Wege und Entladeflächen, die in der Baustelleneinrichtung festgelegt werden, bilden die Grundlage für die Zeitfenster. Ohne feste Fläche für Entladung lässt sich keine Anlieferung takten. Beide Leistungen greifen deshalb ineinander.
Operative Baulogistik setzt die Planung vor Ort um: Eingewiesene Kräfte nehmen Lieferungen an und lenken Fahrzeuge. Die Zugangskontrolle der Baustellensicherheit sorgt dafür, dass nur angemeldete Fahrzeuge auf das Gelände kommen.
Zufahrten zu Baufeldern zweigen oft von stark befahrenen Straßen wie der B 9 ab. Warten dort mehrere Lkw gleichzeitig, staut sich der Verkehr. Mit Zeitfenstern kommt ein Fahrzeug nach dem anderen und die Entladung bleibt geordnet.

Schicken Sie uns Eckdaten zu Ihrem Vorhaben. Wir besprechen mit Ihnen, wie sich die Anlieferung steuern lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Remagen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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