
Reichenbach im Vogtland ist ein Verkehrsknoten im Kleinen. Die Anschlussstelle der A 72 liegt am Stadtrand. Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 94 und B 173. Die Bahnstrecke Leipzig–Hof verläuft ebenfalls hier entlang. Wer Material zu einer Baustelle bringt, fährt also oft über Straßen, die auch Pendler und Durchgangsverkehr nutzen.
Logistik-Management heißt hier, die Anlieferung als Ablauf zu planen. Wann kommt welcher Lkw? Wo wartet er, wenn die Zufahrt belegt ist? Wie sieht die Route durch die Stadt aus? Aus diesen Fragen entsteht ein Lieferplan, der Bauleitung, Gewerke und Fahrer auf denselben Stand bringt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Lage zwischen Plauen und Zwickau bringt viel Durchgangsverkehr mit sich. Zu den Stoßzeiten füllen sich die Hauptachsen. Ein Lkw, der in der falschen Minute an der Baustelle eintrifft, steht dann in der Straße. Wir legen Lieferfenster deshalb möglichst außerhalb der verkehrsreichen Stunden und geben jedem Fahrer eine feste Zeit sowie eine Route vor.
Zwischen den Gewerbe- und Industriegebieten nahe der A 72 und der Innenstadt liegen Straßen mit sehr unterschiedlichem Querschnitt. Draußen können Sattelzüge ohne Probleme fahren. In der Altstadt und in den Hangstraßen sind Kurven eng. Mancher Anlieferweg verträgt nur kleinere Fahrzeuge. Das Lieferkonzept trennt deshalb Großtransporte und Feinverteilung.
Auch die Nachbarschaft ist ein Teil der Logistik. Wohnhäuser, Läden, Schulen und Betriebe liegen in der Innenstadt oft unmittelbar neben dem Baufeld. Wir planen Zeiten, in denen Lärm und Staub vertretbar sind. Hauseingänge, Parkflächen und Gehwege sollen während der Anlieferung erreichbar bleiben.

Jede Lieferung bekommt einen festen Slot. Der Plan berücksichtigt die Reihenfolge der Gewerke und die Zufahrt. Ist ein Fenster belegt, weiß der Fahrer vorher, wohin er ausweichen kann.
Wir legen die Anfahrt von der A 72 oder den Bundesstraßen bis zur Zufahrt fest. Schwere Fahrzeuge bleiben auf den tragfähigen Straßen, kleinere übernehmen die Feinverteilung in engen Lagen.
Für Fahrzeuge, die zu früh ankommen, legen wir Warteplätze fest, die weder Zufahrten noch Gehwege blockieren. Das Wachpersonal oder die Bauleitung erhält vorab eine Liste der erwarteten Lieferungen.
Wo Lieferverkehr Anwohner oder Betriebe berührt, stimmen wir Zeiten und Wege so ab, dass Eingänge und Parkflächen nutzbar bleiben. Aushänge und kurze Hinweise vorab beugen Beschwerden vor.
Lieferfahrzeuge kommen nacheinander an statt gleichzeitig. Die Zufahrt bleibt dadurch frei.
Fahrer kennen Route, Zeitfenster und Entladestelle, bevor sie losfahren.
Gewerke bekommen ihr Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Anlieger und Nachbarbetriebe werden einbezogen, was Konflikte am Baufeld verringert.
→ Wir takten die Lieferungen mit festen Fenstern. Wer früher ankommt, wartet auf einer vorher bestimmten Fläche, bis die Zufahrt frei ist.
→ Wir verlegen die Großanlieferung auf einen Umschlagpunkt und fahren die letzten Meter mit kleineren Fahrzeugen. Die Route legen wir vorher fest.
→ Wir ziehen Lieferungen in verkehrsarme Stunden und bündeln Transporte, damit weniger Fahrten nötig sind.
→ Wir halten Eingänge und Gehwege frei, informieren Anlieger vorab und benennen eine Ansprechperson für kurzfristige Fragen.
Sanierungen von Gründerzeit- und Fabrikgebäuden an Straßen mit Anliegerverkehr und wenig Warteraum.
Hallen und Anbauten in den Gebieten zwischen Stadt und A 72 mit vielen Schwertransporten und Sattelzügen.
Arbeiten an Bundesstraßen oder an der Bahnstrecke, bei denen Material zu festen Zeiten und über wenige Zufahrten kommt.
Neubauten und Rückbau in den Wohnquartieren, wo Container, Bagger und Lieferverkehr denselben Straßenraum teilen.

Wir sehen uns Route, Engstellen, Haltemöglichkeiten und Nachbarnutzung an.
Zeitfenster, Reihenfolge und Warteflächen werden festgelegt und mit Bauleitung und Gewerken abgestimmt.
Route, Fenster und Entladestelle gehen vorab an alle Beteiligten.
Wir passen den Plan an den Baufortschritt und an Verkehrslagen an und halten die Beteiligten auf dem Laufenden.
Liegt ein Umbau in der Innenstadt an einer Straße, die zugleich Anliegerverkehr und Linienbusse trägt, dann kann dort nur ein Lkw gleichzeitig stehen. Wir würden die Lieferungen in Fenster von je dreißig bis sechzig Minuten teilen. Dazu käme eine Warteposition abseits der Straße und ein Hinweis an die Anlieger.
Baut dagegen ein Betrieb in einem der Gewerbegebiete nahe der A 72, dann stehen weniger Anlieger im Weg. Hier steuern wir eher die Reihenfolge der Gewerke, damit Beton, Stahl und Ausbaumaterial einander nicht im Weg stehen. In beiden Fällen entsteht ein Lieferplan, den Bauleitung und Fahrer vorab bekommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt, Wendefläche und Lagerplatz bestimmen, wie viele Fahrzeuge zugleich entladen werden können. Aus dem Lieferplan wiederum ergibt sich, wann Schrankendienste oder Zugangskontrolle besetzt sein müssen.
Bei Reichenbach im Vogtland zählt dabei die Abstimmung mit der operativen Baulogistik. Sie nimmt das Material an, verteilt es und sorgt dafür, dass Leergut und Abfall mit dem nächsten Fahrzeug wieder abfahren. So wird aus einzelnen Lieferungen ein geschlossener Kreislauf.
Mit festen Lieferfenstern und einer Warteposition abseits der Straße. Jeder Fahrer kennt vorher Zeit und Route. Fahrzeuge, die zu früh ankommen, warten dort, bis die Zufahrt frei ist, statt in die Hauptstraße hineinzuragen.

Schildern Sie uns kurz Vorhaben und Zufahrt. Wir melden uns mit einem Vorschlag für den Lieferablauf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Reichenbach im Vogtland. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit