
Material erreicht Ransbach-Baumbach über die Straße. Die Stadt liegt im Westerwald auf rund 300 Metern Höhe, nordöstlich von Koblenz. Wer Beton, Stahl oder Fertigteile liefern lässt, schickt Fahrzeuge über Landstraßen hinauf und durch die beiden Ortsteile Ransbach und Baumbach. Das Straßennetz dort ist für den Alltag der Anwohner gebaut und nicht für einen Konvoi von Sattelzügen.
Logistik-Management heißt hier, den Materialfluss als Ablauf zu planen: Wer liefert was, wann und über welche Route? Und wo steht das Fahrzeug, bis entladen werden kann? Ein Zeitfenster je Lieferung verhindert, dass sich Fahrzeuge vor der Baustelle stauen. Die Planung geht von der Zufahrt der Baustelle aus und schaut dann zurück auf die Strecke bis zur Autobahn.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ransbach-Baumbach ist ein Gewerbestandort. Neben Wohnstraßen liegen Betriebe der Keramikbranche mit eigenem Werksverkehr, dazu Handwerker und Händler. Eine Baustelle teilt sich die Straße mit diesem Verkehr. Lieferzeiten lassen sich deshalb nicht frei wählen. Sie werden so gelegt, dass sie nicht auf Schichtwechsel oder Schulbeginn in der Nachbarschaft fallen.
Auch der Schienenverkehr hilft wenig. Der Bahnhof Ransbach liegt an der Strecke Engers–Au, doch Baumaterial in größeren Mengen kommt nicht per Bahn an. Praktisch läuft die gesamte Anlieferung über Lkw. Wer die Menge pro Tag nicht begrenzt, verstopft die Zufahrt und blockiert die Nachbarn.
Hinzu kommen Steigungen und enge Einmündungen. Lange Fahrzeuge brauchen Platz zum Abbiegen. Leere Mischer oder Sattelzüge wenden nicht überall. Das Logistik-Management plant Einbahnrouten über die Baustelle oder eine Aufstellfläche vor der Einfahrt, damit niemand rückwärts auf die Straße fährt.

Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Wer früher kommt, wartet auf einer vereinbarten Fläche. Wer später kommt, wird neu eingeplant. So bleibt die Einfahrt frei.
Wir legen die Zufahrt für schwere Fahrzeuge fest und geben sie an Lieferanten weiter. Ortsdurchfahrten mit Engstellen werden dabei gemieden, soweit das Straßennetz es zulässt.
Anlieger in Wohnstraßen und benachbarte Betriebe erfahren vorab, wann mit Verkehr zu rechnen ist. Das nimmt Konflikte vorweg.
Ein Wochenplan verbindet Lieferungen mit dem Bedarf der Gewerke. Material kommt zum Zeitpunkt des Einbaus statt Tage davor.
Die Zufahrt bleibt frei, weil Lieferungen nacheinander statt gleichzeitig eintreffen.
Anwohner und Betriebe in Ransbach und Baumbach erleben weniger Verkehr zu ungünstigen Zeiten.
Gewerke arbeiten ohne Wartezeit auf Material.
Der Lagerbedarf sinkt, weil Material erst kurz vor dem Einbau geliefert wird.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verteilt die Fahrzeuge über den Tag. Entladezeiten werden eingerechnet.
→ Wir stimmen Zeiten und Zufahrt mit den Betrieben in der Nachbarschaft ab und vermeiden Spitzenzeiten.
→ Eine Wartefläche auf dem Gelände oder an einem vereinbarten Platz nimmt Fahrzeuge auf, bis das Fenster beginnt.
→ Die Lieferanten erhalten eine Anfahrtsbeschreibung mit Fahrzeugmaßen und der freigegebenen Route.
Betonlieferungen und Stahlbau verlangen enge Taktung und freie Zufahrt.
Baustellenverkehr trifft auf laufenden Werksverkehr und braucht abgestimmte Zeiten.
Anlieferung in engen Straßen mit Anliegern verlangt kurze Haltezeiten und klare Routen.
Lieferungen müssen sich nach Schul- und Veranstaltungszeiten richten.

Wir prüfen Anfahrtswege, Engstellen und Nachbarn und halten sie im Plan fest.
Aus dem Bauablauf entsteht ein Kalender mit Fenstern je Lieferung.
Alle Beteiligten bekommen Route, Fenster und Ansprechpartner.
Verschiebt sich der Bau, wird der Kalender angepasst.
Wird eine Halle auf einer Gewerbefläche in Ransbach-Baumbach gebaut, dann kommen Betonmischer in dichter Folge. Ohne Plan stauen sie sich an der Einfahrt und stehen auf der Straße. Mit Fenstern im festen Takt fährt der nächste Mischer erst auf das Gelände, wenn der vorige entladen ist.
Kommt dazu ein Betrieb in der Nachbarschaft, dann legt man die Fenster außerhalb von dessen Anlieferspitzen. Reicht die Fläche nicht für wartende Fahrzeuge, dann bleibt der Fahrer an einem vorher abgestimmten Halteplatz stehen, bis das Signal zur Einfahrt kommt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Ohne befestigte Zufahrt und Aufstellfläche lassen sich Fenster nicht einhalten. Umgekehrt erfährt die Einrichtung aus dem Lieferplan, wie viel Fläche für Entladung nötig ist.
Die operative Baulogistik setzt die Fenster vor Ort um. Dort steht das Personal, das Fahrzeuge einweist, Entladung beaufsichtigt und Lager befüllt.
Material kommt fast ausschließlich per Lkw über Landstraßen und durch die Ortsteile. Die Straßen sind für den Alltag der Anwohner gebaut. Feste Fenster verhindern, dass sich Fahrzeuge vor der Baustelle stauen.

Nennen Sie uns Bauzeit und Liefermengen. Wir schlagen Ihnen einen Ablauf vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ransbach-Baumbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit