
Östlich der Kernstadt beginnt eine Landschaft, die auf europäischer Ebene geschützt ist. Das Naturschutzgebiet Hammeniederung umfasst rund 2.849 Hektar und liegt zum Teil im Stadtgebiet von Osterholz-Scharmbeck. Es ist zugleich FFH-Gebiet und Teil eines Vogelschutzgebiets. Wer in seiner Nähe baut, bekommt mit der Genehmigung fast immer Auflagen zum Natur- und Artenschutz.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen und eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bauzeiten und Schutzabstände, dokumentieren Maßnahmen und halten die Verbindung zur Fachplanung und zur Naturschutzbehörde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hammeniederung ist Lebensraum für Wiesenvögel wie Kiebitz, Uferschnepfe, Großer Brachvogel, Bekassine und Wachtelkönig. Auch der Fischotter kommt vor. Für Baustellen in der Nähe bedeutet das häufig: Arbeiten außerhalb der Brutzeit, Abstände zu Brutflächen, eingeschränkte Beleuchtung und eine Kontrolle vor Beginn, ob Tiere auf der Fläche sind.
Gewässer prägen das Gebiet. Die Hamme fließt südwestlich an Osterholz-Scharmbeck vorbei, der Osterholzer Hafenkanal verbindet die Stadt mit dem Fluss, die Beek mündet beim Breiten Wasser, einem Moorsee mit Altarmen und flachen Blänken. Dazu kommen das Naturschutzgebiet Torfkanal und Randmoore sowie die Osterholzer Hammewiesen. Wird nahe an Gräben oder Ufern gebaut, geht es um Schutz vor Einträgen von Boden, Zementwasser und Betriebsstoffen.
Der Untergrund selbst ist ein Schutzgut. Im Teufelsmoor liegen Hochmoorböden, in Flussnähe Niedermoor. Torf verliert seine Funktion, wenn er entwässert, verdichtet oder mit anderem Boden vermischt wird. Bodenschutzkonzepte geben deshalb oft vor, wo befahren, wo zwischengelagert und wie Oberboden getrennt behandelt werden muss.

Wir setzen die Naturschutzauflagen aus Genehmigung und Fachplanung auf der Baustelle um, weisen Beschäftigte ein, prüfen Schutzmaßnahmen und dokumentieren den Stand für Bauherr und Behörde.
In feuchten Bereichen am Rand der Niederung stellen Schutzzäune sicher, dass wandernde Amphibien nicht ins Baufeld geraten. Wir kontrollieren sie regelmäßig, setzen Tiere fachgerecht um und führen Fundlisten.
Vor Beginn und während der Brutzeit prüfen wir, ob auf oder neben der Fläche gebrütet wird. Dazu achten wir auf vereinbarte Abstände, Bauzeitfenster und Beleuchtungsregeln.
Wir kontrollieren Sedimentsperren, Lagerplätze für Betriebsstoffe, Fahrwege und die getrennte Lagerung von Oberboden und Torf, damit nichts in Gräben oder Schutzflächen gelangt.
Naturschutzauflagen werden nachweisbar umgesetzt und dokumentiert.
Konflikte mit Brutzeiten oder Amphibienwanderungen fallen früh auf.
Gewässer und Moorböden bleiben vor Einträgen und Verdichtung geschützt.
Die Behörde erhält belastbare Unterlagen statt nachträglicher Erklärungen.
→ Wir begleiten die vorgezogene Baufeldfreimachung oder die mit der Behörde abgestimmte Kontrolle der Fläche und dokumentieren das Ergebnis.
→ Sedimentsperren, Abdeckungen und eine angepasste Lagerung von Aushub werden kontrolliert, nach Starkregen sofort.
→ Wir markieren Tabuflächen, prüfen die Einhaltung der Fahrwege und melden Abweichungen umgehend der Bauleitung.
→ Zäune werden täglich abgegangen, Eimer geleert und die Tiere auf die sichere Seite gebracht. Schäden am Zaun beheben wir sofort.
Neubauflächen in der Nähe der Niederung mit Auflagen zu Brutzeiten, Amphibien und Bodenschutz.
Solarparks, wie sie die Stadt in der Bauleitplanung vorbereitet, mit Eingriffen auf großer offener Fläche.
Trassen, die Gräben queren oder an Schutzgebiete grenzen, mit Gewässer- und Bodenschutz während des Baus.
Arbeiten am Hafenkanal oder an Ufern, bei denen Einträge in das Gewässer verhindert werden müssen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Schutzgebietsverordnung und leiten daraus die Kontrollaufgaben ab.
Schutzzäune, Tabuflächen und Sperren werden gestellt oder abgenommen, Beschäftigte eingewiesen.
Regelmäßige Begehungen, Fundlisten und Fotos zeigen den Stand, Abweichungen gehen sofort an die Bauleitung.
Wir fassen die Ergebnisse für Bauherr und Behörde zusammen, auch zum Abschluss der Bauzeit.
Liegt eine Baustelle in Osterholz-Scharmbeck am Rand der Hammeniederung, dann verlangt die Genehmigung häufig Amphibienzäune und eine Prüfung auf Brutvögel vor dem Baustart. In diesem Fall stellen wir den Zaun vor der Wanderzeit, gehen ihn täglich ab und halten fest, welche Arten umgesetzt wurden.
Grenzt die Fläche zugleich an einen Graben, dann kontrollieren wir zusätzlich Sedimentsperren und Lagerplätze. Bei Starkregen sehen wir außerhalb der Reihe nach und melden Schäden sofort, damit kein Boden ins Gewässer gelangt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Vorgaben wirken auf die ganze Baulogistik. Tabuflächen fließen in den Einrichtungsplan ein, Bauzeitfenster in die Liefersteuerung, Regeln zur Beleuchtung in die Bewachung bei Nacht.
Das operative Team trennt Oberboden und Torf, hält Lagerplätze sauber und räumt Abfälle, die Tiere anlocken könnten. So wird Umweltkontrolle auf Baustellen in Osterholz-Scharmbeck kein Zusatzprogramm, sondern Teil des Tagesablaufs.
Weil die Hammeniederung zum Teil im Stadtgebiet liegt. Das Gebiet ist Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet und Vogelschutzgebiet. Wiesenvögel wie Kiebitz und Uferschnepfe brüten dort, auch der Fischotter lebt hier. Baustellen in der Nähe erhalten deshalb häufig Auflagen zu Bauzeiten, Abständen und Schutzzäunen.

Schicken Sie uns Lage und Auflagen Ihres Vorhabens in Osterholz-Scharmbeck. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Osterholz-Scharmbeck. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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