
Bevor auf einer Baustelle der erste Bagger anrollt, muss klar sein, wo Container stehen, wie Lastwagen auf das Gelände kommen und an welcher Stelle Material lagert. In einer Stadt, die aus vier gewachsenen Gemeinden entstanden ist, sieht diese Frage je nach Stadtteil völlig anders aus.
Wir planen die Baustelleneinrichtung für Vorhaben in Norderstedt von der ersten Skizze bis zum fertigen Lageplan und setzen sie anschließend vor Ort um. Dazu gehören Containeranlagen, Baustrom und Bauwasser, Bauzäune, Verkehrssicherung und eine Baustellenordnung, die vom ersten Tag an gilt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Norderstedt entstand am 1. Januar 1970 aus Garstedt, Friedrichsgabe, Harksheide und Glashütte. Das neue Zentrum Norderstedt-Mitte rund um die Rathausallee wurde erst in den 1980er und 1990er Jahren gebaut. Wer hier verdichtet, findet dichte Bebauung, wenig freie Randflächen und viel Publikumsverkehr rund um den Bahnhof mit Busstation.
In den Außenbereichen ist es umgekehrt: Flächen sind vorhanden, aber Zufahrten müssen oft erst geschaffen werden. Der Untergrund wechselt dabei stark. Der Heideboden in Friedrichsgabe galt früher als wenig ertragreich, in Glashütte wurde früher Torf gestochen. Auf ehemaligen Moorflächen brauchen Containerstellplätze, Kranaufstellflächen und Baustraßen eine tragfähige Unterlage.
Hinzu kommen Bäume und Knicks. Nach den Hinweisen der Stadt sind zu erhaltende Bäume im Wurzelbereich mit einem stabilen Zaun zu schützen, Knicks gelten als geschützte Biotope. Die Lage von Lagerflächen und Containern richtet sich deshalb in Norderstedt häufig nach dem Bestand, den die Baugenehmigung festlegt.

Wir legen fest, wo Büro- und Aufenthaltscontainer, Sanitäranlagen, Lager, Kran und Entladezone liegen. In engen Lagen wie in Norderstedt-Mitte planen wir mehrgeschossige Containerstapel und nutzen jede Teilfläche doppelt.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Versorger ab, planen Verteilerschränke und Leitungswege und sorgen dafür, dass alle Gewerke ihre Versorgung dort finden, wo sie arbeiten.
Wir stellen Bauzaunsysteme mit Toren für Fahrzeuge und Fußgänger, sichern Gehwege ab und planen die Beschilderung an der Zufahrt, etwa an viel befahrenen Achsen wie der Ulzburger Straße oder der Segeberger Chaussee.
Auf weichem Untergrund planen wir Baustraßen und Kranstellflächen mit Lastverteilung, damit Lastwagen und Hebetechnik auch nach Regen sicher stehen.
Planung und Aufbau der Baustelleneinrichtung liegen in einer Hand.
Der Lageplan berücksichtigt Boden, Baumbestand und Zufahrt von Beginn an.
Container, Strom, Wasser und Zaun stehen bereit, bevor die Gewerke anrücken.
Änderungen im Bauablauf übertragen wir laufend in die Flächenplanung.
→ Wir stapeln Container, legen Lagerflächen in den Bauablauf und planen Teilflächen, die nacheinander genutzt werden.
→ Wir sehen tragfähige Unterbauten für Container, Kran und Baustraße vor und stimmen sie mit dem Baugrundgutachten ab.
→ Wir übernehmen die Schutzzonen aus der Genehmigung in den Lageplan und setzen Baumschutzzäune, bevor Material angeliefert wird.
→ Wir planen Ein- und Ausfahrt so, dass Lastwagen ohne Rückwärtsfahrt auf die Straße kommen. Die nötige Verkehrssicherung beantragen wir gleich mit.
Wohn- und Geschäftsbauten in Norderstedt-Mitte und rund um die Rathausallee, wo kaum freie Fläche neben dem Baufeld liegt.
Baugebiete in Friedrichsgabe, Harksheide und Glashütte, auf denen Zufahrten und Baustraßen erst angelegt werden.
Neubauten und Erweiterungen in den Gewerbegebieten von Garstedt, Glashütte und Friedrichsgabe mit großen Lager- und Montageflächen.
Schulen, Kitas und eine neue Feuerwache, bei denen der Betrieb nebenan weiterläuft und Wege für Kinder oder Einsatzfahrzeuge frei bleiben müssen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft und Baumbestand an und sammeln die Vorgaben aus Genehmigung und Gutachten.
Wir zeichnen Container, Lager, Kran, Zaun und Versorgung in einen Plan und stimmen ihn mit Ihrer Bauleitung ab.
Wir lassen Container stellen, Anschlüsse herstellen, Zäune setzen und die Verkehrssicherung einrichten.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir die Einrichtung und bauen sie um, wenn sich der Ablauf ändert.
Liegt eine Baustelle für ein Wohn- und Geschäftshaus in Norderstedt-Mitte direkt an einem Gehweg und grenzt rückseitig an Bestandsbauten, dann bleibt für die Einrichtung meist nur ein schmaler Streifen. In diesem Fall planen wir einen zweigeschossigen Containerturm, eine Entladezone im öffentlichen Straßenraum mit Genehmigung und ein Lager, das nur den Bedarf weniger Tage aufnimmt.
Entsteht ein Vorhaben dagegen am Stadtrand von Glashütte auf früherem Moorboden, dann rückt die Tragfähigkeit in den Vordergrund. Wir legen eine Baustraße mit Lastverteilung an, setzen Container auf eine verdichtete Tragschicht und halten Abstand zu Knicks und Bäumen, die erhalten bleiben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Aufbau. Mit jedem Bauabschnitt ändern sich Kranstandorte, Lagerbedarf und Zufahrten. Wir passen den Lageplan in jeder Phase an und stimmen ihn mit Bauleitung und Gewerken ab.
Wer zusätzlich unser Logistik-Management oder die operative Baulogistik nutzt, bekommt eine Fläche, die auf die Liefersteuerung und das Personal vor Ort abgestimmt ist. So passen Einrichtung, Anlieferung und Ordnung auf der Baustelle zusammen.
Sinnvoll ist ein Start parallel zur Ausführungsplanung. Anträge für Straßenflächen, Baustrom und Bauwasser brauchen Vorlauf. In dicht bebauten Lagen wie Norderstedt-Mitte entscheidet die Einrichtung oft darüber, welcher Bauablauf überhaupt möglich ist.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Versorgung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Norderstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit