
Eine Baustelle lebt von Lieferungen: Beton, Steine, Fenster, Container, Maschinen. Wenn sie ohne Plan eintreffen, stehen Lkw in der Straße und Handwerker warten auf Material. In einem Stadtteil wie Merzig-Brotdorf, der überwiegend aus Wohnstraßen besteht, fällt das schnell auf.
Logistik-Management bedeutet, den Materialfluss einer Baustelle zu planen und zu steuern. Dazu zählen Lieferfenster, Reihenfolge der Anlieferungen, Wegführung für Fahrzeuge und Absprachen mit den Beteiligten. Wir richten dieses Konzept an den Bedingungen in Merzig-Brotdorf aus: Anfahrt, Straßenbreite, Nachbarschaft und Tageszeit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Merzig ist über die Autobahn 8 und die Bundesstraße 51 angebunden. Von dort führt der Weg für Lieferfahrzeuge durch die Kernstadt und weiter in den Nordosten, wo Brotdorf rechts der Saar liegt. Diese Fahrt dauert einige Minuten und endet in Wohnstraßen. Das Logistikkonzept legt deshalb fest, welche Route Lkw nehmen und wo sie auf ihre Freigabe warten.
Die Wohngebiete aus den Siebzigerjahren sind Wohnlagen mit Anliegerverkehr. Hier fahren Anwohner zur Arbeit, Kinder gehen zu Fuß zur Schule und die Müllabfuhr kommt zu festen Zeiten. Lieferfenster gehören darum außerhalb dieser Stoßzeiten angesetzt. Ein kurzes Gespräch mit den Nachbarn vorab nimmt vielen Ärger vorweg.
Mehrere Baustellen in derselben Straße teilen sich oft eine enge Fahrbahn. Zwei Lieferungen, die gleichzeitig eintreffen, blockieren sich. Wenn der Fahrer dann auf dem Gehweg hält, entsteht Gefahr. Wer Lieferungen nach Zeitfenstern verteilt, vermeidet solche Engpässe, auch wenn die Straße nur wenige Meter breit ist.

Wir erfassen alle Gewerke, deren Lieferungen und den Zeitpunkt, an dem Material gebraucht wird. Daraus entsteht ein Ablaufplan, der die Kapazität der Zufahrt in Merzig-Brotdorf berücksichtigt.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Wer früher oder später kommt, meldet sich vorab. So stehen nie zwei Schwerlaster gleichzeitig in der Straße.
Wir legen fest, über welche Straßen Fahrzeuge anfahren und wo sie halten oder wenden. Schulwege und enge Stellen werden dabei bewusst umgangen.
Wir informieren Anwohner über lärmintensive Lieferungen und stimmen Halteverbote oder Sperrungen mit der zuständigen Stelle der Stadt ab.
Weniger Leerlauf, weil Material zum Zeitpunkt des Bedarfs eintrifft und nicht Stunden davor oder danach.
Entspannte Nachbarschaft, weil Lkw nicht in Reihe auf der Straße stehen.
Mehr Sicherheit für Fußgänger und Kinder, weil Fahrzeuge geordnet und nur in vorgesehenen Fenstern fahren.
Ein Ablauf, den Bauleitung und Lieferanten nachlesen können, wenn sich Termine verschieben.
→ Wir wählen kleinere Fahrzeuge oder teilen große Lieferungen auf. Die Route wird vorab abgefahren, damit niemand sich festfährt.
→ Mit festen Zeitfenstern verteilen wir die Anlieferungen über den Tag. Wer sich verspätet, bekommt ein neues Fenster statt den Platz des nächsten.
→ Wir sagen Lieferungen vorher an und halten Einfahrten frei. Laute Arbeiten liegen möglichst nicht in den frühen Morgenstunden oder zur Mittagsruhe.
→ Wir sprechen Termine mit den anderen Bauleitern ab und trennen Zufahrten oder Zeiten. So bleibt die Straße befahrbar.
Neubauten mit mehreren Gewerken, bei denen Lieferungen eng beieinander liegen und die Straße schmal ist.
Anlieferung großer Bauteile, die nur mit Schwerlastverkehr und geplanten Routen zu bewältigen ist.
Arbeiten bei laufendem Betrieb, bei denen Material in kleinen Mengen und zu festen Zeiten eintrifft.
Arbeiten an öffentlichen Gebäuden oder Anlagen, bei denen der Verkehr der Anwohner möglichst wenig gestört werden soll.

Wir fragen alle Gewerke nach Materialien, Mengen und Terminen und prüfen die Zufahrt.
Aus den Daten entsteht ein Plan mit Routen, Zeitfenstern und Haltepunkten.
Lieferanten, Bauleitung und Nachbarn erfahren, wann was kommt und wo gehalten wird.
Verschieben sich Termine, passen wir die Fenster an. Der Plan bleibt dadurch aktuell.
Liegt ein Neubau in einer Wohnstraße von Merzig-Brotdorf und steht die Bodenplatte an, dann kommen binnen weniger Stunden mehrere Betonmischer. Ohne Plan stehen sie hintereinander auf der Straße und blockieren Zufahrten. Mit einem Logistikkonzept erhält jedes Fahrzeug ein Fenster und einen festen Haltepunkt.
Betrifft die Lieferung außerdem einen Tag mit Schulbetrieb, dann verschieben wir die Anfahrt außerhalb der Wege zur Schule. Die Nachbarn erfahren vorab, wann es laut wird und wie lange. Nach dem Abpumpen rollen die Fahrzeuge in derselben Reihenfolge ab, die Straße ist wieder frei.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zurück: Wo Container und Lager stehen, bestimmt, wo Fahrzeuge halten. Umgekehrt bestimmt der Lieferrhythmus, wie groß das Lager sein muss. Beides gehört deshalb in einen gemeinsamen Plan.
Auch Zugangskontrolle und Entsorgung hängen am Verkehr. Wer die Baustelle betritt oder verlässt, passiert die Zufahrt, die das Konzept festlegt. Abfallcontainer werden zu denselben Fenstern abgeholt, damit der Verkehr in Merzig-Brotdorf nicht zusätzlich belastet wird.
Wir prüfen, welche Route von A 8 oder B 51 durch Merzig in den Stadtteil führt, welche Straßen für schwere Fahrzeuge geeignet sind und wo Wendemöglichkeiten bestehen. Daraus wird die Anfahrt festgelegt.

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben und die beteiligten Gewerke. Wir schlagen Ihnen einen Ablauf für die Anlieferung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Merzig-Brotdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit