
Wer in Mandelbachtal baut, liefert über Straßen, die zugleich Schulweg, Bauernweg und Ortsdurchfahrt sind. Die Gemeinde liegt rund zehn Kilometer östlich von Saarbrücken, die Bundesstraße 423 verbindet sie mit Homburg und Saargemünd. Danach beginnt das Netz der Gemeindestraßen in acht Ortsteilen.
Logistik-Management heißt hier, Lieferungen so zu takten, dass der Lkw weder im Ortskern wartet noch zur falschen Zeit ankommt. Wir planen Anfahrtswege, Zeitfenster und Abladestellen und halten den Ablauf für Bauleitung, Gewerke und Nachbarschaft nachvollziehbar.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde hat keine gemeinsame Umgehung. Jeder der acht Ortsteile wird über eigene Straßen erschlossen. Ein Lieferfahrzeug, das nach Heckendalheim will, nimmt eine andere Strecke als eines nach Habkirchen. Die Routenplanung gehört deshalb zur Aufgabe, nicht nur das Zeitfenster.
Für die Anreise stehen mehrere Autobahnen zur Verfügung: A 6 mit den Anschlussstellen St. Ingbert und Brebach-Fechingen, A 8 bei Homburg-Einöd und A 620 bei Güdingen. Welche Anschlussstelle für welche Baustelle sinnvoll ist, hängt von Herkunft der Lieferung und Ziel im Ortsteil ab.
Linienverkehr gibt es nur per Bus, unter anderem die Linie R 10 nach Heckendalheim und Ommersheim, in Ormesheim fährt das Stadtbusnetz Saarbrücken. Auch das ist Teil des Straßenbilds, in das Anlieferungen hineinpassen müssen.

Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Lieferanten melden sich vor der Anfahrt an. Wir geben die Abladestelle frei, sobald sie bereit ist.
Wir legen fest, über welche Straßen angeliefert wird und welche Fahrzeuggrößen auf dem letzten Stück durchkommen. Die Route erhalten Lieferanten vorab.
Wird die Straße für Anlieferungen länger genutzt, sprechen wir die Zeiten mit Anwohnern und, wo nötig, mit der Gemeinde ab.
Wir ordnen Abladestellen und Wege so, dass sich Anlieferung und Baubetrieb nicht ins Gehege kommen und niemand auf der Straße entladen muss.
Lieferverkehr und Dorfalltag kommen sich seltener in die Quere.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern fahren zur freien Abladestelle.
Bauleitung und Gewerke sehen im Plan, was wann ankommt.
Weniger ungeplante Fahrten schonen Straßen, Nachbarn und Terminplan.
→ Feste Zeitfenster mit Puffer verhindern, dass sich Fahrzeuge begegnen, wo es keinen Platz zum Ausweichen gibt.
→ Wir planen Lieferungen für ruhigere Zeiten und halten uns an Vorgaben der Anwohner und Höfe.
→ Die vorab verschickte Route nennt Zufahrt und Zielpunkt. Lieferanten werden auf Engstellen hingewiesen.
→ Der Abruf folgt dem Bauablauf. Was nicht sofort verbaut wird, kommt später.
Neubaugebiete, bei denen viele Gewerke nacheinander anliefern und die Zufahrt durch den Ortskern führt.
Betriebsgebäude in den Gewerbegebieten wie im oberen Mengen in Bliesmengen-Bolchen mit schweren und großen Lieferungen.
Hallen und Stallgebäude, bei denen der Betrieb weiterläuft und Lieferungen daran vorbeigeführt werden.
Arbeiten in den Gemeindebezirken, bei denen Baustellenverkehr und Anliegerverkehr dieselbe Straße teilen.

Wir sehen uns Zufahrt, Engstellen und Nachbarschaft an und klären, wie viel Verkehr die Straße verträgt.
Aus dem Bauablauf entsteht ein Plan mit Lieferarten, Zeitfenstern und Routen.
Alle Lieferanten erhalten Route, Zeitfenster und Ansprechpartner vor der Anfahrt.
Während des Baus ziehen wir den Plan nach, wenn sich der Ablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in einem Ortsteil ohne Ausweichmöglichkeit, etwa an einer Straße mit Schule und Bushaltestelle, dann legen wir die Anlieferung auf feste Stunden außerhalb der Stoßzeiten. Lieferanten erhalten Route, Zeit und Ansprechpartner vorab.
Kommt dazu noch eine Betonlieferung, die nicht warten kann, dann planen wir die Zufahrt für Fahrmischer gesondert und halten die Strecke frei. So bleibt der Abschnitt auch für Anwohner befahrbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Die Abladestellen und Wege, die dort geplant werden, sind die Ziele der Lieferungen. Ändert sich die Einrichtung, ändern wir auch die Routen und Zeitfenster.
Mit der operativen Baulogistik greift es ineinander, wenn Material auf der Baustelle weiterverteilt wird. Die Bauleitung bekommt einen Ansprechpartner, der Fragen zu Lieferungen aufnimmt und weitergibt.
Die Straßen in den acht Ortsteilen sind oft eng. Eine gemeinsame Umgehung gibt es nicht. Mit Zeitfenstern verhindern wir, dass sich Lieferfahrzeuge begegnen oder auf der Straße warten müssen.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben, dann klären wir gemeinsam, wie Anlieferung und Ablauf zusammenpassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mandelbachtal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit