
Garmisch-Partenkirchen liegt auf rund 708 Metern in einem Becken, in dem sich Loisach und Partnach treffen. Ringsum steigen Ammergebirge, Estergebirge und Wettersteingebirge auf. Für eine Baustelle bedeutet das: Flächen sind begrenzt. Was nicht auf dem Grundstück Platz findet, muss anderswo untergebracht werden.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Lkw einfahren, wo Material lagert und wie Strom und Wasser ans Baufeld kommen. In Garmisch-Partenkirchen entscheidet diese Planung oft darüber, ob ein Bauablauf in der Enge des Ortskerns überhaupt rund läuft. Wir erarbeiten sie vor Baubeginn und passen sie an, wenn sich die Lage auf der Baustelle ändert.
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Der Talkessel setzt der Fläche natürliche Grenzen. Wo das Gelände zu den Bergen hin ansteigt, bleibt wenig Raum für Lagerplätze und Wendekreise. Eine Einrichtungsplanung muss deshalb zuerst klären, welche Fläche tatsächlich nutzbar ist. Erst danach folgt die Frage, was darauf stehen soll.
Im Ortskern prägen historische Straßenzüge wie die Ludwigstraße in Partenkirchen das Bild. Zufahrten sind dort schmal. Baustellenverkehr trifft auf Gäste, Anwohner und Lieferanten der Gastronomie. Aufstellflächen für Container und Absperrungen werden daher so gewählt, dass Gehwege und Fassaden unberührt bleiben.
Mit Loisach und Partnach liegen zwei Gewässer im Ort, die als Wildbach beziehungsweise Gebirgsfluss Schmelzwasser aus den Bergen führen. In Gewässernähe sind Untergrund und Grundwasser genauer zu betrachten, bevor Fundamente für Krananlagen oder Containerstellflächen festgelegt werden.

Wir zeichnen Zufahrt, Wendefläche, Materiallager und Aufenthaltsbereiche so ein, dass jede Fläche eine Aufgabe hat. Wo in Garmisch-Partenkirchen kaum Platz bleibt, prüfen wir Stapelung, getaktete Anlieferung und zeitweise Nutzung von Nachbarflächen.
Büros, Aufenthaltsräume und Sanitärlösungen werden nach Zahl der Beschäftigten und nach der Aufstellfläche geplant. In Hanglagen achten wir auf ebene, tragfähige Standorte und auf einen Weg, den man auch bei Nässe sicher geht.
Wir klären rechtzeitig, wo Anschlüsse liegen, wie sie verteilt werden und wer sie abnimmt. Gerade bei Umbauten im laufenden Betrieb von Hotels und Häusern im Ortskern lässt sich die Versorgung nur mit Vorlauf sauber trennen.
Zaunlinien, Beschilderung und Absperrungen richten wir nach dem öffentlichen Raum aus. Dort, wo Fußgänger und Skifahrer mit Ausrüstung unterwegs sind, braucht der Baustellenrand klare Führung.
Sie bekommen vor dem Baustart einen Plan, der alle Flächen des Baufelds einer Aufgabe zuordnet.
Wege für Lieferverkehr, Personal und Gäste kreuzen sich auf der Baustelle möglichst selten.
Strom, Wasser und Sanitäranlagen stehen zum Baubeginn bereit und müssen nicht nachgerüstet werden.
Änderungen im Bauablauf lassen sich in den Plan einarbeiten, ohne dass die Baustelle neu aufgebaut werden muss.
→ Wir planen in Höhenstufen, legen Lagerflächen getrennt von Fahrwegen an und ziehen Anlieferung und Lager enger zusammen.
→ Wir prüfen Fahrzeuggrößen vorab, wählen Einbahn- und Wendekonzepte und stimmen Aufstellzeiten mit den Anliegern ab.
→ Wir beziehen das Baugrundgutachten in die Einrichtung ein und verlegen schwere Lasten wie Krananlagen auf geprüfte Flächen.
→ Wir klären Leitungswege und Zähler früh, damit zum Baubeginn nichts nachgezogen werden muss.
Baustellen im Ortskern, die neben dem laufenden Betrieb bestehen und enge Zufahrten haben.
Wohnbauvorhaben in geneigtem Gelände, bei denen Fläche und Wegeführung früh festgelegt werden müssen.
Anlagen wie das Olympia-Skistadion oder das Olympia-Eissport-Zentrum, bei denen Instandsetzungen zwischen Veranstaltungen passen müssen.
Vorhaben wie die Ortsumgehung der B 23 mit dem Kramertunnel, bei denen große Flächen und lange Zufahrten zu organisieren sind.

Wir prüfen Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Untergrund und halten fest, welche Fläche wirklich zur Verfügung steht.
Wir legen Container, Lager, Wege und Zäune fest und stimmen sie mit Ihnen und den Gewerken ab.
Wir setzen den Plan vor Ort um und prüfen Anschlüsse, Zufahrten und Absperrungen vor dem Start.
Wenn sich Bauphasen ändern, ziehen wir die Einrichtung nach, sodass die Baustelle ordentlich bleibt.
Liegt eine Baustelle für einen Hotelumbau in Garmisch-Partenkirchen direkt an einer schmalen Ortsstraße, dann gibt es kaum Platz für Container und Material. Der Betrieb nebenan läuft weiter, Gäste müssen an der Baustelle vorbei.
In diesem Fall legen wir die Container so, dass Gehwege frei bleiben. Das Materiallager planen wir auf einer Ausweichfläche mit getakteter Zufahrt. Zaunlinie und Beschilderung führen Fußgänger an der Baustelle vorbei, ohne dass sie in den Lieferverkehr geraten.
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Eine Baustelleneinrichtung wirkt erst, wenn sie zum Verkehrsfluss passt. Wir stimmen sie deshalb mit den Zeitfenstern der Lieferanten ab. Dazu gehört die Anlieferung, die in Garmisch-Partenkirchen über die B 2 und die B 23 in den Ort läuft.
Auch Zugang, Umweltauflagen und Erste Hilfe gehören zum Plan. Wo die Baustelle am Hang oder am Wasser liegt, sehen wir Zugänge, Rettungswege und Schutzmaßnahmen von Beginn an vor.
Das Baufeld in Garmisch-Partenkirchen ist oft klein. Ringsum steigen die Berge an. Wir planen deshalb zuerst die nutzbare Fläche und ordnen Lager, Container und Wege so an, dass sie sich nicht im Weg stehen.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben und das Baufeld. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Garmisch-Partenkirchen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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