
Erding liegt rund 30 Kilometer nordöstlich der Münchner Innenstadt am Rand des Erdinger Mooses. Die Altstadt wird im Osten von der Sempt und im Westen vom Fehlbach eingefasst, die beiden Gewässer bilden zusammen einen fast geschlossenen natürlichen Graben. Wer dort baut, hat wenig Platz und muss die Fläche genau einteilen.
Eine Baustelleneinrichtung in Erding beginnt deshalb mit dem Grundstück und nicht mit einer Musterliste. Welche Container wohin kommen, wo Material liegt und woher der Strom kommt, hängt von Zuschnitt, Zufahrt und Untergrund ab. Genau das legen wir vor dem ersten Spatenstich fest.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Südlich und westlich der Altstadt wird es eng. Die Gassen sind schmal. Die Brücken über Sempt und Fehlbach begrenzen, was zufahren kann. Lagerflächen entstehen deshalb häufig auf dem Baugrundstück selbst. Sie müssen früh im Plan eingezeichnet werden, bevor der erste Container steht.
Westlich und nördlich der Stadt beginnt das Erdinger Moos, ein früheres Moorgebiet, das entwässert und urbar gemacht wurde. Wo Moor- oder Niederungsboden ansteht, tragen Stellflächen und Fahrspuren nicht von selbst. Unterbau, Entwässerung und Lastverteilung gehören bei der Einrichtung zur Planung und nicht zur Nacharbeit.
In Altenerding, Klettham und Langengeisling entstehen Wohnquartiere und Gewerbeflächen oft als größere Baufelder. Hier geht es weniger um Enge als um Abstimmung. Mehrere Gewerke teilen sich Zufahrten, Kranstandorte und Lager. Die Einrichtung muss mit dem Bauablauf mitwachsen.

Für Büro, Pausenraum und Materiallager braucht jeder Container eine ebene Standfläche. Im Mooraum und in der Sempt-Niederung gehören Schotterkoffer und Wasserableitung zur Planung, sonst sackt die Anlage nach einer nassen Woche ab.
Wo Baustrom und Bauwasser anliegen und wie sie auf dem Gelände verteilt werden, klären wir früh mit den Gewerken. Auf größeren Baufeldern führen wir die Leitungen am Rand entlang, damit Fahrzeuge sie nicht überrollen.
Den Bauzaun ziehen wir nach dem Grundstückszuschnitt. Grenzt eine schmale Gasse oder ein Gehweg an, gehören Beschilderung und Absperrung zur Verkehrssicherung dazu.
Was das Grundstück an Raum bietet, teilen wir in Lagerzonen, einen Kranplatz und Wendeflächen auf. Auf knappen Parzellen am Altstadtrand liegt das Material so in der Folge des Bauablaufs bereit.
Standflächen sind auf den Boden abgestimmt und tragen bei Nässe ebenso wie bei Trockenheit.
Enge Grundstücke am Altstadtrand lassen sich mit einem klaren Flächenplan nutzen, ohne dass Gewerke sich gegenseitig im Weg stehen.
Zufahrten und Anlieferpunkte sind auf schmale Straßen und Brücken abgestimmt.
Strom, Wasser und die Absicherung zur Straße sind am ersten Bautag da und müssen nicht nachgerüstet werden.
→ Fahrspuren und Standflächen legen wir fest an und führen das Wasser ab. Lkw und Container stehen so auch nach starkem Niederschlag sicher.
→ Wir teilen die Einrichtung in kleine Einheiten auf und gehen in die Höhe statt in die Fläche, etwa mit gestapelten Containern und schmalen Lagerstreifen.
→ Wir halten fest, welches Gewerk wann welche Fläche nutzt. Gemeinsame Zufahrten und Kranstandorte bleiben dadurch frei.
→ Bei Stellflächen und Leitungswegen berücksichtigen wir mögliche Wasserstände und legen Container und Lagerzonen entsprechend.
Mehrfamilienhäuser und Quartiersbauten in Altenerding oder Klettham mit mehreren Gewerken, gemeinsamen Zufahrten und getrennten Lagerzonen.
Umbauten im Bestand rund um die Altstadt, bei denen Gehwege, Anwohner und schmale Straßen die Einrichtung begrenzen.
Hallen und Betriebsgebäude auf größeren Grundstücken, bei denen Kranstellplätze und Lagerflächen früh festgelegt werden.
Erweiterungen laufender Anlagen, bei denen die Einrichtung den Betrieb nebenan nicht behindern darf.

Zuschnitt, Zufahrt, Gefälle und Boden werden geklärt. Danach steht fest, was das Baufeld an Platz hergibt.
Im Plan bekommen Büro, Materiallager, Kran, Zaunlinie und Lieferstelle ihren Ort. Die Bauleitung gleicht ihn mit ab.
Stellflächen, Zufahrten, Zaun, Strom und Wasser werden hergerichtet. Vor dem ersten Einsatz prüfen wir, ob alles funktioniert.
Ziehen neue Gewerke ein oder beginnt ein weiterer Abschnitt, richten wir Flächen neu aus. Die Wege bleiben dabei frei.
Liegt ein Bauvorhaben auf einem schmalen Streifen zwischen Altstadt und Sempt, dann ist für Material und Büro fast kein Platz übrig. Dann halten wir schon vor Baubeginn auf dem Plan fest, wo der Kran steht, wie hoch die Container gestapelt werden und an welcher Stelle geliefert wird.
Entsteht ein Neubau auf weichem Grund am Rand des Mooses, dann kommt zuerst die Befestigung: tragende Fahrspuren und eine Standfläche mit Wasserableitung. Zaun, Container und Baustrom folgen danach, damit nach dem ersten Starkregen nichts erneuert werden muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Auf der Einrichtung baut alles Weitere auf. Wir besprechen sie mit Bauleitung, Generalunternehmer und Gewerken und halten schriftlich fest, wer welche Fläche zu welcher Zeit nutzt.
Verschiebt sich der Bauablauf, ziehen wir Flächen und Zufahrten nach. So muss mitten im Betrieb nichts umgebaut werden. Die Wege bleiben frei.
Das Erdinger Moos ist ein früheres Moorgebiet. Moor- oder Niederungsboden trägt Lasten schlecht. Wir planen deshalb Unterbau und Entwässerung der Stellflächen mit ein, damit Container und Fahrzeuge auch nach Regenphasen sicher stehen.

Beschreiben Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir melden uns mit einem Plan für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Erding. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit