
Wer nach Bremen-Borgfeld liefert, kommt fast immer über wenige Straßen. Von Süden führt der Weg über Horn-Lehe oder Oberneuland heran, die Autobahn 27 hat ihren Anschluss bei Horn-Lehe und der Universität. Von Norden fließt der Verkehr aus Lilienthal herein. Schon der Ortsteil selbst beschreibt seine Borgfelder Heerstraße als stark belastet. Zu Spitzenzeiten ist das Netz überlastet.
Logistik-Management heißt hier: Lieferungen so takten, dass sie nicht in die Stoßzeiten fallen, wohngebietsschonende Routen wählen und die Nachbarschaft früh einbinden. Wir entwickeln dafür ein Baulogistikkonzept, das Zeitfenster, Wege und Abladeplätze für jedes Gewerk festlegt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ortsteil hat von 2000 bis 2014 von rund 5.500 auf über 9.000 Einwohner zugelegt. Die Straßen sind mit diesem Wachstum nicht im gleichen Maß breiter geworden. Eine neue Entlastungsstraße aus Lilienthal hat die Borgfelder Straßen nach Angaben des Ortsamts bisher nicht spürbar entlastet. Ein Sattelzug, der morgens im Berufsverkehr ankommt, steht also im selben Stau wie alle anderen.
Ausweichverkehr durch Wohngebiete ist im Ortsteil ein bekanntes Thema, an einigen Stellen wurden Verkehrshindernisse eingebaut. Für Baustellenverkehr heißt das: Navigationsgeräte schicken Lkw gern durch Straßen, die dafür nicht gedacht sind. Feste Routen und klare Anfahrtshinweise an alle Lieferanten verhindern Ärger mit der Nachbarschaft.
Die Straßenbahnlinie 4 fährt bis Borgfeld und weiter nach Lilienthal, dazu kommen Stadt- und Regionalbusse. Auf den Deichwegen und dem Fernradweg „Weites Land“ sind viele Radfahrer unterwegs. Ein Abladeplatz an einer Haltestelle oder eine Anlieferung über einen Radweg muss gesichert und abgestimmt sein.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Termine und legen fest, wann welches Material kommt, wo es abgeladen wird und wie lange es auf der Fläche bleibt. Das Konzept ist die gemeinsame Grundlage für Bauleitung und Lieferanten.
Jede Anlieferung bekommt einen festen Slot außerhalb der Stoßzeiten. So warten Fahrzeuge nicht auf der Straße und Lieferungen kollidieren nicht miteinander, auch wenn mehrere Gewerke am selben Tag kommen.
Wir legen eine Route über die Hauptstraßen fest und schicken sie jedem Lieferanten mit Ansprechpartner und Abladeplatz. Wohnstraßen mit Verkehrsberuhigung bleiben für Lkw tabu, soweit es die Lage der Baustelle zulässt.
Wir bereiten Aushänge und Hinweise für Anwohner vor, nennen Ansprechpartner und kündigen laute oder große Lieferungen vorher an. Das Ortsamt und der Beirat sind dabei mögliche Ansprechpartner für Fragen zum Verkehr.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße und blockieren keinen Bus und keine Bahn.
Material belegt keine knappe Lagerfläche, weil es erst kommt, wenn es verbaut wird.
Anwohner fühlen sich ernst genommen, weil sie vorher wissen, was kommt.
Bauleitung und Lieferanten arbeiten mit einem gemeinsamen Plan.
→ Wir legen die Zeitfenster in ruhigere Stunden und verteilen große Lieferungen auf mehrere Tage.
→ Wir geben feste Routen vor, schicken sie vorab an alle Fahrer und markieren die Zufahrt vor Ort deutlich.
→ Unsere Liefersteuerung vergibt die Slots nach Baufortschritt, sodass immer nur ein Fahrzeug am Abladeplatz steht.
→ Wir planen Sichtbereiche, Einweiser bei großen Lieferungen und eine sichere Führung des Rad- und Fußverkehrs.
Rohbau mit vielen Beton- und Steinlieferungen, die in Wohnstraßen mit Anwohnerverkehr getaktet werden müssen.
Anlieferungen außerhalb der Bring- und Abholzeiten, damit Kinder sicher zur Einrichtung kommen.
Arbeiten an Straßen und Wümmebrücken mit Umleitungen, bei denen Lieferungen und Verkehrsführung zusammen geplant werden.
Kleine Mengen in kurzen Abständen, oft ohne Lagerfläche auf dem Grundstück.

Wir sammeln Termine, Mengen und Lieferanten aller Gewerke und sehen uns die Zufahrt an.
Wir legen Zeitfenster, Route und Abladeplatz fest und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Jede Lieferung wird angemeldet, bestätigt und vor Ort in Empfang genommen.
Wir werten Verspätungen und Engpässe aus und passen die Slots für die nächsten Wochen an.
Liegt eine Baustelle in einem Wohngebiet abseits der Hauptstraßen, dann bekommt jeder Lieferant eine Route über die Hauptachse bis zur nächsten Einmündung. Von dort führt ein Einweiser das Fahrzeug zum Abladeplatz. Betonfahrzeuge und Fertigteile werden in Zeitfenster vor Beginn des Berufsverkehrs oder am späten Vormittag gelegt.
Steht in derselben Woche eine Lieferung mit Überlänge an, dann wird sie mit der Nachbarschaft und gegebenenfalls mit der Straßenverkehrsbehörde abgestimmt. Andere Lieferungen an diesem Tag werden verschoben, damit die Zufahrt frei bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Einrichtungsplan zurück: Nur wo Abladeplatz und Lager feststehen, lassen sich Zeitfenster sinnvoll vergeben.
Unsere operative Baulogistik setzt den Plan vor Ort um, mit Einweisern, Staplerfahrern und Kranführern. Die Baustellensicherheit kontrolliert an der Zufahrt, ob die angemeldeten Fahrzeuge kommen.
Morgens und am späten Nachmittag sind die Hauptstraßen am stärksten belastet. Wir legen Lieferungen deshalb möglichst dazwischen. Liegt die Baustelle nahe einer Schule oder Kita, meiden wir zusätzlich die Bring- und Abholzeiten.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Zeitraum. Wir erstellen ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Borgfeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit