
Auf jeder Baustelle kommen Beton, Stahl, Fertigteile und Ausbaumaterial an, oft zur gleichen Zeit und nicht selten am falschen Tor. Logistik-Management sorgt dafür, dass jede Lieferung ihren Platz und ihre Uhrzeit hat. In Bad Aibling kommt hinzu, dass viele Straßen von Menschen genutzt werden, die zur Kur oder Erholung hier sind.
Wir planen für Bauvorhaben in Bad Aibling die Wege, Zeitfenster und Abladestellen, sprechen sie mit Lieferanten und Gewerken ab und halten sie während des Baus aktuell. Ziel ist ein Verkehr, der die Baustelle versorgt, ohne die Stadt zu belasten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Anschluss an die A 8 und die Staatsstraße 2078 zwischen München und Rosenheim bringen schwere Fahrzeuge auf kurzem Weg an die Stadt heran. Die Südumgehung, die zum Teil im Tunnel verläuft, nimmt Verkehr aus der Mitte, doch laut Stadtbeschreibung ist die Innenstadt damit nicht vollständig entlastet. Für Bauverkehr zählt daher, welche Route zum jeweiligen Baufeld führt.
In der Innenstadt rund um den Marienplatz sind die Straßen für Lastzüge schmal. Anlieferungen in der Altstadt brauchen kleinere Fahrzeuge, feste Zeitfenster und eine Person, die an der Einfahrt einweist. Spitzenzeiten des Berufs- und Besucherverkehrs vermeiden wir, wo es der Bauablauf zulässt.
Die Mangfalltalbahn quert das Stadtgebiet mit Bahnhof und Haltepunkt Kurpark. Bahnübergänge und Unterführungen begrenzen Routen und Fahrzeughöhen. Das Logistik-Management erfasst solche Engstellen vorab und legt Ausweichwege fest.

Wir legen fest, auf welchem Weg die Lieferfahrzeuge das Baufeld erreichen. Höhenbegrenzungen, enge Kurven und Ortsdurchfahrten werden dabei beachtet. Die Route wird den Lieferanten schriftlich mitgeteilt.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. Wer anliefert, meldet sich vorher an, damit sich Fahrzeuge nicht stauen und Kran oder Aufzug frei sind.
Wir bestimmen, wo entladen wird. Außerdem weist jemand die Fahrzeuge ein. So bleiben Gehwege, Radwege und Nachbarzufahrten frei.
Die Gewerke melden ihren Bedarf, wir bündeln ihn zu einem Lieferplan. Gleichzeitige Großanlieferungen werden entzerrt.
Lieferungen kommen geordnet an. Wartezeiten von Fahrzeugen und Personal sinken.
Straßen und Zufahrten der Nachbarn bleiben nutzbar, ohne dass die Baustelle ins Stocken gerät.
Kran, Aufzug und Lagerflächen werden gleichmäßig ausgelastet statt in Spitzen überfordert.
Bauleitung und Lieferanten wissen vorab, wann was wohin geliefert wird.
→ Wir setzen auf kleinere Lieferfahrzeuge, feste Zeitfenster und Einweiser. Lastzüge halten wir auf Zulaufstrecken, bis die Abladezone frei ist.
→ Lieferungen legen wir außerhalb empfindlicher Zeiten wie der Mittagsruhe oder des Frühstücks. Motoren bleiben beim Warten aus.
→ Wir tragen Engstellen in die Routenkarte ein und geben Fahrzeughöhen und -längen vor. Fahrer erhalten eine Beschreibung der Zufahrt.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verhindert, dass drei Betriebe zur selben Stunde anliefern. Änderungen werden allen gleichzeitig mitgeteilt.
Sanierungen und Neubauten mit schmalen Zufahrten, bei denen Lieferungen einzeln und zeitlich getaktet eintreffen.
Bauarbeiten, bei denen Patientenzufahrten, Rettungswege und Lieferdienste der Häuser unberührt bleiben müssen.
Größere Wohn- und Gewerbebauten mit vielen Lieferungen über längere Zeit und der Notwendigkeit, Verkehr durch Wohnlagen zu vermeiden.
Erweiterungen bei Betrieben aus Pharma, Milchverarbeitung oder Maschinenbau mit Trennung von Werks- und Baustellenverkehr.

Wir sehen uns Straßen, Bahnübergänge, Ortsdurchfahrten und Nachbarn an und halten fest, wo Engstellen liegen.
Für jede Lieferart entsteht eine Route mit Zeitfenster und Abladestelle.
Spediteure und Gewerke erhalten die Regeln schriftlich, vor der ersten Anlieferung.
Wir passen den Lieferkalender an den Baufortschritt an und lösen Konflikte, bevor sie zur Wartezeit werden.
Liegt eine Baustelle im Zentrum und bekommt Fertigteile mit einem Schwerlasttransport, dann prüfen wir die Route vom Autobahnanschluss bis zum Tor. Wir legen ein Zeitfenster außerhalb der Stoßzeiten fest, melden die Fahrt an und stellen eine Einweisung am Abladeplatz.
Wird auf einer größeren Fläche gleichzeitig Beton, Stahl und Ausbaumaterial gebraucht, dann entsteht ein Lieferkalender mit festen Zeiten je Gewerk. Wer sich verspätet, rückt nach hinten. Die Zufahrt bleibt dadurch frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet auf der Baustelleneinrichtung auf: Abladezonen, Tore und Wendeflächen sind dort festgelegt. Mit der operativen Baulogistik vor Ort stimmen wir ab, wohin das Material nach dem Abladen kommt.
Die Sicherung am Tor weiß, wer wann erwartet wird. Eingelassen werden nur angemeldete Fahrzeuge. So greifen Planung, Zutritt und Verkehr ineinander.
Meist über die Anschlussstelle an der A 8 oder die Staatsstraße 2078. Von dort geht es über die Südumgehung weiter. Welche Route für Ihr Baufeld sinnvoll ist, legen wir bei der Planung fest, damit Lastzüge nicht durch die Altstadt fahren.

Nennen Sie uns Standort und Bauablauf. Wir besprechen mit Ihnen Routen, Zeitfenster und Abladezonen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bad Aibling. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit