
Ein Konzept allein bewegt keinen Stein. Operative Baulogistik ist der Teil, der jeden Tag auf der Baustelle stattfindet: Material verteilen, Flächen freihalten, Abfall trennen, Wege reinigen und die Gewerke untereinander abstimmen. In Sachsen läuft das in sehr unterschiedlichen Umgebungen, von der Großstadt bis zum Dorf im Erzgebirge.
Wir übernehmen die Steuerung dieser täglichen Abläufe. Dazu gehören Verbringungslogistik, Koordination der Entsorgung, Ordnung auf den Lagerflächen und Ansprache der Beteiligten. Die Arbeit richtet sich danach, wo die Baustelle liegt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Sachsen hat viele Städte mit historischem Bestand. Freiberg, Meißen, Zittau oder Bautzen sind gewachsene Kerne mit engen Straßen und wenig Lagerfläche. Dort wird Material nicht gestapelt, sondern täglich gebracht und gleich verbaut. Wer das organisiert, spart Platz und vermeidet Konflikte mit Anliegern.
Außerhalb der Zentren sieht es anders aus. Im Hügelland zwischen Döbeln, Mittweida und Hainichen liegen Baustellen oft an Ortsrändern oder auf Äckern. Der Nachschub kommt aus größerer Entfernung, Läden und Händler sind nicht um die Ecke. Hier hilft ein Lager auf der Baustelle mit festem Bestand, das regelmäßig aufgefüllt wird.
Das Erzgebirge verlangt Aufmerksamkeit für Wetter und Gelände. Hänge, Frost und Schnee verändern die Wege und den Takt. Wir richten die Arbeitsabläufe darauf aus und legen fest, welche Aufgaben bei Schneefall vorgezogen oder verschoben werden.

Material wird von der Entladestelle an den Einbauort gebracht, über Aufzug, Kran, Stapler oder von Hand. Wir ordnen die Wege so, dass sich Gewerke nicht gegenseitig im Weg stehen.
Abfälle werden getrennt gesammelt und rechtzeitig abgeholt. Wir stimmen Container, Abholtermine und Nachweise ab, damit die Baustelle nicht zuwächst.
Verkehrswege, Treppenhäuser und Lagerflächen bleiben nutzbar. Regelmäßige Reinigung hält auch die öffentliche Straße vor der Baustelle sauber.
Es gibt jemanden, der die tägliche Reihenfolge festlegt: Wer entlädt wann, wer nutzt den Aufzug, wo wird gelagert. Das nimmt Druck aus der Bauleitung.
Die Baustelle bleibt begehbar und aufgeräumt.
Material liegt am richtigen Ort, wenn es gebraucht wird.
Entsorgung läuft nach Plan, nicht nach Zufall.
Die Bauleitung hat einen Ansprechpartner für Ordnung und Abläufe.
→ Material wird nur in Tagesmengen angeliefert und direkt an die Verbauung gebracht. Ein Pufferlager außerhalb entlastet die Straße.
→ Ein kleiner Bestand an Verbrauchsmaterial bleibt auf der Baustelle. Wir prüfen den Stand regelmäßig und bestellen nach.
→ Sammelstellen je Geschoss und feste Abholtermine verhindern, dass Flächen zugestellt werden. Mulden und Container werden nach Bedarf getauscht.
→ Ein Tagesplan teilt Aufzug, Kran und Wege zu. Abweichungen melden wir sofort der Bauleitung.
Altstädte wie Görlitz, Pirna oder Zwickau verlangen Anlieferung in kleinen Mengen und enge Abstimmung mit Anliegern.
Viele Gewerke arbeiten gleichzeitig. Aufzug, Kran und Entsorgung müssen im Takt laufen.
Große Flächen brauchen klare Lagerzonen und regelmäßige Abholung von Verpackung und Verschnitt.
Neubaugebiete im Umland von Leipzig oder Dresden haben weite Wege für Nachschub und viele parallele Bauherren.

Wir besprechen mit der Bauleitung, welche Aufgaben täglich anfallen und wer sie heute erledigt.
Entladung, Aufzug, Lagerung, Entsorgung und Reinigung erhalten feste Zeiten und Zuständigkeiten.
Wir steuern die Abläufe auf der Baustelle, melden Abweichungen und halten Flächen und Wege frei.
Mit jedem Baufortschritt prüfen wir, ob Plan und Wirklichkeit noch zusammenpassen.
Wird in Sachsen ein Haus im Kern einer Stadt wie Freiberg saniert, dann gibt es weder Hof noch Lagerplatz. Gerüst, Containerstellplatz und Gehweg teilen sich wenige Meter. Wir legen fest, dass Material morgens in Tagesmengen kommt und Schutt am Nachmittag abgeholt wird, bevor der Verkehr zunimmt.
Wenn dann ein Gewerk früher fertig ist als geplant, rückt das nächste vor. Der Tagesplan wird entsprechend angepasst, der Containerwechsel verschiebt sich. So bleibt die Baustelle in Bewegung, ohne dass die Straße zum Lager wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik arbeitet nach dem Lieferplan aus dem Logistik-Management und nutzt die Flächen aus der Baustelleneinrichtung. Unvorhergesehenes fängt sie vor Ort auf: Ein Lkw kommt zu früh, ein Container ist voll, ein Weg ist gesperrt.
Mit der Zugangskontrolle stimmen wir Zeiten und Zufahrten ab. Für Baustellen in Sachsen mit mehreren Gewerken wird der Tagesablauf gemeinsam mit der Bauleitung festgelegt.
Dazu zählen Verbringung von Material, Koordination der Entsorgung, Ordnung auf Lagerflächen und Reinigung. Es ist die tägliche Arbeit, die den Lieferplan in die Praxis überträgt und die Baustelle in Bewegung hält.

Beschreiben Sie kurz Lage, Größe und Zahl der Gewerke. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die tägliche Steuerung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sachsen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit