
Baustoffe erreichen eine Baustelle in Sachsen fast immer über die Straße. Die A 4 quert das Land von West nach Ost, die A 17 führt von Dresden Richtung Prag und die A 38 umgeht Leipzig im Süden. Dazu kommt die A 72 zwischen Chemnitz und Leipzig. Wer von dort abfährt, steht schnell in Ortsdurchfahrten, die für Schwerverkehr nicht gebaut wurden.
Logistik-Management heißt: Lieferungen werden geplant, bevor der Lkw losfährt. Wir entwickeln ein Konzept für Materialflüsse, vergeben Zeitfenster und halten die Zufahrt frei. Das spart Wartezeit auf der Straße und Stillstand auf der Baustelle.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ballungsraum Leipzig-Halle im Nordwesten und die Region Dresden an der Elbe ziehen viel Verkehr an. Baustellen in Leipzig, Markkleeberg oder Radebeul liegen mitten in gewachsenen Vierteln. Lieferungen konkurrieren dort mit Pendlern, Straßenbahnen und Anliegern. Feste Zeitfenster und kurze Standzeiten sind darum kein Luxus, sondern Voraussetzung.
Die Elbe ist laut Wikipedia der einzig schiffbare Fluss des Landes. Für den Baustofftransport zählt sie nur dort, wo ein Anleger erreichbar ist. Bei Niedrigwasser behindern Felsen im Flussbett bei Torgau die Schifffahrt. Wer Schüttgut per Schiff plant, braucht darum immer eine Ausweichroute über die Straße.
Im Süden bremst das Gelände. Auf den Straßen ins Erzgebirge nach Marienberg oder Zschopau begrenzen Steigungen, enge Kurven und im Winter Schnee das Tempo schwerer Fahrzeuge. Wir planen dort mit größeren Puffern und kürzeren Ketten zwischen Lager und Baustelle.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und legen Routen, Entladezonen und Lagerorte fest. Das Konzept ist der Maßstab für jede spätere Lieferung.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Das Fahrzeug wird angemeldet, an der Zufahrt erkannt und zur Entladestelle geleitet. Nicht angemeldete Lieferungen werden zuerst geklärt.
Wir prüfen, welche Strecken Schwerverkehr tragen, wo Gewichtsgrenzen oder Engstellen liegen und auf welchem Weg Lieferanten die Baustelle erreichen.
Wir sammeln den Bedarf der Gewerke und ordnen ihn zu einem Wochenplan. Kran, Aufzug und Entladefläche werden nicht doppelt belegt.
Fahrzeuge warten nicht im öffentlichen Straßenraum.
Der Kran wird nicht durch zufällige Anlieferungen blockiert.
Material kommt zu dem Zeitpunkt an, zu dem es verbaut wird.
Anwohner und Verkehr werden weniger belastet.
→ Feste Zeitfenster und eine abgestimmte Anfahrtsroute verhindern, dass sich Fahrzeuge vor dem Tor stauen.
→ Zwischenlager nahe der Autobahn entkoppeln Anlieferung und Einbau. Kleinere Fahrzeuge bringen das Material in engen Lagen zur Baustelle.
→ Wir planen größere Zeitpuffer ein und legen fest, welche Lieferungen vorgezogen werden. Material für Wintertage wird vorab eingelagert.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender macht Überschneidungen sichtbar. Doppelte Anlieferungen entfallen.
In den Großstädten Leipzig und Dresden treffen viele Gewerke auf wenig Platz. Gesteuerte Zeitfenster halten die Straße frei.
Entlang der Autobahnen bei Schkeuditz oder Bautzen entstehen große Hallen. Betonfertigteile und Stahl kommen in dichten Folgen.
Linienbaustellen brauchen Lagerplätze und Zufahrten entlang der Trasse. Schüttgut wird in Takten angeliefert.
In Altstädten wie Meißen oder Pirna begrenzen enge Straßen die Fahrzeuggröße. Material wird in kleineren Mengen angeliefert.

Wir sammeln Mengen, Termine und Lieferanten aller Gewerke und prüfen Zufahrt und Fahrzeuggrößen.
Routen, Entladezonen, Zeitfenster und Zwischenlager werden in einem Lieferplan zusammengeführt.
Fahrzeuge werden angemeldet, an der Zufahrt erkannt und zur Entladestelle gelenkt.
Wartezeiten und Abweichungen werden ausgewertet. Danach schreiben wir den Plan für den nächsten Abschnitt fort.
Wird in Leipzig ein Geschossbau in einem dichten Quartier errichtet, dann gibt es eine einzige Zufahrt und kaum Lagerfläche. Betonlieferungen, Fassadenelemente und Ausbaumaterial treffen am selben Vormittag ein. Wir legen dann Zeitfenster je Gewerk fest und ordnen die Entladung so, dass die Fahrbahn nie länger als nötig besetzt ist.
Reicht der Platz an der Baustelle nicht aus, entsteht ein Pufferlager außerhalb der Stadt. Von dort fahren kleinere Fahrzeuge nach Bedarf. Die Fahrer erhalten vorab die Route und die Zeit. Nach jedem Bauabschnitt wird der Lieferplan überprüft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrten, Entladezonen und Lager aus dem BE-Plan sind die Orte, die der Lieferplan anfährt. Die Zugangskontrolle am Tor kennt die Zeitfenster und lässt angemeldete Fahrzeuge passieren.
Operative Kräfte setzen den Plan vor Ort um. Wir passen ihn an, sobald sich Bauablauf oder Verkehrslage ändern. Für große Vorhaben in Sachsen wird der Plan nach jedem Abschnitt fortgeschrieben.
In Leipzig und Dresden ist der Straßenraum knapp, im Erzgebirge sind Zufahrten steil und eng. Ohne Planung stauen sich Fahrzeuge vor dem Tor, der Kran steht still. Ein Konzept verteilt Lieferungen auf Zeitfenster und hält Wege frei.

Nennen Sie uns Standort, Bauablauf und Zahl der Gewerke. Wir schlagen ein Lieferkonzept vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sachsen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit