
Auf einer Baustelle mit vielen Beschäftigten reicht ein Verbandskasten nicht mehr aus. Nach der DGUV Vorschrift 1 § 27 muss ein Betriebssanitäter gestellt werden, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte gleichzeitig anwesend sind. Kaufmännische Mitarbeitende zählen dabei mit.
Große Vorhaben in Sachsen erreichen diese Schwelle schnell. Ein Geschossbau in Leipzig, ein Industriebau bei Dresden oder ein Brückenneubau über die Elbe bringen viele Gewerke auf einmal auf das Gelände. Wir planen den Sanitätsdienst für solche Baustellen und stimmen ihn auf Lage und Größe ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Betriebssanitäter dürfen nur eingesetzt werden, wenn sie von einer durch die Unfallversicherungsträger ermächtigten Stelle ausgebildet sind. Die Ausbildung besteht aus einem Grund- und einem Aufbaulehrgang, eine Fortbildung ist mindestens alle drei Jahre nötig. Bei jedem Einsatz prüfen wir diese Nachweise, bevor die Baustelle beginnt.
Sachsen ist zweigeteilt: Im Norden liegt Flachland, im Süden Mittelgebirge. Auf einer Baustelle in der Leipziger Tieflandsbucht erreicht der Rettungsdienst das Gelände meist auf kurzem Weg. Im Erzgebirge oder im Elbsandsteingebirge können Steigungen und enge Straßen die Anfahrt verlängern. Der Sanitätsplan nennt deshalb Zufahrt, Treffpunkt und Zeitbedarf für den Rettungsdienst.
Viele Baustellen liegen an Flüssen oder am Wasser. Die Elbe zieht sich durch Pirna, Dresden, Meißen und Riesa. Im Lausitzer Seenland entstehen Bauten an geflutetem Gelände. Arbeiten am Ufer und in der Höhe bringen eigene Gefahren mit. Ein Sanitätskonzept legt fest, wie Verletzte dort erreicht und versorgt werden.

Wir zählen mit Ihnen die gleichzeitig anwesenden Beschäftigten und klären, ob die Schwelle von 100 Versicherten erreicht wird. Daraus folgt, ob und in welchem Umfang ein Betriebssanitäter nötig ist.
Wir legen Standort, Erreichbarkeit, Meldewege und Treffpunkt für den Rettungsdienst fest. Der Plan wird mit der Bauleitung und der Sicherheitsplanung abgestimmt.
Betriebssanitäter leisten die Erstversorgung bei Verletzungen und dokumentieren Vorfälle. Sachmittel wie Trage oder Sauerstoff stellen wir nach Absprache bereit.
Wir klären vorab, wie der Rettungsdienst die Baustelle erreicht, wo er hält und wie er eingewiesen wird. Die Wege werden freigehalten.
Die gesetzliche Vorgabe für Baustellen über 100 Versicherte wird erfüllt.
Der Rettungsdienst findet die Baustelle auf kurzem Weg.
Verletzungen werden erstversorgt und dokumentiert.
Die Bauleitung hat für den Ernstfall klare Meldewege.
→ Der Sanitätsplan nennt Anfahrtswege und einen festen Treffpunkt. Ein Einweiser erwartet den Rettungsdienst, wenn die Zufahrt nicht eindeutig ist.
→ Wir prüfen vorab, ob die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge nutzbar ist, auch bei Schnee. Anschließend halten wir sie frei.
→ Für Uferbereiche und Gerüste planen wir Rettungswege mit ausreichender Breite. Sachmittel für den Transport Verletzter stellen wir nach Absprache bereit.
→ Wir prüfen den Bauablauf und legen fest, in welchen Phasen ein Betriebssanitäter nötig ist, etwa bei Betonage oder Rohbauspitzen.
In Leipzig oder Dresden arbeiten in der Rohbauphase viele Gewerke gleichzeitig. Die Schwelle von 100 Versicherten wird leicht erreicht.
Große Hallen, etwa bei Schkeuditz oder Riesa, brauchen viele Beschäftigte in kurzer Zeit. Wege für den Rettungsdienst sind lang.
Bauten an Flüssen wie der Elbe oder der Mulde bedeuten Arbeit am Wasser und in der Höhe.
Im Erzgebirge verlängern Steigungen und Wetter die Anfahrt des Rettungsdienstes.

Wir klären mit der Bauleitung, wie viele Versicherte gleichzeitig auf der Baustelle sind und in welchen Phasen.
Standort, Rettungswege, Treffpunkt und Meldeweg werden festgelegt und mit der Sicherheitsplanung abgeglichen.
Betriebssanitäter mit gültiger Ausbildung werden eingeplant, Sachmittel nach Absprache bereitgestellt.
Bei jedem neuen Bauabschnitt prüfen wir, ob Zahl der Beschäftigten und Wege noch zum Konzept passen.
Wird in Sachsen eine Großbaustelle bei Dresden betrieben, auf der zeitweise mehr als 100 Beschäftigte arbeiten, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Wir stimmen mit der Bauleitung ab, in welchen Phasen die Schwelle erreicht wird. Der Standort des Sanitäters wird so gewählt, dass er von allen Bereichen aus schnell erreichbar ist.
Passiert ein Unfall, dann sind Meldewege klar: Der Sanitäter versorgt, die Bauleitung ruft den Rettungsdienst, ein Einweiser erwartet ihn am Tor. Im Anschluss wird der Vorfall dokumentiert. Fällt ein Betriebssanitäter aus, wird Ersatz geplant.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsplan nutzt die Zufahrten und Wege der Baustelleneinrichtung. Rettungswege werden im BE-Plan markiert und freigehalten. Die Zugangskontrolle am Tor weiß, wie sie Rettungsfahrzeuge ohne Verzögerung durchlässt.
Mit der operativen Baulogistik stimmen wir ab, dass Rettungswege nicht durch Lager oder Container verstellt werden. Bei Vorhaben in Sachsen mit mehreren Bauabschnitten prüfen wir den Plan je Abschnitt.
Nach der DGUV Vorschrift 1 § 27, wenn auf der Baustelle mehr als 100 Versicherte gleichzeitig anwesend sind. Kaufmännische Mitarbeitende zählen mit. Für die Prüfung ist die Zahl der gleichzeitig Anwesenden entscheidend, nicht die Gesamtzahl aller Beteiligten.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und Zahl der Beschäftigten. Wir klären mit Ihnen, ob und wie ein Betriebssanitäter nötig ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sachsen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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