
Der Weg zur Baustelle ist in Würzburg selten frei wählbar. Der Verkehr bündelt sich an den Mainquerungen, die Altstadt war bis 1886 nur über eine einzige Brücke zu erreichen. Auch heute führen nur wenige Straßenbrücken über den Fluss. Dazu kommen die Bundesstraßen 8, 13, 19, 22 und 27 sowie die Autobahnen A 3, A 7 und A 81, über die ein Großteil des Materials ankommt.
Ein Logistik-Management ordnet diese Anfahrten. Wir planen, welcher Lastwagen wann und über welchen Weg an die Baustelle kommt, wie lange er entlädt und wo er wartet, wenn der Platz belegt ist. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss, der weder die Baustelle noch die Nachbarschaft überlastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Brückenlage zwingt viele Fahrten auf dieselben Achsen. Auf der B 19 kommt es im Stadtgebiet nach Angaben der Stadtbeschreibung häufig zu Behinderungen. Eine Lieferung, die zur falschen Zeit startet, steht dort schnell im Stau und trifft verspätet ein. Zeitfenster müssen deshalb Fahrzeiten mitdenken.
In der Innenstadt und in den Wohnbezirken rund um die Hochschulen teilen sich Lastwagen die Straße mit Straßenbahn, Bussen und Radverkehr. Das Netz der Straßenbahn umfasst fünf Linien. Für das Entladen bleibt oft nur ein kurzes Stück Straßenrand, das wir zeitlich genau takten.
Am Hang laufen Anfahrten über enge Straßen mit Steigung. Große Fahrzeuge kommen dort nur in bestimmten Richtungen an die Baustelle. Wir prüfen die Routen vorab und legen fest, welche Fahrzeuggrößen zugelassen sind.

Wir legen die Anfahrtswege für Lastwagen fest und weisen Fahrer und Speditionen vorab ein. Brückenquerungen, Engstellen und Steigungen fließen in die Wahl der Route ein.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Die Vergabe berücksichtigt Spitzenzeiten im Berufsverkehr und die Taktung der Entladung vor der Baustelle.
Wir informieren Anlieger über Lieferzeiten und halten Zufahrten zu Häusern und Geschäften frei. Das beruhigt die Straße und senkt das Konfliktpotenzial.
Ankunft, Entladedauer und Wartezeiten werden erfasst. Daraus lassen sich Engpässe erkennen und die Planung für die nächsten Wochen anpassen.
Lieferungen treffen zum geplanten Zeitpunkt ein, nicht zufällig.
Wartende Fahrzeuge blockieren weder Straße noch Zufahrt.
Anwohner und Geschäfte in der Nachbarschaft wissen, was auf sie zukommt.
Sie erhalten Daten, mit denen sich Verzögerungen belegen lassen.
→ Wir verschieben Lieferfenster aus den Spitzenzeiten und planen Alternativrouten für den Fall, dass eine Querung stockt.
→ Wir takten die Ankünfte so, dass nie mehr Fahrzeuge warten, als die Fläche aufnehmen kann.
→ Entladezeiten werden so gelegt, dass Gleise und Haltestellen frei bleiben.
→ Wir legen zulässige Fahrzeugmaße fest und teilen große Ladungen auf mehrere kleinere Fahrten auf.
In Bezirken wie Heuchelhof oder Lengfeld laufen Lieferungen über Zubringer, die von Anwohnern genutzt werden.
Auf dem Hubland teilen sich Baustellenfahrzeuge die Straßen mit Studierenden und Linienbussen.
Bei Sanierungen nahe der Altstadt stehen nur kurze Entladefenster am Straßenrand bereit.
Im Hafen bündeln sich Güterverkehr über Straße und Schiene, auf dem Baustellen mitfahren müssen.

Wir sehen uns Zufahrt, Straßenverlauf, Linienverkehr und Engstellen rund um die Baustelle an.
Aus der Analyse entsteht ein Anlieferkonzept mit Routen, Entladeplätzen und Slots.
Wir informieren Gewerke und Speditionen und stimmen die Abläufe mit der Nachbarschaft ab.
Wir vergeben Slots, erfassen die Ankünfte und passen das Konzept bei Bedarf an.
Liegt eine Baustelle an einer Straße, auf der mehrere Buslinien fahren und der Verkehr am Vormittag dichter wird, dann bringt eine freie Anlieferung wenig. Die Lastwagen reihen sich ein, blockieren den Straßenrand und verärgern Nachbarn. Wir würden die Lieferungen in zwei Fenster teilen und die Anfahrt über eine Route legen, die Engstellen umgeht.
Fällt dann ein Fahrzeug aus oder verspätet sich eine Lieferung, rückt das nächste Fenster nach. Der Bauleiter sieht in der Dokumentation, was eingetroffen ist. Gewerke lassen sich dann umplanen, statt untätig zu warten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Entladeflächen, Tore und Wege aus dem Einrichtungsplan bilden den Rahmen für die Slots. Mit der Bauleitung stimmen wir ab, welche Gewerke wann Material brauchen.
Wir bringen die Liefersteuerung zudem mit Zugangskontrolle und Entsorgung zusammen. So wissen Fahrer und Wachpersonal, wer wann einfährt. Abfallcontainer werden zur passenden Zeit getauscht.
Wir legen Lieferungen möglichst außerhalb der Spitzenzeiten und planen für jede Fahrt eine Alternativroute ein. Da die Querungen über den Main begrenzt sind, rechnen wir mit Puffern, damit ein Stau nicht den ganzen Tagesplan verschiebt.

Schildern Sie uns Standort und Bauablauf, wir schlagen Ihnen ein Anlieferkonzept mit Routen und Zeitfenstern vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Würzburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit