
Kitzingen liegt im Maindreieck etwa 20 Kilometer von Würzburg entfernt. Die Autobahnen A 3 und A 7 treffen am Kreuz Biebelried nordwestlich der Stadt zusammen. Von dort führt der Lieferverkehr über die B 8 oder die Tangenten in das Stadtgebiet. Ob Beton, Stahl oder Fertigteile: Alles muss am Ende über eine der Mainbrücken oder auf der richtigen Seite ankommen.
Logistik-Management heißt, diese Fahrten zu ordnen. Wer liefert wann, über welche Strecke und wohin? Auf einer Baustelle in Kitzingen entscheidet das darüber, ob sich Fahrzeuge vor dem Tor stauen oder nacheinander abgefertigt werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Main trennt die Stadt. Vier Straßenbrücken und eine Eisenbahnbrücke verbinden die Ufer, von der Nordbrücke bis zur Südbrücke. Die Tangenten im Westen, Süden, Osten und Norden bilden einen Ring um das Stadtgebiet. Fällt ein Abschnitt aus oder staut sich der Verkehr, muss die Planung eine zweite Route kennen.
Die Altstadt mit Marktplatz und Rathaus hat enge Gassen. Lange Lastzüge kommen dort nicht überall durch. Anlieferungen werden deshalb in kleinere Fahrzeuge umgeladen oder in feste Zeiträume gelegt. Nachbarn und Geschäfte merken jede Störung sofort.
Im Osten, in Etwashausen und der Siedlung, liegen die meisten Industriegebiete. Dort ist der Lieferverkehr dichter, weil auch Betriebe ihre eigenen Transporte abwickeln. Eine Baustelle teilt sich die Straße mit Lkw des laufenden Gewerbes. Die Lieferfenster müssen darauf Rücksicht nehmen.

Das Konzept legt Routen, Übergabepunkte und Abstellflächen fest. Es berücksichtigt, auf welchem Mainufer die Baustelle liegt und welche Brücken infrage kommen.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. In der Altstadt sind die Fenster kurz und früh. Im Industriegebiet richten sie sich nach dem Betrieb der Nachbarn.
Wir halten eine zweite Strecke bereit, falls eine Brücke oder ein Abschnitt des Tangentenrings blockiert ist. Fahrer erhalten sie vorab.
Wer an der Baustelle wohnt oder arbeitet, erfährt vorher von Lieferspitzen. Das verhindert Streit um zugeparkte Einfahrten.
Fahrzeuge warten nicht an der Brücke oder auf der Straße.
Die Altstadt wird nur zu den vereinbarten Zeiten belastet.
Ausweichrouten sind bekannt, bevor sie gebraucht werden.
Bauleitung und Anlieger wissen, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
→ Die Fahrer erhalten eine Wegbeschreibung, die das Ufer und die Brücke benennt. So endet die Fahrt nicht an einer Stelle, von der es nur über einen Umweg weitergeht.
→ Feste Zeitfenster verteilen die Ankünfte. Wartende Fahrzeuge stehen auf einer vorgesehenen Fläche statt auf der Straße.
→ Das Material wird an einem Umschlagplatz außerhalb auf kleinere Fahrzeuge verteilt. Das Konzept legt diesen Platz früh fest.
→ Lieferspitzen werden mit den Anliegern abgesprochen. Zeiten mit viel Betriebsverkehr bleiben nach Möglichkeit frei.
Große Vorhaben erzeugen Lieferspitzen, die über Tangenten und B 8 laufen.
Kleinteilige Anlieferung in engen Gassen mit Rücksicht auf Anwohner.
Hallenbauten teilen sich die Straße mit dem Betriebsverkehr der Nachbarn.
Arbeiten an Brücken oder Uferbereichen verlangen eine Planung, die den Querverkehr zwischen den Ufern mitdenkt.

Wir klären Lage, Zufahrten, Brücken und Nachbarn und sammeln, welche Lieferungen anfallen.
Routen, Übergabepunkte und Zeitfenster werden festgelegt und mit der Bauleitung besprochen.
Speditionen erhalten Wegbeschreibung, Fenster und Ansprechpartner.
Während der Bauzeit wird der Plan an den Stand der Arbeiten angepasst.
Liegt eine Baustelle im Umfeld des Marktplatzes, dann kommt ein Sattelzug mit Fertigteilen nicht bis vor die Tür. Das Konzept sieht dann einen Treffpunkt am Stadtrand vor. Von dort fahren kleinere Fahrzeuge in festen Fenstern zur Baustelle.
Liegt die Baustelle in Etwashausen, dann kommen die Lieferungen über die B 8 oder die Osttangente. Werden an einem Tag mehrere Betonmischer gebraucht, dann staffelt der Plan sie so, dass der Betrieb in der Nachbarschaft weiterläuft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Tore und Wartezonen liegen, bestimmt, welche Zeitfenster möglich sind. Die Zugangskontrolle erfasst, wer ankommt.
Auch die operative Seite hängt daran: Wer entlädt, braucht Platz und Hilfsmittel zur richtigen Zeit. Wir stimmen Plan und Ausführung ab.
Von den Autobahnen A 3 und A 7 führt der Weg zur B 8 und zu den Tangenten. Welche Strecke sinnvoll ist, hängt davon ab, auf welcher Mainseite die Baustelle liegt.

Beschreiben Sie uns Ihre Baustelle. Wir zeigen Ihnen, wie wir die Anlieferung planen würden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kitzingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit