
Eine Baustelle beginnt mit der Frage, wo was stehen darf. In Wittenberg ist diese Frage selten banal. Die Altstadt mit Schlosskirche, Stadtkirche, Lutherhaus und Melanchthonhaus gehört seit 1996 zum UNESCO-Welterbe. Rund um diese Häuser ist der Raum für Container, Lagerflächen und Kräne knapp bemessen.
Baustelleneinrichtung heißt, diese Flächen vor dem ersten Spatenstich festzulegen. Wir planen Zufahrt, Containerstandorte, Lager, Ver- und Entsorgung sowie Zaun und Beschilderung für Baufelder in Wittenberg und seinen Ortsteilen. Das Ergebnis ist ein Einrichtungsplan, nach dem sich alle Gewerke richten können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Umfeld der Welterbestätten zählt jeder Quadratmeter. Straßen sind schmal und Besucher bewegen sich zu Fuß durch das Quartier. Ein Containerstandort, der anderswo selbstverständlich wäre, muss hier mit der Stadt und dem Denkmalschutz abgestimmt werden. Deshalb gehört die Klärung von Aufstellflächen an den Anfang der Planung.
Wittenberg liegt am Nordufer der Elbe auf sandigem Untergrund. Für die Einrichtung bedeutet das, Tragfähigkeit und Grundwasserstand der Aufstellflächen zu betrachten, bevor Container und Lagerplätze festgelegt werden. In Elbnähe kommt hinzu, dass die Fläche bei Hochwasserlagen anders genutzt werden muss als im Normalbetrieb.
Die Stadt gliedert sich in zwölf Ortschaften mit 28 Ortsteilen, darunter Pratau und Seegrehna südlich der Elbe. Je nach Lage steht für das Baufeld viel Platz am Ortsrand oder fast keiner im Zentrum. Der Einrichtungsplan wird für jeden Standort neu gedacht und nicht von einem anderen Projekt übernommen.

Wir legen fest, wo Zufahrt, Lagerplatz, Kranstandort und Containeranlage liegen. In engen Straßen der Altstadt gehören dazu auch Wendemöglichkeiten und freie Gehwege.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so angeordnet, dass Wege kurz und Fluchtwege frei bleiben. Sanitäranlagen planen wir nach Belegung der Baustelle.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteilung und Absicherung der Versorgung. In Elbnähe berücksichtigen wir, dass Verteiler trocken und erreichbar stehen.
Zaunlinien, Beschilderung und Absperrungen richten sich nach der Lage. Wo Besucherströme am Baufeld vorbeiführen, werden Fußwege eigens geführt.
Zufahrten und Lagerflächen sind geklärt, bevor die ersten Lieferungen kommen.
Gewerke finden von Beginn an geordnete Arbeitsplätze und Wege vor.
Anwohner und Passanten werden am Baufeld in Wittenberg geschützt vorbeigeführt.
Der Plan lässt sich anpassen, wenn sich die Bauphase oder die Lage der Elbe ändert.
→ Wir prüfen Ausweichflächen in der Nähe, staffeln Anlieferung und Lagerung und stimmen Aufstellflächen vorab mit den Beteiligten ab.
→ Die Aufstellflächen werden nach Tragfähigkeit gewählt, bei Bedarf wird der Untergrund vorbereitet.
→ Der Einrichtungsplan sieht hochwassersensible Bereiche nur für Dinge vor, die sich schnell räumen lassen.
→ Wir planen Zaun, Beschilderung und Gehwegführung so, dass Besucher geschützt an der Baustelle vorbeikommen.
Baufelder in der Altstadt mit engen Zufahrten und wenig Fläche für Container.
Baustellen in Wohngebieten, bei denen Zufahrt und Gehwege geregelt werden müssen.
Weitläufige Baufelder, auf denen Lager, Wege und Anschlüsse zu planen sind.
Flächen mit Grundwassernähe, bei denen Untergrund und Hochwasserlagen mitgedacht werden.

Wir sehen uns Baufeld, Zufahrt, Untergrund und Umfeld an.
Container, Lager, Wege, Zaun und Anschlüsse werden auf dem Plan festgelegt.
Die Baustelle wird nach Plan hergerichtet und mit den Gewerken abgestimmt.
Ändert sich die Bauphase, wird die Einrichtung angepasst.
Liegt eine Baustelle im Quartier rund um die Altstadt und bleibt wenig Fläche, dann wird zuerst die Zufahrt geklärt. Container werden platzsparend gestapelt oder auf einer Ausweichfläche aufgestellt, Material kommt in kleinen Mengen und nach Zeitfenster. Zaun und Gehwegführung halten Besucher vom Baufeld fern.
Entsteht ein Gewerbebau oder Wohnungsbau am Stadtrand, dann steht mehr Platz zur Verfügung. Hier steht die Tragfähigkeit des Bodens im Vordergrund. Der Plan legt Lagerflächen, Wege für Lastwagen und Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser fest, bevor Material angeliefert wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Aus dem Logistik-Management kommen die Zeitfenster für Anlieferungen, die dort geplanten Mengen bestimmen die Größe der Lagerflächen. Umgekehrt legt die Einrichtung fest, wo Fahrzeuge ein- und ausfahren.
Auch Sicherung und Umweltschutz greifen auf den Plan zurück. Tore und Zaunlinien bestimmen, wo Zugänge kontrolliert werden. Liegt das Baufeld in Elbnähe, zeigt der Plan zudem, wo Stoffe so gelagert werden, dass sie nicht in den Boden oder ins Wasser gelangen.
Das hängt vom Vorhaben ab. In der Altstadt von Wittenberg ist oft wenig Fläche vorhanden, deshalb prüfen wir Ausweichflächen, platzsparende Anordnung und gestaffelte Anlieferung, bevor der Plan feststeht.

Schildern Sie uns Lage und Vorhaben. Wir erstellen daraus einen Einrichtungsplan, der zur Fläche passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wittenberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit