
Wittenberg liegt am Nordufer der Elbe. Westlich der Stadt erstreckt sich das Biosphärenreservat Mittelelbe, nach Osten mündet die Schwarze Elster in den Fluss. Von Westen kommt die Mulde. Wer hier baut, bewegt sich in einer Landschaft, in der Wasser, Boden und Tierwelt besonders gut betrachtet werden müssen.
Ökologische Baubegleitung heißt, dass jemand die Umweltauflagen einer Baustelle im Blick behält. Für Vorhaben in Wittenberg prüfen wir Schutzgebiete und Artenvorkommen, kontrollieren den Umgang mit Boden und Wasser und halten die Ergebnisse schriftlich fest. Das gibt Bauherren Sicherheit gegenüber Behörden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Biosphärenreservat Mittelelbe schützt eine Auenlandschaft, die vielen bedrohten Arten Lebensraum bietet. Genannt werden über 1.000 Pflanzenarten und rund 250 Vogelarten, das Gebiet ist ein wichtiger Ort für den Schutz des Elbebibers. Baumaßnahmen in der Nähe müssen prüfen, ob Brut-, Ruhe- oder Wanderzeiten berührt werden.
Die Elbe prägt auch den Boden. Wittenberg liegt auf sandigem Untergrund, der Wasser schnell durchlässt. Austretende Stoffe gelangen deshalb rascher ins Grundwasser als in dichten Böden. Lagerflächen für Treibstoffe und Betriebsstoffe brauchen daher eine dichte Unterlage und eine klare Regelung für den Umgang damit.
Im Norden liegt der Fläming, im Süden die Dübener Heide mit hohem Waldanteil. Im Landkreis finden sich mehrere Naturschutzgebiete. Je nach Lage des Baufelds sind andere Auflagen zu beachten. Eine Baubegleitung erfasst diese vor Baubeginn und achtet während der Arbeiten darauf, dass sie eingehalten werden.

Wir stellen vorab fest, ob das Baufeld in oder neben einem Schutzgebiet liegt und welche Arten betroffen sein können.
Wir kontrollieren Lagerung, Betankung und Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Gerade in Elbnähe ist das wichtig.
Nebenbestimmungen aus Genehmigungen werden mit dem Baufortschritt abgeglichen und ihre Einhaltung dokumentiert.
Kontrollen werden schriftlich festgehalten, sodass Nachweise gegenüber Genehmigungsbehörden vorliegen.
Auflagen werden nicht erst bei der Abnahme bemerkt, sondern während des Baus.
Boden und Gewässer in Wittenberg sind besser vor Verunreinigung geschützt.
Die Dokumentation erleichtert den Dialog mit Behörden.
Bauherren verringern das Risiko von Baustopps durch Verstöße.
→ Wir erfassen Vorkommen vor Baubeginn und stimmen Arbeitszeiten und Maßnahmen mit der zuständigen Stelle ab.
→ Lagerplätze erhalten eine dichte Unterlage und Auffangvorrichtungen, die Betankung wird kontrolliert.
→ Stoffe werden so gelagert, dass sie sich rasch räumen lassen. Ein Plan regelt, was bei steigendem Pegel zu tun ist.
→ Wir übersetzen die Auflagen in eine Kontrollliste und weisen die Beteiligten ein.
Baufelder am Ufer und in der Aue, bei denen Gewässer- und Artenschutz zu beachten sind.
Arbeiten an Deichen, Gräben und Böschungen mit Eingriff in Boden und Wasserhaushalt.
Neubauten auf bisher freien Flächen, auf denen Eingriffe auszugleichen sind.
Neubaugebiete, die an Wald, Wiese oder Gewässer grenzen.

Wir klären Schutzgebiete, Artenvorkommen und Auflagen der Genehmigung.
Aus den Auflagen entsteht eine Kontrollliste mit Zeiten und Zuständigkeiten.
Wir kontrollieren Lagerung, Betankung und Einhaltung der Auflagen während der Arbeiten.
Ergebnisse werden schriftlich festgehalten und an Bauleitung und Behörde gegeben.
Liegt ein Bauvorhaben nahe der Elbe oder in der Nähe des Biosphärenreservats, dann beginnt die Begleitung mit der Erfassung. Es wird geprüft, ob Schutzgebiete oder Artenvorkommen berührt sind. Dazu kommt die Frage, welche Zeiten für die Arbeiten gelten. Die Ergebnisse gehen an Bauleitung und Behörde.
Wird auf sandigem Boden ein Betriebsstofflager eingerichtet, dann prüfen wir die Unterlage und die Auffangvorrichtungen. Betankungen werden an festen Stellen durchgeführt, Kontrollen schriftlich festgehalten. So lässt sich nachweisen, dass kein Stoff in den Untergrund gelangt ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrolle beginnt bei der Einrichtung. Dort wird festgelegt, wo Lager, Betankung und Containerstandorte liegen, damit sie Schutzbereiche nicht berühren. Das Logistik-Management sorgt dafür, dass Fahrzeuge Schutzflächen meiden.
Auch die operative Baulogistik trägt bei, indem sie Abfälle trennt und Stoffe ordnungsgemäß lagert. In Wittenberg stimmen wir zudem ab, wie sich bei Hochwasserlagen an der Elbe die Baustelle sichern lässt, damit nichts ausgespült wird.
Wenn das Baufeld in oder neben einem Schutzgebiet liegt, geschützte Arten betroffen sein können oder die Genehmigung entsprechende Auflagen enthält. Ob das zutrifft, klären wir zu Beginn gemeinsam mit Ihnen.

Beschreiben Sie Lage und Vorhaben. Wir prüfen, welche Kontrollen sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wittenberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit