
Bevor der erste Bagger anrückt, entscheidet sich auf dem Plan, wo Container stehen, wo Material lagert und wie Lieferwagen einfahren. Das gilt überall, doch in Wertheim hängt die Antwort stark davon ab, an welcher Stelle der Stadt gebaut wird.
Die Stadt liegt an der Mündung der Tauber in den Main und reicht vom Flusstal bis auf die Hochfläche. Zwischen dem tiefsten Punkt am Main und dem höchsten auf dem Vorderen Berg liegen rund 285 Höhenmeter. Wir planen Ihre Baustelleneinrichtung so, dass sie zu Gelände und Nachbarschaft passt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Talraum von Main und Tauber ist die Flussnähe das erste Thema. Die Stadt erinnert sich an Hochwasser: Im Februar 1784 stieg der Pegel auf 8,50 Meter, 1909 standen einzelne Straßen zwei bis drei Meter unter Wasser. Lager, Verteiler und Anlagen der Baustelle gehören deshalb möglichst weit weg von der Uferlinie und in ein Gelände, das sich im Zweifel schnell räumen lässt.
Rund um die Altstadt mit Burgruine, Engelsbrunnen und der Alten Münze sind die Flächen knapp. Dort bleibt für Lager und Wendeflächen oft nur wenig Raum, sodass Material in kleinen Einheiten und nach Bedarf ankommen muss. Auf der Hochfläche und in den Neubaugebieten wie der Bestenheider Höhe oder im Industriegebiet Almosenberg liegt die Sache anders: Dort gibt es mehr Platz, dafür längere Zufahrten und eine Anbindung an die Landesstraßen.
Weil die Stadt mit 15 Ortschaften und mehreren Stadtteilen weit verteilt ist, lohnt sich ein klarer Plan für Strom, Wasser und Schmutzwasser. Wo Anschlüsse fehlen, muss die Baustelle früh klären, woher sie ihre Versorgung bezieht und wie sie sie nach Abschluss wieder zurückbaut.

Wir zeichnen Container, Lagerflächen, Kranstandorte und Wege auf einem Plan ein. In Hanglage oder auf schmalen Grundstücken prüfen wir, wo Flächen eben genug sind und wo Material nicht abrutscht.
Wir planen die Zufahrt zur Baustelle mit Tor, Einweisung und Schleppkurven. Das umfasst auch die Absprache mit der Straßenverkehrsbehörde, wenn Gehwege oder Fahrstreifen berührt werden.
Wir koordinieren die Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser und legen fest, wo Verteiler stehen. In Flussnähe achten wir darauf, dass sie hochwassersicher gesetzt werden.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung richten sich nach Lage und Nachbarschaft. An Wegen unterhalb der Burg oder an Hängen planen wir zusätzlich, wie Passanten sicher vorbeigeführt werden.
Die Baustelle startet mit klaren Wegen und Flächen statt mit Umstellungen im laufenden Betrieb.
Strom, Wasser und Entsorgung sind von Anfang an geklärt und stehen den Gewerken zur Verfügung.
Fahrzeuge finden Zufahrt und Abladestelle ohne Suchen oder Rangieren auf der Straße.
Hochwasser und Hanglage fließen in die Planung ein und überraschen die Baustelle nicht.
→ Wir legen Lager und Verteiler möglichst hoch und weit vom Ufer an. Dazu halten wir einen Plan bereit, der beschreibt, was bei steigendem Wasser in welcher Reihenfolge geräumt wird.
→ Wir planen kleine Anlieferungen, kurze Standzeiten für Fahrzeuge und Lagerflächen, die nur das Nötigste vorhalten. Alles Weitere kommt bei Bedarf nach.
→ Wir suchen ebene Flächen für Container und Kran und sichern Lager gegen Abrutschen. Wege für Fahrzeuge und Fußgänger werden getrennt geführt.
→ Wir klären früh die Verfügbarkeit von Strom und Wasser. Die Leitungswege planen wir so, dass sie den Verkehr auf dem Gelände nicht kreuzen.
Bauen auf knappem Raum unter Burgruine und Gassen, mit kleinen Lagerflächen und angepasster Anlieferung.
Hallen und Betriebsgebäude im Industriegebiet Almosenberg mit größeren Flächen und Zufahrt über die Landesstraßen.
Wohnbau in Gebieten wie der Bestenheider Höhe, bei dem Zufahrt und Gelände im Vordergrund stehen.
Vorhaben in Bestenheid in der Nähe des Mainhafens und der Gleise, mit Rücksicht auf Verkehr und Hochwasser.

Wir sehen uns Fläche, Gefälle, Zufahrt und Nachbarschaft an und klären, wo Wasser und Strom anliegen.
Container, Lager, Kran, Wege und Zaun werden auf einem Plan festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir begleiten den Aufbau und weisen die Gewerke in Flächen, Wege und Regeln ein.
Bei Wechseln im Bauablauf passen wir den Plan an und organisieren am Ende den Rückbau.
Liegt eine Baustelle im Talraum nahe der Tauber, dann beginnt die Planung bei der Frage nach dem Wasser. Wir setzen Container und Verteiler auf höher gelegene Flächen und halten den Uferbereich frei. Wird ein Hochwasser gemeldet, ist klar, was zuerst weggebracht wird.
Entsteht ein Neubau auf der Hochfläche mit mehr Platz, aber längerer Zufahrt, dann steht die Verkehrsführung im Mittelpunkt. Wir planen Tor, Fahrspur und Wendefläche so, dass Lieferfahrzeuge nicht auf der Landesstraße warten müssen und die Nachbarschaft möglichst ungestört bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist kein einmaliger Schritt. Wir stimmen sie mit dem Bauablauf ab und passen Flächen an, wenn der Rohbau fertig ist und der Ausbau beginnt. Dann wandern Lager nach innen. Auch die Wege ändern sich.
Dazu gehört auch der Rückbau am Ende. Wir planen, wann Container, Zäune und Anschlüsse verschwinden und wie die Flächen übergeben werden. So bleibt die Baustelle bis zum letzten Tag geordnet.
Wir legen Lager, Verteiler und Anlagen möglichst weit vom Ufer und höher an. Zusätzlich halten wir fest, was bei steigendem Wasser zuerst geräumt wird. In Wertheim gehört das zur Planung, denn die Stadt kennt Hochwasser.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Wir melden uns und klären, wie die Einrichtung aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wertheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit