
Anlieferungen nach Traunstein kommen aus mehreren Richtungen. Die A 8 München–Salzburg durchquert den Landkreis, die Bundesstraße 304 führt seit dem Bau der Nordumgehung mit Traunbrücke und Ettendorfer Tunnel am Zentrum vorbei. Die B 306 verbindet die Region mit Inzell. Wer Material zu einer Baustelle bringt, fährt also zunächst auf gut ausgebauten Achsen und muss dann in die engen Straßen der Kernstadt.
Hier setzt das Logistik-Management an. Wir planen, wann welcher Lieferant mit welchem Fahrzeug an die Baustelle fährt und wo er wartet, bis der Platz frei ist. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss ohne Rückstau in den Straßen und ohne Dauerparken von Lkw vor Geschäften und Wohnhäusern.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Nordumgehung entlastet die Innenstadt um rund 26.000 Fahrzeuge am Tag. Für die Baulogistik bedeutet das: Die Anfahrt bis zum Stadtrand lässt sich gut planen, die Engstelle liegt auf den letzten Hundert Metern. Auf dem Plateau führen steile Straßen zum Stadtplatz. Für lange Fahrzeuge sind Kurven und Steigungen ein Hindernis.
Auch die Eisenbahnstrecke Rosenheim–Salzburg prägt das Stadtbild. Sie verläuft in Traunstein auf einem Viadukt von rund hundert Metern Länge. Wo Routen unter Brücken hindurchführen, spielen Durchfahrtshöhen eine Rolle. Wir prüfen sie, bevor ein Fahrzeug bestellt wird.
Hinzu kommt die Nachbarschaft. Handel, Gastronomie und Behörden liegen dicht beieinander, in der Stadt gibt es Schulen, ein Klinikum und mehrere Gewerbegebiete. Jede Lieferzeit, die in die Stoßzeiten fällt, trifft Anwohner, Besucher und Beschäftigte. Wir legen Zeitfenster deshalb so, dass die Belastung für die Umgebung gering bleibt.

Wir legen fest, welche Straßen Lieferfahrzeuge nutzen und wo sie an der Baustelle ankommen. Für Traunstein prüfen wir die Wege über Nordumgehung und Bundesstraßen und tragen die Abschnitte ein, auf denen Steigung oder Breite begrenzen.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Lieferanten melden sich an und erfahren, wann sie einfahren dürfen. So stehen keine Fahrzeuge in der Gasse und der Kran wird nicht von drei Lkw gleichzeitig angefordert.
Wo die Baustelle selbst keinen Platz bietet, planen wir eine Wartefläche außerhalb der Kernstadt. Von dort rufen wir Fahrzeuge einzeln ab. Welche Fläche dafür geeignet ist, klären wir mit dem Bauherrn und den Eigentümern.
Wir sagen Nachbarn, Geschäften und Einrichtungen in der Umgebung Bescheid, wann größere Lieferungen anstehen. Das senkt Beschwerden und hält Zufahrten zu Eingängen und Tiefgaragen frei.
Lieferfahrzeuge erreichen die Baustelle in Traunstein ohne Warteschlange in den Straßen.
Anlieger und Geschäfte wissen, wann es laut oder eng wird.
Kran und Aufzug werden gleichmäßig ausgelastet statt in Spitzen überfahren.
Fahrer erhalten klare Routen mit den bekannten Engstellen.
→ Wir planen vorab, welche Fahrzeuglänge und welche Route möglich ist. Größere Mengen werden auf kleinere Fahrzeuge umgeladen oder in mehrere Fahrten aufgeteilt.
→ Wir legen Lieferfenster außerhalb der Hauptverkehrszeiten und geben sie an Lieferanten weiter. Zeiten werden fortgeschrieben, wenn sich die Verkehrslage ändert.
→ Wir stimmen uns mit den Bauleitungen der Nachbarbaustellen ab und legen Fenster so, dass sich Anlieferungen nicht überschneiden.
→ Wir tragen Höhen- und Gewichtsgrenzen in den Routenplan ein und geben ihn den Fahrern mit. Kommt eine Route nicht infrage, wird sie vor der Bestellung ersetzt.
Sanierungen und Neubauten in den Gassen von Stadtplatz und Maxplatz, wo Lieferfahrzeuge kaum Platz zum Halten haben.
Hallen und Märkte in den Gewerbegebieten, wo viele Sattelzüge in kurzer Zeit eintreffen.
Schulen und Verwaltungsgebäude, bei denen Lieferverkehr mit Schulwegen und Besucherverkehr kollidieren kann.
Mehrfamilienhäuser in Hanglage mit schmaler Zufahrt, bei denen Einzelanlieferungen geplant werden müssen.

Wir betrachten Anfahrt, Engstellen und Nachbarschaft der Baustelle in Traunstein.
Wir legen Straßen, Zeiten und Warteflächen fest und schreiben sie in einen Lieferplan.
Fahrer und Händler erhalten Route, Zeitfenster und Ansprechpartner.
Wir passen den Plan an, wenn sich Bauablauf oder Verkehr ändern.
Liegt eine Baustelle an einer schmalen Straße der Altstadt, dann können dort selten zwei Lastwagen gleichzeitig stehen. Wir legen die Anfahrt so, dass die Fahrzeuge vor der Stadt warten und einzeln gerufen werden. Der erste Lkw fährt ein, wird entladen und verlässt die Straße, bevor der nächste kommt.
Fällt in diesem Zeitraum ein Markttag oder eine Veranstaltung an, dann verschieben wir das Fenster und informieren die Lieferanten. Anlieger erhalten vorher einen kurzen Hinweis, damit Ein- und Ausfahrten frei bleiben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Einrichtung der Baustelle auf. Flächen, Tore und Aufstellplätze legen fest, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Umgekehrt geben die Lieferfenster vor, wie der Platz genutzt wird.
Mit der operativen Baulogistik und der Zugangskontrolle stimmen wir die Abläufe ab. Wer einfährt, wird erfasst. Wer entlädt, bekommt einen Platz. Wer fertig ist, verlässt die Baustelle über die vorgesehene Ausfahrt.
Die großen Achsen führen über Nordumgehung und Bundesstraßen bis zum Stadtrand. Die letzte Strecke hängt von Fahrzeuglänge und Steigung ab. Wir legen die Route fest, tragen Engstellen ein und stimmen sie mit der Bauleitung ab, bevor die erste Lieferung rollt.

Nennen Sie uns Adresse und Bauzeitraum. Wir zeigen Ihnen, wie sich Lieferverkehr an Ihrer Baustelle ordnen lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Traunstein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit